NLA HA Celle Or. 100 Oldenstadt

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel 

Urkunden des Klosters Oldenstadt

Laufzeit 

1006-1582

Bestandsdaten

Kurzbeschreibung 

I. Bestandsinformation:
Das Benediktinerinnenkloster Oldenstadt bei Uelzen wurde um 970 durch Bischof Bruno von Verden gegründet und 1133/1137 in ein Benediktinerkloster umgewandelt. Es wurde 1531 säkularisiert. Frühere Bestandsbezeichnung: Celle Or. 23.

II. Umfang:
215 Urkunden, starke Wasserschäden

III. Erschließung:
EDV-Findbuch 2008

IV. Bemerkungen

Bestandsgeschichte 

I. Zur Geschichte des Klosters

Die Urkunden des Klosters Oldenstadt sind in der Überschwemmungskatastrophe Hannovers 1946 besonders schwer mitgenommen, und ihre erste Durchsicht im Frühjahr 1951 ließ wenig Hoffnung für eine Wiederherstellung der Texte, ja für eine Identifizierung einer Anzahl der Originale überhaupt. Wenn das jetzt im April 1952 weitgehend doch noch möglich gewesen ist, so verdanke ich das dem Syndikus der Lüneburger Ritterschaft, Herrn von Lenthe in Celle, der mir in liebenswürdiger Weise das Hodenberg'sche Material für Kloster Oldenstadt aus der Mitte des vorigen Jahrhunderts zur Verfügung gestellt hat. Leider sind darin wenig Abschriften der Urkunden des 15. Jahrhunderts, deren Originale der Katastrophe wegen ihrer Kalzinierung am wenigsten widerstanden habe. Von ihnen haben wir in vielen Fällen nur noch ein kurzes Regest, und eine Identifikation der unleserlichen Originale ist in einzelnen Fällen nicht mehr möglich. Vielleicht können verfeinerte technische Hilfsmittel noch weiter helfen, bei dieser ersten Durcharbeit ist bis auf zwei Aufnahmen darauf verzichtet worden.

II. Literaturhinweise

III. Bestandsgeschichte

Bei dem Zustand dieses Fonds schien es mir angebracht, weitgehend den Wortlaut entscheidender Stellen des Textes aufzunehmen, selbst auf die Gefahr hin, dabei aus der Satzkonstruktion des Regests zu fallen oder sonstigen formalen Anforderungen eines solchen Regests nicht immer zu genügen; denn es war zunächst nicht an ein Repertorium gedacht, sondern an ein Sammeln von Bausteinen aus den Überlieferungstrümmern für die Geschichte des Klosters Ullessen, der ersten Siedlungsstätte der heutigen Stadt Uelzen. Als aber am Schluss wider erstes Erwarten sich ergab, dass doch fast alle Urkunden des Fonds im Staatsarchiv Hannover identifiziert waren, hat sich Prof. Schnath eine Abschrift des Manuskripts als vorläufiges Repertorium

dieses Fonds erbeten, dem natürlich jetzt alle Mängel seiner Entstehung anhaften.

Darrigsdorf, den 4. Mai 1952
gez. Friedrich

Bock

Literatur 

Urkundenbuch des Klosters Medingen, bearb. von Joachim Homeyer (Lüneburger Urkundenbuch, 10. Abteilung). Hannover 2006 (nachgewiesen als: UB Medingen Nr. ).

Informationen/Notizen

Zusatzinformationen 

Abgeschlossen: Nein

teilweise verzeichnet