NLA HA Nds. 1542 Münden

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel 

Wasser- und Schifffahrtsamt (Hann.) Münden

Laufzeit 

1928-1983

Bestandsdaten

Geschichte des Bestandsbildners 

Vorbemerkung: Zur allgemeinen Geschichte und den Aufgaben der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung siehe das Vorwort zum Bestand Nds. 1540.

Nach Art. 89 des Grundgesetzes verwaltet der Bund die Bundeswasserstraßen und nimmt die über den Bereich eines Bundeslandes hinausgehenden staatlichen Aufgaben der Binnenschifffahrt sowie die Aufgaben der Seeschifffahrt, die ihm durch Gesetz übertragen worden sind, wahr. Die hierfür zuständigen bundeseigenen Behörden sind (Stand 2000) sieben Wasser- und Schifffahrtsdirektionen (Mittelbehörden) sowie 39 Wasser- und Schifffahrtsämter, eine Fachstelle für Maschinenwesen und fünf Wasserstraßen-Neubauämter (Unterbehörden).

Das der Wasser- und Schifffahrtsdirektion (WSD) Hannover bzw. Mitte und seit dem 1. Mai 2013 der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt - Außenstelle Mitte zugeordnete Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Hann. Münden geht auf das am 1. April 1934 eingerichtete Preußische Wasserstraßenamt Münden der Wasserstraßendirektion Hannover zurück. Das Amt wurde nach der Gründung der Bundesrepublik Deutschland 1949, als die bisherige Reichswasserstraßenverwaltung in die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) umgewandelt wurde, eine Bundesbehörde und führt mit Erlass vom 1. November 1949 die Bezeichnung "Wasser- und Schifffahrtsamt".

Der Zuständigkeitsbereich des WSA Hann. Münden umfasste ursprünglich den Bereich der Weser von Hann. Münden bis Karlshafen, der Fulda vom Hafen Kassel bis Hann. Münden und der Werra von Blickershausen bis Hann. Münden, ferner die Eder- und Diemeltalsperre und die Häfen Hann. Münden und Kassel. Außenstellen der Behörde befanden sich in Kassel, Hann Münden, Karlshafen, Edertal (Edersee) und Helminghausen (Diemelsee).

An Bedeutung gewann das WSA Hann. Münden in der Zeit zwischen 1970 und 1978 im Zuge einer umfassenden Neuorganisation und Konzentration auf den Standort Hann. Münden. Zunächst ging der Zuständigkeitsbereich des WSA Kassel auf das WSA Hann. Münden über, so dass die Behörde nun den Fuldabereich ab Mecklar und den Werrabereich ab der Grenze zur damaligen DDR betreute. Zusätzliche Außenstellen wurden in Rotenburg/Weser und Kassel (für die obere Fulda) eingerichtet, später auch in Eschwege und Bad Sooden-Allendorf. 1978 wurden auch das WSA Hameln und das Neubauamt für den Ausbau der unteren Fulda in Kassel aufgelöst und ihre Aufgaben der WSA Hann. Münden übertragen. Damit war dieses nun auch für die untere Fulda ab Kassel vollständig sowie für die Weser bis Kleinen Wieden zuständig. Außenbezirke befinden sich seither in Bad Sooden-Allendorf (vor 2000 aufgegeben), Edertal, Hameln, Hann. Münden, Höxter und Rotenburg/Weser.

Das WSA Hann. Münden gliedert sich 2015 in die drei Sachbereiche Verwaltung Bau und Unterhaltung sowie Verkehrwesen. Daneben besteht eine Bündelungsstelle Gewässerkunde Mitte

Stand: August 2005 (ergänzt Dezember 2015)

Bestandsgeschichte 

Der Bestand Nds. 1542 Münden besteht derzeit aus drei Ablieferungen.

Akten der Behörde, die nach 1978 entstanden sind, werden im NLA Wolfenbüttel aufbewahrt.

Enthält 

Wasserrechtliche Angelegenheiten, Entwässerungen, wasserpolizeiliche Genehmigungen

Literatur 

Homepage des Wasser- und Schifffahrtsamts Hann. Münden

Siehe

Korrespondierende Archivalien 

Hann. 196 Münden (Wasserbau- und Wasserstraßenamt Münden, vor 1945)
Nds. 1540 (Wasser- und Schifffahrtsdirektion Hannover)

Im NLA Wolfenbüttel (nach 1978):
1020 Bund (Wasser- und Schifffahrtsamt Hannoversch Münden)

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang in lfd. M. 

0,7

Bearbeiter 

Alexandra Ruppe (2005)

Dr. Christian Helbich (2015)