NLA OL Erw 150

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel 

Kleine oldenburgische Vereinsarchive

Laufzeit 

1752-1983

Bestandsdaten

Kurzbeschreibung 

Der Bestand ist ein Sammelbestand aus mehreren kleinen Vereinsarchiven.

Bestandsgeschichte 

Erw 150 Kleine oldenburgische Vereinsarchive
Im Bestand "Kleine Vereinsarchive" sind alle von ihrem Umfang leicht überschaubare Abgaben an das Staatsarchiv vereint, die von den ursprünglichen Eigentümern dem Archiv überlassen wurden. Es handelt sich um sehr unterschiedliche Vereine und Verbände, die über die Gliederung des Bestandes in ihrer unterschiedlichen Struktur als Einheiten erhalten bleiben. Der Bestand enthält folgende Vereine und Verbände

(1) Oldenburger Interessengemeinschaft Segelsport
Zeit: 1947-1950
Umfang: 0,1 lfd. m; 2 Verzeichnungseinheiten
Erschließung: Archivdatenbank/Internet
Lagerungsbestand: Best. 276-4

Von der in der Nachkriegszeit existierenden Interessengemeinschaft Segelsport sind Korrespondenzen und Fotografien überliefert.

(2) Zaubererclub Magiro Oldenburg
Zeit: 1946-1964
Umfang: 0,1 lfd. m; 2 Verzeichnungseinheiten
Erschließung: Archivdatenbank/Internet

Vom noch heute existierenden Zauberclub Magiro in Oldenburg wurden zwei umfangreiche Aktenbände zur Dokumentation der Vereinsarbeit (u.a. Programmhefte, Fotografien) abgegeben.

(3) Verein ehemaliger 19er Dragoner
Zeit: 1882-1991
Umfang: 0,8 lfd. m; 56 Verzeichnungseinheiten
Erschließung: Archivdatenbank/Internet
Lagerungsbestand: Best. 276-3

Am 26. April 1846 befahl Großherzog Paul Friedrich August von Oldenburg die Aufstellung eines Reiter-Regiments in vier Eskadronen, das als Oldenburgisches Dragoner-Regiment Nr. 19 ab 1867 Teil der Preußischen Armee wurde. 1859 erhielt das Regiment in Osternburg eine neue Kaserne. Es nahm aktiv am Krieg 1870/71 und am Ersten Weltkrieg teil. Nach 1918 wurde es dem Reiter-Regiment 15 der Reichswehr in Paderborn eingegliedert. Der Bestand dokumentiert vor allem die Traditionspflege seiner ehemaligen Mitglieder.

Inhalt:
Schriftwechsel und Sammlung Lübben 1905-1981 (12); Mitglieder, Versammlungen und Feiern 1899-1980 (15);

Festschriften und Broschüren 1882-1991 (19); Befehlsbücher 1915 (2); Fotografien 1895-1991 (8).

Literatur:
Georg Schweppe/Julius von Egloffstein, Geschichte des Oldenburger Dragoner-Regiments Nr. 19, ehemalig Grossherzoglich Oldenburgischen Reiter-Regiments, Oldenburg 1899; Adolf von der Wense, Das Oldenburgische Dragoner-Regiment Nr. 19 im Großen Kriege 1914-1918, Oldenburg/Berlin 1922;
Franz Doering von Gottberg, Das Oldenburgische Dragoner-Regiment Nr. 19 im Weltkriege, Oldenburg 1937; 90. Wiederkehr des Gründungstages des ehemaligen Oldenburgischen Dragoner-Regiments Nr. 19, 1849-1939, Oldenburg 1939.

Verwandte Bestände:
Best. 135 (Militärregistratur)

(4) Oldenburger Verein zur Bekämpfung der Tuberkulose/Oldenburger
Volksheilstättenverein für Lungenkranke
Zeit: 1897-1912
Umfang: 0,1 lfd. m; 1 Verzeichnungseinheit
Erschließung: Archivdatenbank/Internet
Lagerungsbestand: Best. 275-4

Der Aktenband dokumentiert die Gründung des Vereins und seine Statuten.

Verwandte Bestände:
Best. 226 (Krankenanstalten und Pflegeheime); Best. 227 (Landesarzt).

