NLA WO 50 Neu 3 Stet

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Description

Identification (short)

Title 

Kammer betr. Stift Steterburg

Life span 

1574-1950

Fonds data

Short description 

Umfang: 11,2 lfdm
Inhalt u.a.: Haushaltsverpachtungen; sonstige Verwaltung; Personalsachen; Kirchen- u. Schulsachen, Patronat; Prozesse, Grundstücksverpachtung, -kauf u. -tausch; sonstige Güterverwaltung; Kommunalkostenbeteiligungen; Separationen; Wege- u. Brückenbau; sonstige Bausachen; Ablösungen.

Custodial history 

An Stelle der gleichzeitig aufgehobenen Domänendirektion wurde am 08.01.1814 (Gesetz- und Verordnungssammlung Nr. 9) eine provisorische Domänen-Verwaltungs-Commission eingesetzt, der die Verwaltung der Kammer-, Kloster- und Stiftsgüter sowie aller übrigen Domanialgefälle und Einkünfte unterstellt wurde. Durch Verordnung vom 19.05.1814 (GuVS Nr. 23) wurde die fürstliche Kammer neu errichtet.

Eine völlige Neuordnung der Behörde erfolgte im Zusammenhang mit dem Erlaß der Neuen Landschaftsordnung vom 12.10.1832, deren § 166 ihr die Verwaltung des Kammerguts unter unmittelbarer Leitung des Staatsministeriums übertrug. Im Gesetz vom 12.10.1832 (GuVS Nr. 24, S. 387ff.) über die Organisation und den Geschäftskreis der hzgl. Kammer wurde ihre Gliederung in die Direktion der Domänen, der Forsten und Jagden und der Berg- und Hüttenwerke bestimmt.

Durch das Gesetz vom 19.05.1850 (GuVS Nr. 10), das der Direktion der Domänen die Obliegenheiten der aufgehobenen Lehns- und Grenzkommission übertrug, wurde der bisherige Geschäftsbereich der Kammer im wesentlichen bestätigt.

Die Akten der Domänenverwaltung (Ämter und Kloster- bzw. Stiftsämter) sind zum größten Teil im 19. Jahrhundert vom Kammerregistrator Knolle in 77 Bänden Findbüchern vorarchivisch verzeichnet worden. 1903 wurde ein kleiner Teil der so erfaßten Akten an das Landeshauptarchiv abgegeben, ohne daß die Findbücher ebenfalls übergeben wurden. Die abgelieferten Akten wurden in den Findbüchern mit dem Bleistiftvermerk "Archiv" ausgetragen und im Archiv oder bereits in der Behörde eine maschinenschriftliche Abschrift der entsprechenden Aktentitel angefertigt. Dieser Auszug aus den 77 Bänder Behördenfindbüchern wurde im Archiv als "4 Alt Fb. 2" bezeichnet, die mit dieser Aufstellung eingegangenen Akten mit dieser Bestandsbezeichnung versehen. 1949/50 wurden dann die übrigen Akten zusammen mit den

Behördenfindbüchern abgegeben. Dieser Zugang ist in den Behördenfindbüchern an den blauen Paketnummern (Nr. 1 - 4387) zu erkennen. Die Akten erhielten die Bestandsbezeichnung "4 Alt 18". Die archivische Erschließung der Akten erfolgte in Teilbereichen zunächst durch Verzeichnung in einer vorläufigen
Zettelkartei.

Im Jahre 1992 erfolgte die Trennung der Akten in die Abteilungen "Alt", "W" und "Neu", und es wurde mit der Neuverzeichnung begonnen.

Im Bestand "50 Neu 3 Stet" sind die Kammerakten betr. das Kloster Steterburg vereint.

Zur Aktenüberlieferung bis 1807 siehe auch die Bestände 11 Alt Stet und 4 Alt 3 Stet.

Die Akten des Landesdomänenamtes sind im vorliegenden Bestand belassen worden. Akten aus der Zeit nach der Auflösung des Landesdomänenamtes (1933) befinden sich im Bestand 12 Neu.

Der vorliegende Bestand wurde im März 1998 von der Archivangestellten Frau Weyershausen geordnet, verzeichnet
und in die EDV (AIDA) eingegeben.

