NLA AU Dep. 149

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Nachlass Menno Smid, Emden

Bestandsdaten

Kurzbeschreibung

Nachlass des Superintendenten und Kirchenhistorikers Menno Smid (1928-2013)

Beschreibung

Der Nachlass gibt einen Einblick in die kirchliche Arbeit Smids vor allem in seiner Funktion als Mitglied der Landessynode der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers und des Landessynodalausschusses. Zudem umfasst der Nachlass einen Großteil seiner kirchenhistorischen Forschung, sowohl durch die überlieferten Aufsatz- und Vortragsmanuskripte als auch durch seine umfangreichen Materialsammlungen zu den einzelnen Kirchengemeinden.

Geschichte des Bestandsbildners

Menno Smid wurde am 1. Januar 1928 in Negenbargen geboren und verstarb am 20. September 2013 in Emden. Er war lutherischer Theologe, Geistlicher und Verfasser des Standardwerks über die "Ostfriesische Kirchengeschichte". Nach seinem Abitur 1947 studierte er in Wuppertal, Tübingen und Göttingen evangelische Theologie. Nach der Ordination im Oktober 1956 wurde Smid zunächst Pastor an der Christuskirche in Leer, ab Mai 1957 in Pogum und ab November 1966 in Logabirum. Mit seiner "Ostfriesischen Kirchengeschichte" promovierte er 1976 in Göttingen. Zwei Jahre später kam er als Superintendent des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Emden und als Pastor der Ersten Pfarrstelle der Martin-Luther-Kirchengemeinde nach Emden. Von 1971 bis 1995 war Smid zudem Mitglied der Landessynode und 14 Jahre lang Mitglied des Landessynodalausschusses (1977 bis 1990), davon neun Jahre (1982 bis 1990) als Vorsitzender. 1993 ging er in den Ruhestand. Smid blieb bis ins hohe Alter ein gefragter Ansprechpartner in allen Fragen der ostfriesischen Kirchengeschichte.

Bestandsgeschichte

Frau Margot Smid, die Witwe Menno Smids, übergab dem Archiv in zwei Abgaben (2014 und 2015) die Nachlassunterlagen ihres Mannes. Diese Unterlagen wurden zwischen November 2015 und April 2016 verzeichnet, gleichzeitig aber auch auf ihre Archivwürdigkeit bewertet. Ein Teil des übergebenen Nachlasses erwies sich dabei als kassabel. So wurden u.a. Privatunterlagen Smids (z.B. Steuer-, KfZ- und Pflegschaftsunterlagen), aber auch zahlreiche, in Kopie vorliegende Fremdaufsätze sowie Archivalienreproduktionen etc. ausgesondert. Bei seinen Veröffentlichungen und Vorträgen hat Smid jeweils mehrere Fassungen erarbeitet, die sich teilweise kaum unterschieden. In diesen Fällen wurden die redundanten Manuskriptfassungen ebenfalls ausgesondert.

Informationen/Notizen

Zusatzinformationen

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