NLA HA Cal. Or. 100 Einbeck St. Marien

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Urkunden des Stifts St. Marien in Einbeck

Laufzeit

1242-1626

Bestandsdaten

Kurzbeschreibung

Rentensachen, Stiftungen, Schenkungen u.a. Der Bestand erlitt Wasserschäden. Akten: Cal. Br. 7, B Stift b. Marie virginis in Einbeck. Frühere Bestandsbezeichnung: Cal. Or. 36.
Findmittel: EDV-Findbuch in Bearbeitung
Umfang: 226 Nrn.

Urkunden bis 1500 sind in einem Sonderfindmittel erfasst und online recherchierbar.

Bestandsgeschichte

I. Stiftsgeschichte

Das Kollegiatstift St. Marien in Einbeck, ursprünglich ein kurz vor 1203 durch Kalandsbrüder gegründetes Hospital, ist 1297 durch Herzog Heinrich den Wunderlichen von Braunschweig-Grubenhagen eingerichtet worden. Es wurde 1537 reformiert und 1850 aufgehoben.


II. Literatur

Drucke und Regesten in nachstehenden Veröffentlichung sind nachgewiesen:

Urkundenauszüge zur Geschichte der Stadt Einbeck bis zum Jahre 1500. Bearbeitet von Wilhelm Feise. Einbeck 1959. Orts- und Personenregister von Erich Plümer. Einbeck 1961 (nachgewiesen als: Urkundenauszüge Einbeck Nr.). (Signatur der Dienstbibliothek des HStAH: BS VI 147; T Einbeck 9)

Georg Max, Urkundenbuch zur Geschichte des Fürstenthums Grubenhagen. Hannover 1863 (nachgewiesen als UB Grubenhagen Nr.) (Signatur der Dienstbibliothek des HStaH: BS VI 156; Se 50)

Wendeborn, Nachrichten von dem Stift S. Alexandri in Einbeck in: Sammlung ungedruckter Urkunden und anderer zur Erläuterung der Niedersächsischen Geschichte und Altherthümer gehöriger Nachrichten, hrsg. v. Christoph Ludwig von Bilderbeck, 2 Bände. Göttingen und Hannover 1749-1754 (nachgewiesen als: Bilderbeck, Sammlung) (Signatur der Dienstbibliothek des HStAH: La 16,1/6,1 bzw. La 16,2/6,2)

Heinrich Ludolph Harland, Geschichte der Stadt Einbeck, 2 Bände. Einbeck 1854-1859, Nachdruck Hannover-Döhren 1979. (nachgewiesen als: Harland)

Friedrich Anton Klinkhardt, Historische Nachrichten vom Schlosse und Fürstentum Grubenhagen. Einbeck 1818. (nachgewiesen als: Klinkhardt, Historische Nachrichten).

Zur Geschichte der Marienkirche in Einbeck:

Hülse, Horst: Die Geschichte der Neustädter Kirche St. Marien in Einbeck bis zu ihrem Abbruch im Jahre 1963. In: Evang.-Luth. Neustädter St. Marien Kirche 1968-1993. Einbeck, 1993, S. 11-23.

III. Bestandsinformation

Frühere Bestandsbezeichnung: Cal. Or. 36. Akten: Cal. Br. 7 Nr.

537-572.
Der Bestand war 1881 von Otto Meinardus chronologisch geordnet worden. Eine Urkunde fehlt (Nr. 76); in einem anderen Fall war ein Insert in einer anderen Urkunde mit einer eigenen Signatur nachgewiesen - da dies wenig sinnvoll ist, wurde diese Nummer gelöscht (Nr. 6).

Das handschriftliche Findbuch ist im Rahmen eines größeren Erschließungsprojektes in die archivische EDV-Datenbank unter der Fachsoftware izn-AIDA übertragen worden. Dabei konnte auf eine erste Erfassung der Urkunden bis zum Jahr 1500 aufgebaut werden. Anschließend wurden die Regesten leicht überarbeitet, dabei auch die Angaben zur Besiegelung aktualisiert, sodass sich die Anzahl der ursprünglich vorhandenen bzw. noch immer an der Urkunde befindlichen Siegel und ihre Befestigung ergibt (nicht ausdrücklich genannt ist der Pergamentstreifen bei anhängenden Siegeln als Normalfall) sowie deren Erhaltungszustand (leicht beschädigt, beschädigt oder stark beschädigt).

Pattensen, im Februar 2010
Hildegard

Krösche

Informationen/Notizen

Zusatzinformationen

teilweise verzeichnet

Abgeschlossen: Nein