NLA OS Rep 450 Mel

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel 

Landratsamt Melle

Laufzeit 

1778-1952

Bestandsdaten

Kurzbeschreibung 

Die Landkreise waren zugleich untere staatliche Verwaltungsbehörde (Bestände Rep 450) und Gebietskörperschaft mit beschränkter Selbstverwaltung (Bestände Rep 451).

Bestandsgeschichte 

Nieders. Staatsarchiv

in

Osnabrück


Rep 450 Mel


Landratsamt Melle
mit Akten des Kreisausschusses und der
Zwangswirtschaft

Vorwort

Die für die östlichen Provinzen Preußens am 13.12.1872
(Neufassung 19.3.1881) erlassene Kreisordnung wurde durch
Gesetz vom 6.5.1884 auch in der Provinz Hannover eingeführt.
(Gesetz-Sammlung für die Kgl. Preußischen Staaten 1884 Nr.
17 S. 181 ff.)

An die Stelle des bisherigen Amtes Grönenberg zu Melle trat
ab 1.4.1885 der Landkreis Melle. Er umfaßte neben der Stadt
Melle die Samtgemeinden Melle-Bakum, Riemsloh-Hoyel, Buer,
Gesmold und Ostenwalde. (vgl. Bär: Abriß einer
Verwaltungsgeschichte des Regierungsbezirkes Osnabrück,
1901, S. 151 f.) 1943-45 war der Landkreis Melle
vorübergehend mit dem Landkreis Wittlage vereinigt. (vgl.
Kreisbeschreibung Wittlage, 1961, S. 11)

Die Verwaltung des Landkreises lag in den Händen des
Landrats, in dessen Person Staats- und Selbstverwaltung
miteinander verbunden waren. Vom Staat ernannt, führte er
den Vorsitz im Kreistag und Kreisausschuß, den Organen der
Selbstverwaltung. Daneben oblagen ihm als
Auftragsangelegenheit staatliche Verwaltungsaufgaben z.B.
Polizei und Schulsachen. Abgesehen von den nach dem 1.
Weltkriege erfolgten Änderungen des Wahlrechts zum Kreistag,
hat diese Kreisordnung bis nach 1945 Bestand gehabt.

Als Stichtag für den "Übergang der bisherigen staatlichen
landrätlichen Verwaltung auf die Kreise" bestimmte der Erlaß
des Niedersächsischen Ministerpräsidenten vom 14.10.1947 den
1.4.1946. (Amtsblatt für Niedersachsen - Staatsanzeiger -
Jahrgang 2 Nr. 20, S. 201 f.)

Das endgültige "Gesetz zur Niedersächsischen
Landkreisordnung" wurde am 31.3.1958 erlassen.
(Niedersächsisches Gesetz- und

Verordnungsblatt Jahrgang 12,
Nr. 6)

Die Akzession 8/61 der Kreisverwaltung Melle umfaßte rund
600 Aktenstücke. Davon wurden 117 Nummern in den Bestand des
Amtes Grönenberg zu Melle - Rep 122 VII - eingeordnet. Hinzu
kamen noch je ein Betreff aus den Akzessionen 8/49 und 20/58
des Amtsgerichtes Melle. (vgl. Rep 122 VII A Fach 6 Nr. 16
und Fach 118 Nr. 8)

Für 263 Nummern aus der Registratur des Kreisausschusses
Melle wurde ein besonderes Findbuch angelegt.

Da die restlichen 200 Aktentitel aus der Registratur des
Landratsamtes Melle fast alle den Zeitraum vor 1946
betrafen, konnte die Einordnung in das für die Akzession
10/49 angelegte Findbuch unter Fortsetzung der laufenden
Nummerierung reibungslos vorgenommen werden. Lagerungsmäßig
schließt sich der neue Bestand an die bereits paketierten
Gefache des Landratsamtes an.

Zu beachten:
1. Die Registraturen der Landratsämter und Kreisausschüsse
Melle und Wittlage sind während der Vereinigung beider
Landkreise 1943-45 nicht zusammengelegt worden. Akten über
die Zusammenlegung, die anhand des Ordnungsplanes des
Kreisausschusses, Fach 4 Nr. 76, nachweisbar sind, wurden
bisher noch nicht abgeliefert.

2. Bei der Anlegung eines Findbuchs für Akten der
Kreisverwaltung Melle, die nach 1946 entstanden sind, muß
die Numer 533 a, die vorläufig in Fach II eingeordnet ist,
herausgezogen werden.

Osnabrück, im März 1962

gez. Christoph Wilczek



Bei Verzeichnung der Akzession 6/64 (Kreisausschuß Melle)
wurden einige Titel aus der Registratur des Landratsamtes
Melle festgestellt und als Nr. 694 - 700 dem Bestand
eingeordnet. Sie sind im Findbuch unter der betreffenden
Abteilung verzeichnet. Ihre Lagerung im Magazin jedoch
erfolgte nach Numerus-Currens.

September 1966

gez.

Behr

Informationen/Notizen

Zusatzinformationen 

Abgeschlossen: Nein

teilweise verzeichnet

Georeferenzierung

Bezeichnung 

Kreis Melle

Zeit von 

1885

Zeit bis 

1972

Objekt_ID 

528768

Ebenen_ID 

20