(5) Johannisloge "Zum Goldenen Hirsch"
Zeit: 1786-2002
Umfang: 0,3 lfd. m; 7 Verzeichnungseinheiten
Erschließung: Archivdatenbank/Internet
Lagerungsbestand: Best. 277-1

Die erste Loge in Oldenburg bestand von 1752 bis 1762 als Ableger der Hamburger Loge. 1773 wurde sie als Loge "Zum Goldenen Hirsch" neu gegründet. Zu den Gründungsmitgliedern zählten Anton Wilhelm und Gerhard Anton von Halem. Nach der Auflösung der Loge durch die Nationalsozialisten wurde das Archiv der Loge der Gestapo übergeben. Es befindet sich heute im Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Aufstellung der dort befindlichen Unterlagen in Haake [siehe unten Lit.], S. 99ff.).

Literatur:
Emil Mahlstedt, Festschrift zur 150jährigen Jubelfeier der Loge zum goldenen Hirsch Orient Oldenburg: Geschichte der Loge von

1752-1902, Oldenburg 1902; Udo Elerd (Bearb.), Freimaurer in Oldenburg. Die Loge "Zum Goldenen Hirsch" in der oldenburgischen Geschichte. Ausstellung im Stadtmuseum Oldenburg vom 11. Februar bis 11. März 1990, Oldenburg 1990; Günther Haake (u.a.), 250 Jahre Freimaurer in Oldenburg 1752-2002. Johannisloge "Zum Goldenen Hirsch" Oldenburg, Oldenburg 2002.

(6) Sammlung zur Geschichte des Oldenburger Deutschen Roten Kreuzes
Zeit: 1867-2012
Umfang: 0,3 lfd. m; 31 Verzeichnungseinheiten
Erschließung: Archivdatenbank/Internet
Lagerungsbestand: Best. 276-6

Der Bestand enthält u.a. die Statuten des 1864 gegründeten Oldenburgischen Landesvereins vom Roten Kreuz bzw. des Oldenburgischen Vereins für verwundete Krieger, vor allem aber Unterlagen des Kreisverbandes Friesland. Abgegeben wurden zudem Geschäfts- bzw. Jahresberichte für den Zeitraum 1988-2012 sowie die Jubiläumsschrift des Jahres 1989 (125jähriges Bestehen).

Verwandte Bestände:
Best. 226 (Krankenanstalten und Pflegeheime); Best. 227 (Landesarzt).

(7) Bürgeraktion Dobben (Stadt Oldenburg)
Zeit: 1971-2007
Umfang: 1,1 lfd. m; 80 Verzeichnungseinheiten
Erschließung: Archivdatenbank/Internet

Die Bürgerinitiative verhinderte erfolgreich eine Nutzung des Oldenburger Dobbenviertels für den Ausbau der Bezirksregierung Weser-Ems, die zum 1. Januar 2005 aufgelöst wurde. Zu ihren Trägern zählte der Journalist Egon Güntzel, der die Sammlung anlegte.

Inhalt:
Unterlagen der Bürgeraktion (u.a. Korrespondenzen) 1971-2007 (27); Broschüren und Bücher 1973-1988 (51); Sonstige Unterlagen 1975 (2).

Verwandte Bestände:
Rep 400 (Verwaltungsbezirk Oldenburg); Rep 410 (Bezirksregierung Weser-Ems); Dep 10 (Stadt Oldenburg).

(8) Juristische Lesegesellschaft
Zeit: 1802-1837
Umfang: 0,2 lfd. m; 22 Verzeichnungseinheiten
Erschließung: Archivdatenbank/Internet
Lagerungsbestand: Best. 279-8

Überliefert sind die

Rechnungsunterlagen der Lesegesellschaft, die u.a. Kontakt zur Herzoglichen Hofbibliothek unterhielt.

Verwandte Bestände:
Rep 740 (Landesbibliothek Oldenburg).

