NLA HA Nds. 660 Osterode

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Staatliches Forstamt Osterode/Harz

Laufzeit

1919-1971

Bestandsdaten

Geschichte des Bestandsbildners

Vorbemerkung: Zur allgemeinen Geschichte der Forstämter und zur Forstverwaltung in Niedersachsen nach 1945 siehe das Vorwort zum Tektonikpunkt "Forstämter im ehemaligen Regierungsbezirk Hildesheim". Zur Vorgeschichte des Forstamtes Osterode vor 1945 siehe das Vorwort zum Bestand Hann. 182 Osterode.

Das Forstamt Osterode gehörte zur Forstinspektion I Hildesheim-Harz. Im Jahr 1967 wurde die Revierförsterei Freiheit des Forstamtes Osterode aufgelöst und die Revierförsterei Hahnebalz des Forstamtes Grund wurde an das Forstamt Osterode verlegt. (Nds. MBl. 8/1967 S. 157).

1978 wurden die bisherigen Forstämter Osterode und Riefensbeek zum neuen Forstamt Riefensbeek zusammengeschlossen (Nds. MBl. 52/1978 S. 1993). Dieses war zuständig für die Revierförstereien Buntenbock, Eichelnberg, Kamschlacken, Lerbach und Riefensbeek. Ab Mitte der 1980er Jahre erhielt das Forstamt Riefensbeek zusätzlich den Wegebaustützpunkt Braunschweig sowie zeitweise die Sonderaufgabe "Öffentlichkeitsarbeit Waldschäden" zugewiesen.

Zum 30. September 2001 wurde das Forstamt Riefensbeek mit dem aufgehobenen Forstamt Grund vereinigt (Nds. MBl. Nr. 27/1997 S. 1026-1027), so dass der Amtsbezirk um die Revierförstereien Badenhausen, Freiheit, Grund, Rehhagen und Wildemann erweitert wurde. Nach der Reform der Forstverwaltung 2005 umfasst der Zuständigkeitsbereich des Forstamtes heute die Revierförstereien Buntenbock, Freiheit, Grund, Kamschlacken, Königshof, Lerbach, Lilienberg, Rehhagen, Riefensbeek, Scharzfeld und Wildemann; zudem erhielt es die Schwerpunktaufgabe der Schalenwildbewirtschaftung im Harz.

Stand: August 2010 (erweitert Dezember 2015)

Bestandsgeschichte

Der vorliegende Bestand Nds. 660 Osterode beinhaltet die Forstakten des Forstamtes Osterode/Harz ab 1945 und schließt damit an den Bestand Hann. 182 Osterode (Forstamt Osterode bis 1945) an.

Nach der Verwaltungs- und Gebietsreform der Jahre 1977/1978 sind die Archivsprengel der Staatsarchive im Niedersächsischen Landesarchiv neu aufgeteilt worden, so dass das Hauptstaatsarchiv Hannover ab 1978 seine Zuständigkeit für das Forstamt Riefensbeek verliert. Akten mit einer Laufzeit ab dem Stichjahr 1978 sind somit im NLA-Staatsarchiv Wolfenbüttel zu suchen. Ein entsprechender Bestand existiert dort bisher allerdings noch nicht.

Stand: August 2010

Enthält

Gewässerangelegenheiten, Einsatz von Zwangsarbeitern

Literatur

Walter Kremser, Niedersächsische Forstgeschichte - eine integrierte Kulturgeschichte des nordwestdeutschen Forstwesens (Rotenburger Schriften Sonderband 32), Rotenburg (Wümme) 1990

Siehe

Korrespondierende Archivalien

Hann. 182 Osterode (Oberförsterei Osterode, vor 1945)
Nds. 660 Riefensbeek (Forstamt Riefensbeek, nach 1945)

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang in lfd. M.

0,3

Bearbeiter

Christiane Drewes (2010)

Dr. Christian Helbich (2015)

Benutzung

Die Akten sind teilweise durch Beschädigungen, Pilzbefall und Verunreinigungen geschädigt und können daher nur eingeschränkt zur Benutzung vorgelegt werden.