NLA OS Rep 551

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Description

Identification (short)

Title 

Provinzialverwaltung der geistlichen Güter

Fonds data

Custodial history 

Rep 551 - Provinzialverwaltung der säkularisierten geistlichen Güter im Fürstentum Osnabrück

Zeit: 1571/1802-1824

Umfang: 296 Nummern = 4,25 lfd m

Verz: Dr. Bär 1901 und Dr. Fink 1905

Nach Aufhebung der Generalinterimsadministrationskommission wurde im Fürstentum Osnabrück für die Verwaltung der nicht zu den Domänen geschlagenen geistlichen Güter und der nicht säkularisierten Fonds des Domkapitels und von St. Johann zunächst eine weitere Übergangsregelung getroffen. Ihre Verwaltung wurde mit dem 1. August 1818 unter Oberaufsicht der Klosterkammer bzw. der Regierung einer Provinzialverwaltung der säkularisierten geistlichen Güter übertragen. Die örtliche Verwaltung blieb unverändert. Mit dem 1. Juli 1824 wurde auch diese Übergangsbehörde wieder aufgehoben. Die säkularisierten geistlichen Güter gingen unmittelbar an die Klosterverwaltung, die Fonds des Domkapitels und des Stifts Johann an die Landdrostei über. - Die Akten, zu denen auch Vorakten der Generalinterimsadministrationskommission sowie ein Lagerbuch des Kapitels St. Johann und Zehntsachen aus der Registratur des Klosters Gertrudenberg gehören, sind nach Auflösung der Behörde an die Klosterkammer, einige Stücke auch an die Domänenkammer abgegeben worden. Sie bildeten später im Klosteramt Osnabrück die Abteilung "neuere Akten" und gelangten von dort bzw. von der Kammerregistratur auf dem Umweg über die Regierung 1898 und 1905 ins Staatsarchiv.

Inhalt
Inventare, Register und Lagerbücher: 86, ab 1802. - Personal- und Besoldungssachen: 17, ab 1814. - Patrimonialgerichtsbarkeit: 1, ab 1821. - Kornsachen: 9, ab 1804. - Forst- und Mastsachen: 12, ab 1813. - Eigenbehörigkeitssachen: 42, ab 1806. - Pacht- und Grundstückssachen: 28, ab 1806. - Zehnte: 25, 1571-1784 (Kloster Gertrudenberg), 1803-24. - Bausachen: 9, ab 1814. - Deputate, Pensionen, Besoldungen, Stiftungen: 39, ab 1806. - Lasten: 4, ab

1812. - Prozesse: 16, ab 1816. - Markensachen: 2. - Collegium Paulinum bzw. Gymnasium Carolinum: 6, ab 1817.

Ergänzungen: Rep 555, 556. - Rechnungen über Stifts- und Klostergüter in den Ämtern Osnabrück und Vörden in Rep 355.

Literatur: Bär, S.

114f.

Information / Notes

Additional information 

teilweise verzeichnet