NLA WO 6 A Nds

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Description

Identification (short)

Title 

Staatshochbauamt Braunschweig I

Life span 

1877-1992

Fonds data

History of creator 

Vorbemerkung: Zur allgemeinen Geschichte der Staatshochbauämter und ihren Aufgaben siehe das Gruppenvorwort zum Tektonikpunkt "Hochbau".

Das Staatshochbauamt Braunschweig war zunächst für die Stadt und den Landkreis Braunschweig zuständig. Es wurde 1949 in Staatshochbauamt Braunschweig I umbenannt, als das Reichsbauamt Braunschweig zum Staatshochbauamt Braunschweig II wurde.

Mit Auflösung des Staatshochbauamtes Wolfenbüttel und dessen Eingliederung in das Staatshochbauamt Braunschweig I im Jahr 1968 vergrößerte sich dessen Zuständigkeitsbereich deutlich. Erstmals erstreckte sich das Aufgabenfeld auch auf die Liegenschaften des Bundes im Zuständigkeitsbereich.

1970 wurde das Staatshochbauamt Helmstedt aufgelöst und ebenfalls eingegliedert. Zum 1. Juni 1976 wurde das ehemalige Neubauamt Braunschweig als gesonderte Baugruppe für den Hochschulbau in das Staatshochbauamt Braunschweig I eingegliedert. 1974 wurde die Betreuung der Liegenschaften im Landkreis Peine vom Staatshochbauamt Hildesheim übernommen. Durch Runderlass vom 25. August 1989 wurde der Landkreis Helmstedt zum 1. Januar 1989 ausgegliedert und dem Staatshochbauamt Gifhorn zugeordnet.

Im Zuge der Umstrukturierung der Staatshochbauverwaltung wurde das Staatshochbauamt Braunschweig I im Jahr 2001 Teil des Staatlichen Baumanagements Niedersachsen (SBN) unter der Bezeichnung "Staatliches Baumanagement (SB) Braunschweig I". Mit Runderlass vom 16. November 2005 wurden die beiden SB Braunschweig I und II zum 1. Januar 2006 zum SB Braunschweig mit Sitz in Braunschweig zusammengeschlossen.

Stand: Oktober 2016

Custodial history 

Das vorliegende Findbuch enthält u.a. Verwaltungsakten des Staatshochbauamtes Braunschweig I. Darin wird u.a. die Auflösung der Staatshochbauämter in Wolfenbüttel und Helmstedt (zum 1. Oktober 1968, wobei die Abwicklung sich tatsächlich dann bis Dezember 1969 hinzog) dokumentiert. Ihre Aufgaben gingen an das Staatshochbauamt Braunschweig I über. Von Bedeutung sind außerdem die Akten über Kriegsgräberfriedhöfe und über Jüdische Friedhöfe sowie über Liegenschaften aus ehemaligem NS-Vermögen.

Die Akten bis Zg. 3/2000 wurden von Archivoberrätin Dr. Strauß verzeichnet. Karten und Pläne sowie Fotos und der Zugang 29/2000 wurden von der Archivinspektorin Christina Hillmann-Apmann verzeichnet. Zg. 2009/020 wurde vom Unterzeichnenden verzeichnet. Die Klassifikation lehnt sich an den bei der Behörde verwendeten Aktenplan an.

Stand: August 2009

Ein Gutachten über die Akustik im Staatstheater Braunschweig zur Zeit der Entstehung 1861 im Vergleich zur heutigen Situation wurde im Sommer 2010 durch das Staatliche Baumangement Braunschweig in Auftrag gegeben und durch den Akustik-Analyse Service - Peter Karstens -angefertigt. Es befindet sich in der Dienstbibliothek unter der Signatur Dibi 2° Zg. 144/2010.

Die mit dem Zugang 2011/071 abgegebenen Karten befinden sich in der Kartenabteilung (Zg. 2011/070).

Stand: Januar 2012

Includes 

u.a. Geschäftsführung, auch Liegenschaftsverzeichnisse; Haushalts- u. Rechnungswesen; Aufgabenverwaltung: Gebäude, darunter Kloster St. Crucis in Brsg, Amtsgericht Brsg (Landschaftliches Haus); Friedhöfe, Bombenräumung; Karten u. Pläne, Fotos

Literature 

Edgar Isermann: Erinnerungen an die Domäne St. Ludgeri in Helmstedt, in: Kreisbuch Helmstedt 2010, S. 151-174 (Dibi Zg. 280/2009)

See

Corresponding archival items 

Parallelbestände für die Überlieferung bis 1968/69:
- 6 E Nds (Staatshochbauamt Helmstedt) und
- 6 F Nds (Staatshochbauamt Wolfenbüttel)
- 77 Neu (Staatshochbauamt Braunschweig vor 1945/46)
- Karten in der Kartenabteilung

vgl. auch:
- 6 B Nds (Staatshochbauamt Braunschweig II)
- 1006 B Nds (Staatshochbauamt Gifhorn)

Further information (fonds)

Size in m 

2,2

Person in charge 

Stefan Luttmer (2009)

Christina Hillmann-Apmann (2012)

Dr. Christian Helbich (2016)

Information / Notes

Additional information 

Abgeschlossen: Nein

teilweise verzeichnet