NLA HA Nds. 660 Holzminden

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel 

Staatliches Forstamt Holzminden

Laufzeit 

1914-1979

Bestandsdaten

Geschichte des Bestandsbildners 

Vorbemerkung: Zur allgemeinen Geschichte der Forstämter und zur Forstverwaltung in Niedersachsen nach 1945 siehe das Vorwort zum Tektonikpunkt "Forstämter im ehemaligen Regierungsbezirk Hildesheim". Zur Vorgeschichte des Forstamtes Holzminden vor 1945 siehe das Vorwort zum Bestand 54 Neu 6 im NLA Wolfenbüttel.

Im Jahr 1937 bestand das Forstamt Holzminden I aus den Revierförstereien Altendorf, Neuhaus und Otterbach; das Forstamt Holzminden II aus den Revierförstereien Bevern, Holzminden und Mühlenberg und das Forstamt Schießhaus aus den Revierförstereien Schorborn, Merxhausen, Schießhaus I und Schießhaus II (vgl. Deutsches Forsthandbuch 1937 S. 508-509).

Zum 31. März 1951 wurde das Forstamt Schießhaus aufgelöst. Das Forstamt Holzminden I führte am 1. April 1951 die Bezeichnung Forstamt Holzminden, das Forstamt Holzminden II die Bezeichnung Holzminden-Schießhaus. Die Aufgaben des aufgelösten Forstamtes Schießhaus wurden ab April 1951 vom Forstamt Holzminden-Schießhaus wahrgenommen (Nds. MBl. Nr. 13/1951 S. 113).

Zum 30. September 1962 wurde die Forstwartei Hellental des Forstamtes Holminden-Schießhaus aufgelöst; gleichzeitig wurde die Revierförsterei Holzminden in Revierförsterei Nagelbach umbenannt (Nds. MBl. Nr. 20/1962 S. 498).

Im Jahr 1980 wurde das Forstamt Holzminden aufgelöst und mit dem Forstamt Holzminden-Schießhaus vereinigt. Der Name des Forstamtes wurde von Forstamt Holzminden-Schießhaus in Forstamt Holzminden geändert (Nds. MBl. Nr. 30/1980 S. 720).

Das Forstamt Holzminden wurde dann schließlich im Zuge der Forstreform im Jahr 1997 aufgehoben; aus den ehemaligen Forstämtern Holzminden, Fürstenberg und Teilen von Neuhaus wurde das Forstamt Neuhaus neu gebildet (Nds. MBl. Nr. 27/1997 S. 1026-1027).

Bei der Forstreform 2004/2005 wurde die Revierförsterei Holzminden zum 1. Januar 2005 aufgelöst, die übrigen Förstereien wurden entsprechend neu zugeschnitten (vgl. Nds. GVBl. Nr. 42/2004 S. 616 ff., Nds. MBl. Nr. 26/2005 S. 563-564 und die Homepage des Forstamts Neuhaus).

Stand: September 2010

Bestandsgeschichte 

Der vorliegende Bestand Nds. 660 Holzminden beinhaltet die Forstakten der ehemaligen Forstämter Holzminden I, Holzminden II und Schießhaus ab ca. 1941.

Durch Gebietsaustausch wurde der Landkreis Holzminden im zum 1. August 1941 vom Land Braunschweig an den Regierungsbezirk Hildesheim verlegt (vgl. Reichsgesetzblatt Jg. 1941, Teil 1, S. 357-358) und die Behörden im Landkreis Holzminden fallen somit ab diesem Zeitpunkt in die Zuständigkeit des Hauptstaatsarchives Hannover.

Ältere Forstakten aus den Forstämtern im Kreis Holzminden sind im Staatsarchiv Wolfenbüttel zu finden.

Die Acc. 19/63 enthält auch einige Akten mit Laufzeiten vor 1941.

Stand: September 2010

Enthält 

Personalangelegenheiten, Bausachen, Hauungssachen, Holzverkäufe, Verpachtungen

Literatur 

Walter Kremser, Niedersächsische Forstgeschichte - eine integrierte Kulturgeschichte des nordwestdeutschen Forstwesens (Rotenburger Schriften Sonderband 32), Rotenburg (Wümme) 1990.

Siehe

Korrespondierende Archivalien 

NLA WO, 54 Neu 6 (Oberforstamt Holzminden, vor 1941/1945)

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang in lfd. M. 

2,5

Bearbeiter 

Christiane Drewes (2010)