NLA OL Best. 191

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Oberpostdirektion und Reichspostdirektion Oldenburg

Laufzeit

1868-1946

Bestandsdaten

Kurzbeschreibung

Aus der Oldenburgischen Post- und Telegraphendirektion von 1868 wurde die Oberpostdirektion Oldenburg hergeleitet, die sich seit 1871 Kaiserliche Oberpostdirektion Oldenburg nannte.

Bestandsgeschichte

Best. 191 Oberpostdirektion und Reichspostdirektion Oldenburg
Zeit: 1808-1997
Umfang: 68,5 lfd. m; 3361 Verzeichnungseinheiten
Erschließung: Archivdatenbank/Internet
Lagerungsbestände: auch Best. 191A; Best. 233-1 und Best. 233-2

Die Geschichte der Oldenburger Post reicht bis in das 16. Jahrhundert zurück, als Oldenburg Station einer Botenpost von Hamburg nach Amsterdam war. 1650 erhielt Oldenburg unter Graf Anton Günther eine eigene, privat geleitete Postanstalt, die aber unter der Aufsicht des Kaiserlichen Reichsoberpostamts in Bremen arbeitete.
Diese Unterstellung unter die kaiserliche Post wurde in der dänischen Zeit aufgehoben. Es galt mit der dänischen Postordnung von 1694 das dänische Postregal, das sich aber noch gegen die preußisch-brandenburgischen Einflüsse zu wehren hatte. Die oldenburgische Post behielt halbstaatlichen Charakter. Das 19. Jahrhundert beendete diese Situation, nach dem Tod des letzten privaten Postmeisters wurde die Post 1800 verstaatlicht, 1809 einer Direktion in Oldenburg unterstellt, die neu gewonnenen Territorien angeschlossen. Chausseebau und Eisenbahn verbesserten das Postwesen, ab 1856 gab es eine Landbriefbestellung.
1852 schloss sich das Herzogtum dem Deutsch-Österreichischen Postverein an, die Post- und Telegrafendirektion wurde 1857 als eigenständige Oberbehörde aus dem Geschäftskreis der Regierung herausgelöst und dem Staatsministerium direkt unterstellt. Nach der Gründung des Norddeutschen Bundes (1867) ging die Posthoheit von den Bundesstaaten auf den Bund über. Aus der Oldenburgischen Post- und Telegraphendirektion wurde 1868 die Oberpostdirektion Oldenburg, seit 1871 Kaiserliche Oberpostdirektion Oldenburg benannt. 1869 übernahm sie über die Grenzen des Herzogtums hinaus auch die Postverwaltung in den preußischen Landdrosteien Osnabrück und Aurich. Die wachsende Bedeutung des Postbetriebs dokumentiert das 1902

errichtete, beeindruckende Reichspostgebäude am Stau. Nach 1918 hieß die Behörde wieder Oberpostdirektion Oldenburg, 1934 wurde sie in Reichspostdirektion Oldenburg umbenannt und 1943 mit der Reichspostdirektion Bremen vereinigt.

Inhalt:
Oberpostdirektion: Generalakten 1867-1911 (3); Dienstbetrieb1854-1900 (119); Postkurswagen, Bahnpostwagen, Fährverbindungen 1859-1927 (184); Posthaltereien, Extraposten, Postillione 1837-1927 (37); Haushaltswesen 1899-1923 (2); Personalakten 1808-1925 (2.700). Reichspostdirektion/Bundespost 1870-1994 (259), u.a. Landpostkraftverkehr 1926-1942 (10); Reiseverkehr 1926-1944 (19); Rundfunk und Fernmeldewesen 1925-1949 (61); Postgeschichtliche Aufzeichnungen und Betreffe 1895-1997 (10); Postamt Brake 1928-1950 (10); Postamt Oldenburg 1915-1975 (35).

