NLA OL Rep 722

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Clemens-August-Gymnasium Cloppenburg

Laufzeit

1945-1995

Bestandsdaten

Kurzbeschreibung

Das Gymnasium in Cloppenburg wurde als Realprogymnasium mit Gymnasialklassen 1914 gegründet, hieß seit 1946 Staatl. Gymnasium und wurde 1949 in Staatliches Clemens-August-Gymnasium umbenannt.

Bestandsgeschichte

Rep 722 Clemens-August-Gymnasium Cloppenburg
Zeit: 20. Jh.
Umfang: 3,5 lfd. m; ca. 300 Verzeichnungseinheiten (Stand September 2012)
Erschließung: Archivdatenbank; unverzeichneter Teil in Arbeit

Am 24. April 1914 fand die feierliche Eröffnung des Großherzoglich Oldenburgischen Realprogymnasiums in Cloppenburg statt. Es diente der Erweiterung des Angebots gymnasialer Bildung im oldenburgischen Münsterland, so dass Schüler aus dem Cloppenburger Raum nicht mehr gezwungen waren, das 1714 gegründete Gymnasium Antonianum in Vechta zu besuchen.
Ostern 1917 konnten in Cloppenburg die ersten regulären Abschlussprüfungen stattfinden. Vom Jahre 1920 an wurde die Schule schrittweise zu einem regulären Gymnasium ausgebaut, so dass 1923 die ersten Abiturprüfungen am nunmehr "Staatlichen Realgymnasium" abgenommen werden konnten. 1933 wurde dem Realgymnasium eine "Höhere Landwirtschaftsschule" angegliedert, die bis 1938 Bestand hatte, 1937 eine Oberschule für Mädchen, die an die Stelle des von den Nationalsozialisten aufgelösten Lyzeums des Ordens "Unserer Lieben Frau" trat. 1939 wurde die Schule in "Oberschule für Jungen" umbenannt. Ostern 1946 erfolgte die Umwandlung der Schule in ein Altsprachliches und Mathematisch-Naturwissenschaftliches Gymnasium, das seit dem 28. September 1949 zur Erinnerung an Kardinal Clemens August Graf von Galen (1878-1946) den Namen "Staatliches Clemens-August-Gymnasium" (CAG) trägt. "Das unerschrockene Handeln des Kardinals aus dem Oldenburger Münsterland im Namen des Glaubens und des Gewissens, vor allem für die Benachteiligten und die Schwächsten unserer Gesellschaft, ist für unsere Schule eine bleibende Verpflichtung", lautet heute die Devise der Schule.
Von 1955 bis 1976 war die Stadt Cloppenburg Schulträger, während sich der Landkreis Cloppenburg an den Kosten beteiligte; 1976 übernahm der Landkreis dann ganz die Schulträgerschaft. 1964

wurde das Gymnasium in eine Koedukationsschule umgewandelt. Seit 1967/68 besteht ein Neusprachlicher Zweig, der Altsprachliche Zweig lief hingegen zum Sommer 1976 aus. Zum 1. August 1971 erfolgte die Gründung des Gymnasiums II, das 1984 mit dem CAG zusammengelegt wurde. 1974/75 folgte die Einführung der Orientierungsstufe (OS), die bis zum Jahre 2004 bestand. Aus Anlass des 75jährigen Jubiläums des CAG reaktivierte sich der Ehemaligenverein 1989 als eingetragener Verein; er gibt jährlich ein Mitteilungsblatt heraus. Seit 1998 veröffentlicht das CAG selber jährlich umfangreiche gedruckte Jahresberichte.
Der älteste Teil des Schulgebäudes, der in seinem architektonischen Stil sehr stark an das zur gleichen Zeit in Oldenburg errichtete Staatsministerium erinnert, wurde im November 1917 fertiggestellt. Die Einweihung des Erweiterungsbaus (Westflügel) erfolgte im Sommer 1930. Während des Krieges und noch bis 1946 diente das Schulgebäude als Lazarett, so dass der Unterricht zeitweise in der Liebfrauenschule erteilt werden musste. Zum Schuljubiläum 1964 konnte der neugebaute Ostflügel eingeweiht werden. Da die Schülerzahl am CAG von 544 Schülerinnen und Schülern 1995/96 auf 1562 im Schuljahr 2005/06 stieg (u.a. durch die Auflösung der OS), wurde ein vierter Erweiterungsbau am Westflügel errichtet, der im September 2005 eingeweiht werden konnte.

Inhalt:
Aufstellung ist in Vorbereitung.

Literatur

Literatur:
Schuljahresberichte 1957-1972; Elternbriefe 1959-1998; Jahresbericht 1973-1978; Hermann Bitter, 50 Jahre Clemens-August-Gymnasium 1914-1964, Cloppenburg 1964; Johannes Nardmann, Clemens- August-Gymnasium Cloppenburg (1914-1989). Festschrift, Cloppenburg 1989; Jahrbuch (des Clemens-August-Gymnasiums Cloppenburg) 1999; CAG 100. Eine Schulgeschichte (1914 – 100 Jahre Clemens-August-Gymnasium), Cloppenburg 2014.

Verwandte Bestände:
Best. 134 (Oldenburgisches Ministerium der Kirchen und Schulen); Best. 230-11 (Verwaltungsamt Cloppenburg); Best. 231-6 (Landratsamt Cloppenburg); Rep 400 (Verwaltungsbezirk Oldenburg); Rep 410 (Bezirksregierung Weser-Ems); Dep 20 CLP (Landkreis Cloppenburg); Dep 25 CLP (Stadt Cloppenburg)

Informationen/Notizen

Zusatzinformationen

Abgeschlossen: Nein

teilweise verzeichnet

Georeferenzierung

Bezeichnung

Cloppenburg, Stadt [Wohnplatz]

Zeit von

1

Zeit bis

1

Objekt_ID

11601

Ebenen_ID

1