NLA OS Rep 635 Osn

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Description

Identification (short)

Title 

Staatliches Chemisches Untersuchungsamt Osnabrück

Life span 

1957-1983

Fonds data

Short description 

Das Staatliche Chemische Untersuchungsamt Osnabrück (seit 1977) ist aus einem zunächst privaten, dann städtischen Gutachter-Laborbetrieb hervorgegangen. Die Akten enthalten Einzelfälle der Lebensmittelkontrolle.

Custodial history 

Das Staatliche Chemische Untersuchungsamt Osnabrück ist
aus einem vor dem 1. Weltkrieg vorhandenen, zunächst für
die Stadt Osnabrück arbeitenden privaten Gutachter-Labor=
betrieb hervorgegangen. Zuletzt war es Städtisches
Chemisches Untersuchungsamt und als solches mit Zuständig=
keit für die Stadt Osnabrück und die Landkreise Osnabrück,
Bersenbrück, Melle und Wittlage der Regierung Osnabrück
unterstellt. Im Zusammenhang mit der niedersächsischen
Verwaltungsreform der siebziger Jahre wurde es 1977 staat=
liche Behörde.

Kurz darauf wurde es Nebenstelle des entsprechenden Olden=
burger Amtes; gelöst bzw. mit dem Oldenburger Amt vereinigt.
Personal und Fachaufsicht lagen bei der Regierung Osnabrück
bzw. der Bezirksregierung Weser-Ems.

Die Akten enthalten Einzelfälle der Lebensmittelkontrolle.
Den o.g. Kommunalverwaltungen bzw. zum Schluß denen der
Stadt und des (Groß)kreises Osnabrück wurden die Ergebnisse
mitgeteilt. In Beanstandungsfällen mußten die Kommunal=
verwaltungen das Verfahren übernehmen und es möglicherweise
bis zu einer Strafanzeige weiterverfolgen. Vollständig ist
die Lebensmittelüberwachung nur im Staatlichen Chemischen
Untersuchungsamt dokumentiert. Das Vorhandensein mehrerer
überregional bedeutender Lebensmittelwerke im Zuständig=
keitsbereich des Staatsarchivs Osnabrück rechtfertigte eine
Archivierung der Akten. Ausgewählt wurde eine Zufallsstich=
probe von 10 Prozent des Gesamtbestandes. Dieser war nur
noch aus der Zeit von 1970 bis 1982 mit Vorläufern ab 1957
vorhanden.

Der Bestand ist nach Lebensmittelarten geordnet. Auf die
einzelne Lebensmittelfirma wurde nicht abgehoben.

Interessante Einzelfälle, die neben der Zufallstichprobe
eine Auswahl der besonderen Fälle gerechtfertigt hätten,
kann es nicht geben, da diese bei den Kommunalinstanzen
bzw. Staatsanwaltschaften weiterverfolgt wurden.

Die im Bestand

vertretenen Lebensmittelarten stellen nur
einen Teil aus einem insgesamt fast uferlosen Gesamtspektrum
dar. Das heißt, daß das Amt nur bestimmte Arten untersuchte.
Aus arbeitsökonomischen und bevölkerungshygienischen Gründen
beschränkte es sich auf solche, die von großen Bevölkerungs=
teilen konsumiert werden.

Der Bestand kam als Zugang 25/89 am 12.4.1989 in das
Staatsarchiv.


Osnabrück, den 16.10.1989 Dr.

Delbanco

Information / Notes

Additional information 

Abgeschlossen: Nein

teilweise verzeichnet