Literatur:
Gustav Rüthning, Geschichte der Oldenburgischen Post. Denkschrift zur Eröffnung des Dienstbetriebs im neuen Reichspostgebäude, Oldenburg 1902; 175 Jahre Postamt Oldenburg, in: Postgeschichtliche Hefte Weser-Ems IV, 6, 21. Jg., März

1975; Friedrich-Wilhelm Schaer, Neuverzeichnis der Akten der früheren OPD Oldenburg im Niedersächsischen Staatsarchiv in Oldenburg, in: Postgeschichtliche Hefte Hefte Weser-Ems IV, 9, 22. Jg., Dezember 1976.

Verwandte Bestände:
Best. 20 (Grafschaft Oldenburg); Best. 31 (Kabinettsregistratur Oldenburg), Best. 70 (Regierung Oldenburg); Best. 136 (Oldenburgisches Innenministerium); Best. 76 (Ämter); Best. 230 (Verwaltungsämter); Best. 231

(Landratsämter).

Informationen/Notizen

Zusatzinformationen

Abgeschlossen: Nein

teilweise verzeichnet

Georeferenzierung

Bezeichnung

Landdrostei Aurich

Zeit von

1831

Zeit bis

1885

Objekt_ID

1

Ebenen_ID

3210

Georeferenzierung

Bezeichnung

Landdrostei Aurich Teil Baltrum

Zeit von

1823

Zeit bis

1885

Objekt_ID

4

Ebenen_ID

3310

Georeferenzierung

Bezeichnung

Landdrostei Aurich Teil Borkum

Zeit von

1823

Zeit bis

1885

Objekt_ID

1

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3310

Georeferenzierung

Bezeichnung

Landdrostei Aurich Teil Juist

Zeit von

1823

Zeit bis

1885

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2

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3310

Georeferenzierung

Bezeichnung

Landdrostei Aurich Teil Langeoog

Zeit von

1823

Zeit bis

1885

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5

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Georeferenzierung

Bezeichnung

Landdrostei Aurich Teil Norderney

Zeit von

1823

Zeit bis

1885

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3

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Georeferenzierung

Bezeichnung

Landdrostei Aurich Teil Spiekeroog

Zeit von

1823

Zeit bis

1885

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6

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Bezeichnung

Landdrostei Aurich Teil Wilhelmshaven

Zeit von

1873

Zeit bis

1885

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4

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Bezeichnung

Landdrostei Osnabrück

Zeit von

1864

Zeit bis

1885

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3

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Georeferenzierung

Bezeichnung

Landesteil/ Verwaltungsbezirk Oldenburg

Zeit von

1937

Zeit bis

1974

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217280

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10

Georeferenzierung

Bezeichnung

Landesteil/Verwaltungsbezirk Oldenburg Teil Wangerooge

Zeit von

1937

Zeit bis

1974

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5022022

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10

Georeferenzierung

Bezeichnung

Herzogtum/Landesteil Oldenburg

Zeit von

1864

Zeit bis

1937

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1

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210

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Bezeichnung

Herzogtum/Landesteil Oldenburg Teil Wangerooge

Zeit von

1864

Zeit bis

1937

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3

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210

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Bezeichnung

Verwaltungsbezirk Oldenburg

Zeit von

1974

Zeit bis

1977

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810

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Bezeichnung

Verwaltungsbezirk Oldenburg Teil Wangerooge

Zeit von

1974

Zeit bis

1977

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Regierungsbezirk Aurich

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1885

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Regierungsbezirk Aurich Teil Baltrum

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1885

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1937

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Bezeichnung

Regierungsbezirk Aurich Teil Borkum

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1885

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1937

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Regierungsbezirk Aurich Teil Juist

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1885

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1937

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Bezeichnung

Regierungsbezirk Aurich Teil Langeoog

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1885

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1937

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Regierungsbezirk Aurich Teil Norderney

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1885

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1937

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Regierungsbezirk Aurich Teil Spiekeroog

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1885

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Regierungsbezirk Aurich Teil Wilhelmshaven

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1885

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Bezeichnung

Regierungsbezirk Osnabrück

Zeit von

1885

Zeit bis

1974

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