NLA BU Orig. Dep. 28

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel 

Stadt Sachsenhagen, Urkunden

Laufzeit 

1407-1703

Bestandsdaten

Kurzbeschreibung 

Abteilung: Urkunden.
Inhalt: Urkunden der Stadt, darunter das Fleckensprivileg von 1407.
Umfang: 17 Stück.
Erschließung: Findbuch, EDV.

Bestandsgeschichte 

Die Entstehung Sachsenhagens war bedingt durch die Errichtung einer Wasserburg durch Herzog Albrecht von Sachsen in der Mitte des 13. Jahrhunderts, der auf die Rodung des Dülwaldes zwischen Stadthagen und dem Steinhuder Meer Einfluß nehmen wollte. Aber noch vor der Jahrhundertwende fiel die Burg an die Grafen zu Holstein-Schaumburg. Vor der Burg entstand eine Siedlung, die 1407 - noch als "uppe dem Graven vor dem Sachsenhaghen" charakterisiert - von Graf Adolf X. zu Holstein-Schaumburg das Fleckenprivileg erhielt.
Sachsenhagen wurde Amtssitz, das Amt Sachsenhagen wurde bei der Teilung der Grafschaft 1640/41 auf Hessen-Kassel und Schaumburg-Lippe aufgeteilt. Sachsenhagen teilte fortan das Schicksal der hessischen Grafschaft Schaumburg, fiel 1807 an das Königreich Westfalen, 1866 dann an Preußen. Im Zuge der niedersächsischen Gebiets- und Verwaltungsreform wurde 1974 eine Samtgemeinde Sachsenhagen gebildet, zu der
auch die Stadt selbst gehört.
1982 übernahm das Staatsarchiv in Bückeburg das Archiv der Stadt, das einen Umfang von 17 Pergamenturkunden aus dem Zeitraum zwischen 1407 und 1703 und über 600 Akten des 18.-20. Jahrhunderts umfaßt.
Der Tektonik des Staatsarchivs Bückeburg entsprechend wurden die Urkunden zu einem besonderen Bestand Orig. Dep. 28 zusammengefaßt.

Bückeburg, im Dezember

1992

Informationen/Notizen

Zusatzinformationen 

Abgeschlossen: Ja

abgeschlossen