NLA BU Dep. 9 N

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Stadt Bückeburg: Notenarchiv

Laufzeit

1780-1967

Bestandsdaten

Kurzbeschreibung

Abteilung: Akten nichtstaatlicher Provenienz, Deposita, allgemein.
Inhalt: Sammlung von (meist gedruckten) Noten der in der Stadt ansässigen Musikinstitute (Landesorchester, Militärmusikschule, Institut für musikwissenschaftliche Forschung).
Umfang: 18,97 m.
Erschließung: Findbuch, EDV.

Bestandsgeschichte

Das 1917 vom Fürsten Adolf als Stiftung gegründete "Fürstliche Institut für musikwissenschaftliche Forschung" setzte sich aus sieben Abteilungen zusammen, zu denen auch eine Partiturensammlung zählte, die ursprünglich zur früheren fürstlichen Hofkapelle gehörte. Bei der Überführung des Instituts nach Berlin in das "Reichsinstitut für musikwissenschaftliche Forschung" verblieb 1935 ein Teil der Noten bei der schaumburg-lippischen Landesregierung. Diese Noten gingen 1939 in das Eigentum der Stadt Bückeburg über. Nach dem Ende des 2. Weltkrieges wurden sie mit den Resten der Heeresmusikschule und der in Bückeburg stationierten Militärmusikkapelle zum städtischen Notenarchiv vereinigt.

Bei den Noten handelt es überwiegend um Drucke, in Ausnahmefällen auch um Handschriften. Da die nach Berlin verlagerten Sammlungen des Instituts als verloren gelten müssen, bildet dieser Bückeburger Bestand eine wichtige Überlieferung zur Geschichte des Musiklebens am schaumburg-lippischen Hof.

Ein systematisches Inventar des Bestandes wurde 1950 durch den Musiker Friedrich Lutter angefertigt. Dabei wurde auch - allerdings nicht immer korrekt - die Provenienz der Noten vermerkt (Fürstliche Hofkapelle, Heeresmusikschule, Militärkapelle). 1958 wurden die Teile des Notenarchivs, die von Institutionen der ehemaligen Wehrmacht stammten (Heeresmusikschule, Militär-Musikkapelle) durch das Musikkorps III B der Bundeswehr in Münster übernommen. Diese Aussonderung war allerdings nicht ganz vollständig, so dass das Notenarchiv der Stadt neben der Überlieferung der fürstlichen Hofkapelle bzw. des fürstlichen Musikinstitus, die den Hauptbestand ausmacht, immer noch Reste der beiden anderen Provenienzen enthält. Daraus ergeben sich die Lücken in der Nummernfolge.

Es gibt noch einen kleineren unverzeichneten Rest (1991).

Im Zeitraum vom März 2005 bis Januar 2007 wurde die handschriftliche

Liste sukzessive durch Praktikanten in die AIDA-Datei eingegeben. Die fachliche notwendige Korrektur und Ergänzung der Datensätze muss wegen anderer Schwerpunktsetzungen aus Prioritätsgesichtspunkten zunächst unterbleiben.

Bückeburg, Juli 1991/Januar 2007
Dr. Böhme/Dr.

Brüdermann

Informationen/Notizen

Zusatzinformationen

Abgeschlossen: Ja

abgeschlossen

Georeferenzierung

Bezeichnung

Bückeburg, Stadt [Wohnplatz]

Zeit von

1

Zeit bis

1

Objekt_ID

5325

Ebenen_ID

1