(9) Förderkreis für eine Oldenburger Universität
Zeit: 1957-1974
Umfang: 0,3 lfd. m; 6 Verzeichnungseinheiten
Erschließung: Archivdatenbank/Internet
Lagerungsbestand: Best. 279-9

In der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs das Interesse an der Gründung einer Universität in Oldenburg. Die Unterlagen des Förderkreises enhalten u.a. Korrespondenzen, Niederschriften, Satzungen, Gutachten und Vorträge.

Verwandte Bestände:
Rep 400 (Verwaltungsbezirk Oldenburg); Rep 410 (Bezirksregierung Weser-Ems); Dep 10 (Stadt Oldenburg). Das Archiv der Carl von Ossietzky-Universität befindet sich im Aufbau (Ansprechpartner ist die Universitätsbibliothek).

(10) Graf Anton Günther-Denkmalverein
Zeit: 1889-1926
Umfang: 0,2 lfd. m; 25 Verzeichnungseinheiten
Erschließung: Archivdatenbank/Internet
Lagerungsbestand: Best. 279-3

Der 1892 gegründete Verein griff bereits bestehende Pläne für ein Denkmal des populärsten Oldenburger Grafen wieder auf, musste aber nach der Inflation 1926 seine Arbeit einstellen. Der Bestand dokumentiert sowohl die Planungen für das Denkmal wie auch die Verwaltung der eingehenden Gelder.

Literatur:
Günther Rüthning, Das Ende des Graf Anton Günther-Denkmalvereins, in: Oldenburger Jahrbuch 31 (1927), S. 325; Heinrich Schmidt, Graf Anton Günther und das oldenburgische Geschichtsbewußtsein, in: Ernst Hinrichs/Hajo van Lengen (Hg.), Heinrich Schmidt, Ostfriesland und Oldenburg. Gesammelte
Beiträge zur norddeutschen Landesgeschichte, Aurich 2008, S. 779-808.

(11) Gesellschaft "Union" - Kaufmännischer Verein - Oldenburg
Zeit: 1859-1918
Umfang: 0,1 lfd. m; 12 Verzeichnungseinheiten
Erschließung: Archivdatenbank/Internet
Lagerungsbestand: Best. 279-10

Der Verein bestand

bereits 1816 und war zweifellos die Interessenvertretung der Oldenburger Kaufleute, auch wenn 1840 zusätzlich ein Gewerbe- und Handelsverein gegründet wurde. 1940 löste sich die Gesellschaft auf, wurde 1948 aber wieder ins Leben gerufen. Die Überlieferung ist fragmentarisch, die Satzung von 1902 befindet sich in der Dienstbibliothek des Staatsarchivs (O 1/8:52).

Literatur:
Hans Hanken, Gesellschaft Union - Kaufmännischer Verein - Oldenburg. Eine Chronik als ein Stück Stadtgeschichte 1816-1988, Oldenburg 1989
Verwandte Bestände:
Erw 153 (Gewerbe- und Handelsverein).

(12) Oldenburger Bowlingvereine
Zeit: 1988-1998
Umfang: 0,1 lfd. m; 1 Verzeichnungseinheit
Erschließung: Archivdatenbank/Internet

Der Bestand enthält Material zur Oldenburger Bowlinggeschichte von Harald Tiedemann aus Stubben.

(13) Jugendhof Steinkimmen
Zeit: 1946-2008
Umfang: 1,9 lfd. m; 49 Verzeichnungseinheiten
Erschließung: AIDA/Internet

Am 19. Oktober 1952 wurde der Jugendhof Steinkimmen als Bildungsstätte für Jugendliche und junge Erwachsene eröffnet. Seit dieser Zeit und bis heute wurde er sukzessive baulich erweitert. Entsprechend den sich ändernden gesellschaftlichen Bedingungen wechselte der Jugendhof Steinkimmen seine Funktion und inhaltliche Arbeit. Zunächst diente er der Lehrer- und Lehrerinnen-Fortbildung sowie der Aus- und Fortbildung von Jugendgruppenleitern. Heute steht der Jugendhof Steinkimmen unter der Leitung des Bildungsträgers VIASOL (Vereinte Integrations- und Arbeitssysteme Oldenburg-Land) auf zwei Beinen: Es werden Qualifizierungen für arbeitslose junge Menschen aus dem Landkreis Oldenburg angeboten. Zusätzlich zu den Qualifizierungs- und Bildungseinrichtungen betreibt die VIASOL mit dem Jugendhof ein weit über die Grenzen des Landkreises Oldenburg hinaus anerkanntes Seminar- und Gästehaus mit Kantine und Cafeteria.

