LkAH A 12c

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Description

Identification (short)

Title 

Generalsuperintendentur Hildesheim

Life span 

1876-1927

Fonds data

Custodial history 

1803 hatte das Hochstift Hildesheim seine Souveränität an Preußen verloren, welches die Herrschaft dort bis 1807 ausübte. In diese Zeit fällt auch die Zusammenlegung der Generalsuperintendenturen Alfeld und Bockenem, bei der 1806 die Generalsuperintendentur Hildesheim entstand. Deren Gebiet umfasste nunmehr das gesamte Stift mit der Stadt Hildesheim. Nach dem Zusammenbruch der französisch-westfälischen Herrschaft 1813 fiel das Fürstentum an Hannover. 1818 wurde das Konsistorium Hildesheim aufgehoben, die Generalsuperintendentur blieb aber bestehen. Ihr Gebiet wurde dem Konsistorium in Hannover unterstellt, in welchem der Hildesheimer Generalsuperintendent Mitglied wurde. Amtsitz der Generalsuperintendentur blieb bis 1833 Alfeld, dann wechselte er nach Elze. Erst ab 1853 übte Eduard Twele als erster Generalsuperintendent seinen Dienst in Hildesheim aus.
1903 wurde aus den Generalsuperintendenturen Hildesheim und Göttingen die hauptamtlich verwaltete Generalsuperintendentur Hildesheim - mit Amtssitz in Hannover - gebildet, deren Sprengelgebiet die Fürstentümer Hildesheim, Göttingen, Gubenhagen und auf dem Harz sowie die Inspektionen Oldendorf, Börry und Sievershausen umfasste. In diesen Grenzen bestand die Generalsuperintendentur bis 1936.
Das Schriftgut der Generaldiözese ist 1943 fast vollständig mit dem Landeskirchenamt Hannover verbrannt. Neben den zufällig erhaltenen gebliebenden Akten, die den Bestand ausmachen - Gesamtbescheide auf die Bezirkssynoden, Protokollbuch der Hildesheimischen Predigerkonferenz, Kommissariat der Kirchenregierung zur besseren Ausnutzung des Kirchenvermögens im Sprengel Hildesheim, Kapitalvermögen - zeugen noch Akten über Visitationen im Hildesheimer Gebiet - diese eingeordnet im Bestand "A 9 (Visitationen)" - von der Existenz der Generalsuperintendentur Hildesheim und ihrer Vorläufer.

Verwandte und ergänzende Bestände: A 6 (Pfarrbestellungsakten), A 9 (Visitationsakten), A 12a (Generalsuperintendentur Alfeld), A 12h (Generalsuperintendentur Göttingen), N 62 (Nachlass Theodor Hoppe)

Literature 

Rudolf Steinmetz: Die Generalsuperintendenten von Hildesheim, in: Zeitschrift der Gesellschaft für niedersächsische Kirchengeschichte, Bd. 43, Braunschweig 1938, S. 117-185 (Teil I) und Bd. 44, Braunschweig 1939, S. 101-168 (Teil II).

Further information (fonds)

Size in m 

0,1

Information / Notes

Additional information 

Abgeschlossen: ja

vollständig verzeichnet