NLA BU Dep. 28

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel 

Stadt Sachsenhagen

Laufzeit 

1712-2000

Bestandsdaten

Kurzbeschreibung 

Abteilung: Akten nichtstaatlicher Provenienz, Deposita, allgemein.
Inhalt: Verwaltungsschriftgut der Stadt Sachsenhagen, entstanden neben einer Burg. Es war Sitz des gleichnamigen Amtes und erhielt 1407 Fleckensrechte, 1650 Stadtrechte. Bei der Teilung der Grafschaft 1647 fiel die Stadt mit der Hälfte des Amtes an Hessen, 1932 an die Provinz bzw. Regierung Hannover. 1974 schloss sie sich mit den Gemeinden Auhagen, Hagenburg und Wölpinghausen zur Samtgemeinde Sachsenhagen zusammen. Die älteren Urkunden sind im Bestand Orig. Dep. 28 zusammengefasst worden.
Umfang: 10,85 m.
Erschließung: Findbuch, EDV; Neuzugänge unverzeichnet.

Bestandsgeschichte 

Die Entstehung Sachsenhagens ist bedingt durch die Errichtung einer Wasserburg durch Herzog Albrecht von Sachsen in der Mitte des 13. Jahrhunderts, der auf die Rodung des Dülwaldes zwischen Stadthagen und dem Steinhuder Meer. Einfluß nehmen wollte. Aber noch vor der Jahrhundertwende fiel die Burg an die Grafen von Holstein-Schaumburg. Vor der Burg entstand eine Siedlung, die 1407 - noch als "uppe dem Graven vor dem Sachsenhaghen" charakterisiert - von Graf Adolf X. zu Holstein-Schaumburg das Fleckenprivileg erhielt. Sachsenhagen wurde Amtssitz, das Amt Sachsenhagen wurde bei der Teilung der Grafschaft 1640/41 auf Hessen-Kassel und Schaumburg-Lippe aufgeteilt. Sachsenhagen teilte fortan das Schicksal der hessischen Grafschaft Schaumburg, fiel 1807 an das Königreich Westphalen, 1866 dann an Preußen. Im Zuge der niedersächsischen Gebiets- und Verwaltungsreform wurde 1974 eine Samtgemeinde Sachsenhagen gebildet, zu der
auch die Stadt selbst nunmehr gehört.

1982 übernahm das Staatsarchiv in Bückeburg das Archiv der Stadt, das einen Umfang von 17 Pergamenturkunden aus dem Zeitraum zwischen 1407 und 1703 und über 600 Akten des 18.-20. Jahrhunderts umfasst. Aus dem 18. Jahrhundert sind nur wenige Akten erhalten, dicht wird die Überlieferung erst für das 19. Jahrhundert und 20. Jahrhundert. Der älteste erhaltene Aktenplan der Stadt stammt aus dem Jahre 1893, geordnet wurde der Bestand nach einem modernen Aktenplan mit Dezimalklassifikation. Hier konnten die Hauptgruppen übernommen werden, Untergruppen wurden je nach Überlieferungsdichte gebildet und die älteren Akten eingearbeitet. Die Verzeichnung der Akten und die Eingabe in die EDV übernahm im Herbst 1986 Frau Dagmar Pape. Die Einarbeitung der
Akzession 16/93 erfolgte im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme durch Herrn Peter Milz.

Bückeburg, Juli 1996 Dr. Silke

Wagener-Fimpel

Fünf Kämmereiregister, die Herr Munk im Juni 2005 ablieferte, wurden in die Acc. 2002/034 eingearbeitet. Hö

17.06.

Informationen/Notizen

Zusatzinformationen 

Abgeschlossen: Nein

teilweise verzeichnet

Georeferenzierung

Bezeichnung 

Sachsenhagen, Stadt [Wohnplatz]

Zeit von 

1

Zeit bis 

1

Objekt_ID 

5545

Ebenen_ID 

1