Inhalt:
Innere Organisation 1952-2008

(27); Lehrprogrammatik 1946-2006 (22).

Literatur:
Veranstaltungsprogramme des Jugendhofs Steinkimmen, Steinkimmen 1965-1968; Doris Bollinger, Ein Blick zurück. Bildungsarbeit mit Mädchen und Frauen im Jugendhof Steinkimmen, Steinkimmen 1986.

(14) Offizier-Vereinigung Oldenburgisches Infanterie-Regiment 91
Zeit: 1913-1967
Umfang: 0,1 lfd. m; 4 Verzeichnungseinheiten
Erschließung: Archivdatenbank/Internet
Lagerungsbestand: Best. 276-5

Das Oldenburgische Infanterie-Regiment Nr. 91 ging 1867 als preußischer Heeresverband unter selbständigem oldenburgischem Kommando stehenden Großherzoglich Oldenburgischen Infanterie-Regiment hervor, das seit 1813 bestand. Das Regiment erlitt im Ersten Weltkrieg erhebliche Verluste und wurde kurz nach dessen Ende aufgelöst.

Literatur:
Niels Hoyer, Die Grabstätten der Kämpfer des oldenburgischen Infanterie-Regiments Nr. 91, des oldenburgischen Dragoner-Regiments Nr. 19, und der 1. Feld-Abtheilung des Hannoverschen Feldartillerie-Regiments Nr. 10 aus den Jahren 1870 und 1871, welche auf deutschem Boden sich befinden, Oldenburg 1875; Christian D. von Finckh, Geschichte des Oldenburgischen Infanterie-Regiments Nr. 91, vormals Großherzogl. Oldenburg. Infanterie-Regiment von seiner Errichtung bis zur Gegenwart, Berlin 1881; Otto von Rohr, Abriß der Geschichte des Oldenburgischen Infanterie-Regiments Nr. 91, 3. Auflage Berlin 1895; Otto von Rohr/Günther von Puttkamer, Geschichte des Oldenburgischen Infanterie-Regiments Nr. 91 für die Mannschaften des Regiments bearbeitet, bis auf die Neuzeit vervollständigt von von Puttkamer, Oldenburg 1899; Reinhard von Dalwigk zu Lichtenfels: Kurzer Abriß der Geschichte des Oldenburgischen Infanterie-Regiments Nr. 91 für die Mannschaften neu bearbeitet, bis auf die Neuzeit vervollständigt von Oskar Jesco von Puttkamer, Oldenburg/Leipzig 1899; Gert Pflugradt, Das Offizierkorps des

Oldenburgischen Infanterie-Regiments Nr. 91 während des Weltkrieges 1914/18, Oldenburg i. O./Berlin 1920; Erinnerungen des Oldenburgischen Infanterie-Regiments Nr. 91 aus dem Weltkrieg 1914/18, nebst einer kurzen Geschichte des Regiments von 1813-1914. Im Anhang eine Übersicht über die Schlachten, Verluste und die Unterstellungsverhältnisse des O.I.R. 91, Oldenburg 1921; Von Ledebur, Erinnerungen an das II. Bataillon des Oldenburger Infanterie-Regiments Nr. 91 im Juli und August 1914, Oldenburg 1921; Heinrich Eulen, Wo hat das Oldenburger Infanterie-Regiment Nr. 91 im Weltkriege 1914-1918 gekämpft? Eine graphische Darstellung der gesamten Marschwege und Kampforte des Regiments, Oldenburg 1921; Heinrich Harms, Die Geschichte des Oldenburgischen Infanterie-Regiments Nr. 91, Oldenburg/Berlin 1930; 125 Jahre Oldenburgische Infanterie. 1813-1938. Hg. vom Regimentsbund ehemaliger 91er und dem IR 16, Oldenburg 1938; Walter Rochlitz, Ehemaliges Oldenburgisches Regiment Nr. 91 (Tradition des Heeres, Heft 104), Berlin 1938; Joachim Tautz, Von der "Knobel-Garde" bis zum Ersten Weltkrieg. Einblicke in die Garnisongeschichte der Stadt Oldenburg 1775-1918, in: Udo Elerd (Hg.), Von der Bürgerwehr zur Bundeswehr. Zur Geschichte der Garnison und des Militärs in der Stadt Oldenburg, Oldenburg 2006, S. 27-42; Gerhard Wiechmann, Krieg, Krisen, Revolutionen: Militär, Polizei und Einwohnerwehren in Oldenburg 1914 bis 1935. Ein Überblick, in: Ebd., S. 65-92.