Die Ergänzungen und das Vorwort schrieb der Archivangestellte Herr Kustak.

Die Erstellung dieses Findbuches wurde durch die Förderung des Arbeitsamtes Braunschweig im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme auf der Grundlage des Arbeitsförderungsgesetzes ermöglicht, wofür an dieser Stelle ausdrücklich gedankt sei.

Wolfenbüttel, 25.03.1998

Rainer Lohlker
(Archivoberinspektor)




Ergänzung des Vorworts 2008


Der bisherige Bestand des Staatsarchivs Wolfenbüttel 50 Neu 3 Stet enthält Akten der herzoglichen Kammer.

Das Archiv des Stifts Steterburg selbst gelangte erst im Jahr 2004 an das Staatsarchiv durch eine Abgabe des Landeshauptarchivs Sachsen-Anhalt Magdeburg (Zg. 63/2004). Der Zugang wurde dem Bestand 50 Neu 3 Stet zugeordnet; die älteren Akten, die den Hauptteil des Zugangs ausmachen, wurden in das Findbuch 11 Alt Stet

aufgenommen. Zur Geschichte des Stiftsarchivs s. das Vorwort zu 11 Alt Stet.

Die älteren und neueren Akten des Stiftsarchivs waren teilweise verzeichnet worden, als sie noch im Staatsarchiv Oranienbaum lagen (durch Frau Dr. Ulrike Höroldt). Ca. 80 Titelaufnahmen von Frau Höroldt wurden in das neue Findbuch zu 50 Neu 3 Stet übernommen und von Frau Ficek in AIDA eingegeben. Der Rest, darunter zahllose Varia, wurde vom Unterzeichnenden verzeichnet und eingegeben.

Besonders hervorgehoben sei das Fotoalbum des Stifts (Bestell-Nr. 292). Ferner die die Ritterschaft des Landes Braunschweig vor allem im 20. Jh. betreffenden Akten (Klass. 02, 03.05), darunter Akten über die Beschlagnahme der Gebäude des Stifts Steterburg in Blankenburg 1947, wohin die Stiftsfräulein 1938 übergesiedelt waren. Zur Geschichte der Ritterschaft im 19. und 20. Jh. enthalten die erwähnten Akten zahlreiche Informationen. Vgl. auch 124 N.

Die vorgefundene Gliederung der Kammerakten von 50 Neu 3 wurde beibehalten und in Anlehnung an das Findbuch von 11 Alt Stet modifiziert. Ein Index zu den Akten des Zg. 63/2008 wurde nicht angelegt. Um Missverständnisse zu vermeiden, wurde der Index zum bisherigen Bestand dem vorliegenden Findbuchausdruck nicht beigebunden.

Von einigen gedruckten Büchern des Zg. 63/2004, die der Dienstbibliothek einverleibt wurden. seien erwähnt: Selmar Müller, 36 Vorspiele zu den gebräuchlichsten Choralmelodien, Wolfenbüttel o.J.; Johann Samuel Büttner, Suchet in der Schrift. Tägliche Andachten für das ganze Kirchenjahr, Hannover 1892; Georg Christian Dieffenbach, Evangelische Hausagende, Mainz 1878


Lit.:
Margot Ruhlender, Die Damen von Stift Steterburg. 1000 Jahre Stift Steterburg, Braunschweig 2003 (Zg. 247/2003)
Gesine Schwarz, Die Rittersitze des alten Landes Braunschweig, 2008, Anhang I



Wolfenbüttel, im September 2008


Dr. Ulrich

Schwarz

Information / Notes

Additional information 

Abgeschlossen: Nein

teilweise verzeichnet

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Steterburg [Wohnplatz]

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Nortenhof, Domäne [Wohnplatz]

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Stöckheim (Braunschweig) [Wohnplatz]

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Salzgitter-Thiede [Wohnplatz]

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Salzgitter-Beddingen [Wohnplatz]

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Salzgitter-Üfingen [Wohnplatz]

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Leiferde (Braunschweig) [Wohnplatz]

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Beddingen [Wohnplatz]

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Melverode [Wohnplatz]

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Geitelde [Wohnplatz]

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