NLA HA Celle Or. 30

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel 

Lehnbriefe, Lehnreverse

Laufzeit 

1135-1852

Bestandsdaten

Kurzbeschreibung 

Der Bestand enthält Lehnbriefe und Lehnreverse für adlige, bürgerliche und bäuerliche Familien, jeweils danach und nach dem Alphabet der belehnten Familien gegliedert. Vgl. auch den Bestand Celle Or. 9.
Akten: Celle Br. 46. Parallelbestand: Cal. Or. 6.

Findmittel: EDV-Findbuch 2011
1798 Urkunden, teilweise Wasserschäden

Bestandsgeschichte 

Die Verzeichnung der im Bestand Celle Or. 30 enthaltenen Lehnbriefe und Lehnreverse beschränkt sich auf die Ermittlung der Daten und die Angabe von Ausstellern und Empfängern. Auf die Beschreibung des jeweils vergebenen Lehnguts musste verzichtet werden; sie hätte das Lesen der gesamten Urkunde erfordert und hätte zu Vollregesten geführt, die hier nicht beabsichtigt waren. Um die lokalen Bezüge aber wenigstens ungefähr anzudeuten, wurden aus den bisweilen sehr umfangreichen Lehngutkomplexen jeweils die ersten zwei oder drei Pertinentien genannt, um die sich im Allgemeinen die übrigen gruppieren. Alle weiteren Urkunden eines Lehnsträgers betreffen, wenn nichts anderes vermerkt ist, den gleichen Güterkomplex (wobei kleinere Abweichungen nicht ausgeschlossen sind).

Die vorgefundene Gliederung, orientiert an Schränken und Kapseln, wurde beibehalten oder nötigenfalls wiederhergestellt; als Signaturen wurden jedoch laufende Nummern eingeführt. Innerhalb der einzelnen Kapseln wurde bei adligen Lehen eine chronologische, bei Bürger-und Bauernlehen eine alphabetische Ordnung vorgenommen. Möglicherweise lag den Bauernlehen einmal eine Ordnung nicht nach dem Namens-, sondern nach dem Ortsalphabet zugrunde; das ließ sich nicht eindeutig erkennen, da gerade diese Gruppe sehr starke Wasserschäden aufweist.

Das Findbuch entstand parallel mit dem Fortschreiten der Bearbeitung der Urkunden. Es ließ sich deshalb nicht vermeiden, nachträglich an falscher Stelle aufgefundene Stücke mit a-und b-Nummern zu versehen. Durch Umordnen einiger zunächst bei den adligen Lehen aufgefundenen Urkunden in die Bürger-und Bauernlehen entstandenen Fehlnummern (190, 253, 254, 1054, 1088, 1311, 1365, 1366).

Die alten Signaturen (Lokaturen) sind in der rechten Randspalte angegeben. Sind sie in Klammern gesetzt, so wurden Urkunden, die keine Signatur aufwiesen (weil die Hülle verloren oder

beschädigt war), an alphabetisch passender Stelle eingeordnet. Die alten blauen Hüllen wurden vernichtet; sie enthielten außer den Signaturen keinerlei Beschriftungen.

Ortsnamen wurden nur dann in heutige Schreibweise übertragen, wenn sie sich ohne größeren Aufwand identifizieren ließen. Sonst wurde die (wegen der Wasserschäden allerdings häufig fragliche) Schreibung der Urkunde übernommen.

Hannover, 5. Mai 1971
gez. Dieter Brosius

Das maschinenschriftliche Findmittel wurde im Rahmen eines größeren Projektes 2011 in die EDV übertragen. Die alte Angabe zur Schrank- und Kapsel-Lokatur findet sich nun in dem Feld Organisations- und Aktenzeichen. Beim anschließenden Korrekturdurchgang wurden kleinere Anpassungen vorgenommen.

Informationen/Notizen

Zusatzinformationen 

Abgeschlossen: Nein

teilweise verzeichnet