Verwandte Bestände:
Best. 135 (Militärregistratur).

(15) Verband Wohneigentum - Kreisgruppe Oldenburg-Ammerland
Zeit: 1947-2010
Umfang: 3,8 lfd. m; ca. 61 Verzeichnungseinheiten
Erschließung: Archivdatenbank/Internet

Der Verband Wohneigentum e.V., der bundesweit aktiv und föderal strukturiert ist, hat seine ersten Wurzeln in den Selbsthilfebewegungen von Siedlern, die sich nach dem Ersten Weltkrieg aufgrund der

wirtschaftlichen Notlage zusammenschlossen. Durch die Gründung des Deutschen Siedlerbundes 1935 wurden die Vereine zusammengefasst und gleichgeschaltet. Unter neuem Vorzeichen und angesichts der verheerenden Wohnungsnot wurde der Siedlerbund nach dem Zweiten Weltkrieg neu gegründet, 1952 fand in Bonn der Erste Deutsche Siedlertag statt. Die Siedlerbünde, die sich 2001 ein neues Grundsatzprogramm gaben, vereint das Bekenntnis zur sozialen Dimension des Wohneigentums. Seit 2005 heißt der Verein „Verband Wohneigentum e.V.“ bzw. „Verband Wohneigentum, Kreisgruppe Oldenburg-Ammerland“.

(16) Oldenburgischer Pestalozzi-Verein e.V.
Zeit: 1950-1997
Umfang: 0,6 lfd. m; 59 Verzeichnungseinheiten
Erschließung: Archivdatenbank/Internet

Der Pestalozzi-Verein wurde in Oldenburg 1864 als Unterstützungsverein für die in sozialer Not lebenden Waisen der Lehrer im Herzogtum Oldenburg ins Leben gerufen. Die Gründung wurde vom 1859 gegründeten Landeslehrerverein getragen. 1933 wurde das Vermögen des Vereins dem Nationalsozialistischen Lehrerbund übertragen. Nach der Wiedergründung des Vereins oldenburgischer Lehrer und Lehrerinnen im Jahre 1946 wurde auch der Pestalozzi-Verein als Selbsthilfe-Einrichtung des Lehrerverbandes 1955 neu gegründet. 1997 wurde der Verein aufgelöst. Überliefert ist Schriftgut des Vereins aus der Zeit nach der Neugründung 1955.

Inhalt:
Verwaltung des Vereins und der Kreisvereine 1955-1997 (24); Kassensachen des Vereins und der Kreisvereine 1950-1997 (24); Unterstützungen durch den Verein 1955-1987 (11).

Literatur:
Johann Meyer, Jahresbericht des Pestalozzivereins für 1906, in: Wilhelm Schwecke, Jahresbericht des Oldenburgischen Landeslehrervereins für das Vereinsjahr 1906/07, Oldenburg 1907; Wilhelm Schwecke, Geschichte des Pestalozzivereins und der Lehrerwitwenkasse, in: ders., Festschrift zum fünfzigjährigen Bestehen des Oldenburgischen Landeslehrervereins und Jahresbericht für 1908, Oldenburg 1909;

Fritz Fastenau, Lehrerschaft und Pestalozziverein, in: 100 Jahre Oldenburgischer Landeslehrerverein (VOLL) 1859 bis 1959, in: Oldenburgisches Schulblatt Jg. 63, Heft 9 (1959), S. 65 f.; Hilke Günther-Arndt, Volksschullehrer und Nationalsozialismus. Oldenburgischer Landeslehrerverein und Nationalsozialistischer Lehrerbund in den Jahren der politischen und wirtschaftlichen Krise 1930-1933, Oldenburg 1983.

