NLA OL Rep 680 OL

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel 

Wasser- und Schifffahrtsamt Oldenburg

Laufzeit 

1844-1989

Bestandsdaten

Kurzbeschreibung 

Das Wasser- und Schifffahrtamt Oldenburg wurde 1921 eingerichtet; es war zuständig für die Binnengewässer Küsten- und Elisabethfehnkanal und das Tidegewässer "untere Hunte"; zum 1. Februar 1978 wurde es aufgelöst.

Bestandsgeschichte 

Rep 680 OL Wasser- und Schifffahrtsamt Oldenburg
Zeit: 1844-1981
Umfang: 23,3 lfd. m; 732 Verzeichnungseinheiten (Stand Februar 2012)
Erschließung: Archivdatenbank

Als Vorläuferinstitution des Wasser- und Schifffahrtsamtes Oldenburg ist das ehemalige Wasserstraßenamt Oldenburg anzusehen. Es war eine per Gesetz vom 5.12.1868 geschaffene oldenburgische Landesbehörde, die mit dem Übergang der Schifffahrtstraßen an das Reich zum 1. April 1921 ihre Arbeit einstellte und die Akten, die noch insbesondere für die Fortsetzung der Arbeiten am Hunte-Ems-Kanal bzw. am Küstenkanal benötigt wurden, dem neuen Wasser- und Schifffahrtsamt Oldenburg übergab. Letzteres war zuständig für die Binnengewässer Küstenkanal und Elisabethfehn-Kanal und das Tidegewässer "untere Hunte". Im Rahmen einer Verwaltungsreorganisation im Bundesverkehrsministerium in Bonn wurde das Wasser- und Schifffahrtsamt Oldenburg zum 1.2.1978 aufgelöst. War vorher das Oldenburger Amt für den gesamten Küstenkanal sowie den Elisabethfehn-Kanal zuständig, so übernahm nun das Wasser- und Schifffahrtsamt Meppen die Kanalstrecke von Moslesfehn bis zur Westschleuse in Dörpen, natürlich auch den Elisabethfehn-Kanal. Das Wasser- und Schifffahrtsamt in Bremen übernahm den Küstenkanal von Moslesfehn bis zum Hafen Oldenburg und dann weiter zur Mündung der unteren Hunte in die Weser, wobei die weitere Erbauung des Huntesperrwerks bei Huntebrück wie auch die Erweiterung des Küstenkanals vor allem im Stadtgebiet Oldenburg für die vollgeladenen 1350-to-Europabinnenschiffe nun auch in die Bremer Kompetenz fiel. Angesichts der Kompetenzaufteilung zwischen den Wasser- und Schifffahrtsämtern Bremen und Münster sind bei Forschungsarbeiten auch die beiden dortigen Staatsarchive einzubeziehen.

Inhalt:
Organisation und Geschäftsführung 1913-1955 (5); Statistiken 1909-1955 (13); Dienstgebäude, Dienstwohnungen 1910-1955 (7);

Personalsachen 1894-1978 (10); Haushalts- und Kassenwesen 1924-1950 (16); Klagen und Beschwerden 1929-1943 (3); Beobachtungen und Berichte 1933-1966 (5); Allgemeines zu den Binnenwasserstraßen 1920-1977 (8); Küstenkanal 1844-1985 (423); Untere Hunte 1894-1989 (116); Weser 1911-1967 (90); Pegelmessungen und Peilungen 1852-1979 (8); Sturmfluten, Hochwasser und Eisgang 1902-1978 (20); Binnenschiffregistersachen, Havarien und Wracksachen 1872-1957 (8).

Literatur:
Hans Schauberger, Schifffahrts- und Ausbauprobleme der Unterweser, der unteren Hunte und des Küstenkanals, in: Oldenburger Jahrbuch 65 (1970), S. 105-124; 25 Jahre - 1947-1972 - Wasser- und Schifffahrtsamt Wilhelmshaven, Wilhelmshaven 1972; Stefan Hartmann, Studien zur oldenburgischen Seeschiffahrt in der Mitte des 19. Jahrhunderts, in: Hansische Geschichtsblätter 94 (1976), S. 38-80; Klaus Lampe, Wirtschaft und Verkehr im Landesteil Oldenburg von 1800 bis 1945, in: Albrecht Eckhardt/Heinrich Schmidt (Hg.), Geschichte des Landes Oldenburg, 4. Aufl. Oldenburg 1993, S. 709 ff.; Jahresberichte der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nordwest, Aurich 1991-1997.

Verwandte Bestände:
Best. 70 (Regierung Oldenburg); Best. 136 (Oldenburgisches Innenministerium); Best. 230-2 (Verwaltungsamt Westerstede); Best. 230-11 (Verwaltungsamt Cloppenburg); Best. 231-2 (Landratsamt Westerstede); Dep 10 (Stadt Oldenburg); Dep 20 AM (Landkreis Ammerland); Dep 20 CLP (Landkreis

Cloppenburg).

Informationen/Notizen

Zusatzinformationen 

Abgeschlossen: Nein

teilweise verzeichnet