Verwandte Bestände:
Best. 134 (Oldenburgisches Ministerium der Kirchen und Schulen); Rep 400 (Verwaltungsbezirk Oldenburg); Rep 410 (Bezirksregierung Weser-Ems); Erw 152 (Verein Oldenburgischer Lehrer und

Lehrerinnen).

(17) Aktionsgemeinschaft für Hude e.V.

Zeit: 1973-2014
Umfang: 0,7 lfd. m; 30 Verzeichnungseinheiten
Erschließung: Archivdatenbank/Internet

Die „Aktionsgemeinschaft für Hude“, eine frühe Bürgerinitiative für Umweltschutz im Oldenburger Land, wurde 1976 im Zusammenhang mit Kritik Huder Bürgerinnen und Bürger u.a. an der Art des Ausbaus der Kreisstraße 226 bei Hude gegründet. Der Verein vertrat in fast vier Jahrzehnten – oft erfolgreich – die Interessen des Natur- und Landschaftsschutzes gegenüber den Behörden. Er beteiligte sich mit dem Leitspruch "Hude erhalten - mitgestalten" vor allem an öffentlichen Diskussionen zur Ortsplanung, führte eigene Naturschutzaktionen durch, veröffentlichte kleinere ortsgeschichtliche Dokumentationen u.v.m. Neben der Biologischen Schutzgemeinschaft Hunte Weser-Ems (s. Erw 160) u.a. war auch die „Aktionsgemeinschaft für Hude“ Gründungsmitglied des Naturschutzverbandes Niedersachsen. Im April 2016 übergab die im Juni 2013 vereinsrechtlich aufgelöste „Aktionsgemeinschaft“ dem Landesarchiv die von ihr zusammengestellten und als dauerhaft aufbewahrenswert angesehenen Unterlagen zum Eigentum.
Inhalt:
Allgemeiner Schriftverkehr 1976-2013 (11); Bau der Kreisstraße 226 1973-2014 (11); sonstige Mitwirkung bei Naturschutzangelegenheiten 1976-2014 (8)

Literatur:
"10 Jahre Aktionsgemeinschaft für Hude e.V." (Selbstverlag, Hude 1986)

(18) Kegelclub Fidel von 1888, Oldenburg

Zeit: 1894-2017
Umfang: 0,4 lfd. m; 44 Verzeichnungseinheiten
Erschließung: Archivdatenbank/Internet

Der Kegelclub Fidel wurde im September 1888 als geselliger Verein Oldenburger Postbeamter gegründet. 1944 wurde er vorübergehend aufgelöst, aber 1946 wieder ins Leben gerufen. 2017 bestand er nicht mehr, die Unterlagen wurden dem Landesarchiv übergeben.

Inhalt:
Statuten, Chronik, Korrespondenzen, Rechnungen 1894-2015 (23); Stiftungsfeste und Feiern 1892-2012 (13); sonstige Vereinsunterlagen 1982-2013 (8).

Informationen/Notizen

Zusatzinformationen 

Abgeschlossen: Nein

Georeferenzierung

Bezeichnung 

Landesteil/ Verwaltungsbezirk Oldenburg

Zeit von 

1937

Zeit bis 

1974

Objekt_ID 

217280

Ebenen_ID 

10

Georeferenzierung

Bezeichnung 

Herzogtum Oldenburg

Zeit von 

1814

Zeit bis 

1853

Objekt_ID 

1

Ebenen_ID 

2810

Georeferenzierung

Bezeichnung 

Herzogtum Oldenburg

Zeit von 

1853

Zeit bis 

1864

Objekt_ID 

1

Ebenen_ID 

2910

Georeferenzierung

Bezeichnung 

Herzogtum/Landesteil Oldenburg

Zeit von 

1864

Zeit bis 

1937

Objekt_ID 

1

Ebenen_ID 

210

Georeferenzierung

Bezeichnung 

Verwaltungsbezirk Oldenburg

Zeit von 

1974

Zeit bis 

1977

Objekt_ID 

11

Ebenen_ID 

810