NLA HA Hann. 139

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel 

Berginspektion Vienenburg

Laufzeit 

1902-1930

Bestandsdaten

Kurzbeschreibung 

Allgemeine Verwaltung, Personalia, Schul- und Gemeindesachen, Bauwesen, Lieferungen u. technische Einrichtung der Kalibergwerke, Banken, Jahresbefahrungen u. Betrieb, Kalisalzbergwerk Asse bei Wittmar, Kalisyndikat Leopoldshall-Staßfurt, Versorgung der Arbeiter, Kriegsgefangene, Preislisten, Varia
Findmittel: EDV-Findbuch
Umfang: 4,2 lfdm

Bestandsgeschichte 

I. Behördengeschichte

Die Anfänge der hannoverschen Kaliindustrie gehen vom nördlichen Harzrand aus. Bei Vienenburg wurden Anfang der 1880er Jahre die ersten Kalisalze erbohrt. Der 1884 bis 1886 von der Gewerkschaft Hercynia abgeteufte Schacht I blieb bis 1899 das einzige fördernde Kaliwerk Hannover. Ende der 1890er Jahre verlegte sich der Förderbetrieb auf Schacht II (1884 bis 1897 abgeteuft). 1924 wurde mit der Anlage von Schacht II begonnen (1929 fertig). Nach 1919 wurde Schacht I endgültig eingestellt, die beiden anderen dienten als Förderschacht bzw. Nebenanlage. Seit 1927 kämpfte man vergeblich mit Wasserzuflüssen, am 8. Mai 1930 ersoffen die Gruben, wobei sich die Belegschaft wenigsten retten konnte. Damit erlosch der Bergbau

Durch Gesetz vom 19. Juni 1906 (vgl. GS S. 197) ging die Gewerkschaft Hercynia in das Eigentum des preußischen Fiskus über. Der Staatsbetrieb ressortierte - als Berginspektion Vienenburg - unter dem Oberbergamt Clausthal und erscheint seit 1908 im Staatshandbuch über die Provinz Hannover.


II. Literaturhinweise

Joachim Heinemann, Der Einfluß des Kalibergbaus und seiner teilweisen Wiedereinstellung auf die wirtschaftliche Entwicklung der Kalibergbaugebiete der Provinz Hannover, Diss. Bergakadamie Clausthal 1929, Osterode 1931

Der Landkreis Goslar in: Die Landkreise in Niedersachsen, Bd. 24, Bremen 1970, S. 204/205


III. Bestandsgeschichte

Die Akten der Bergbetriebs müssen in den 1930er Jahren an das Staatsarchiv Hannover gelangt sein. Das genaue Datum der Ablieferung ließ sich nicht ermitteln. Die bergtechnischen Unterlagen dürften sich heute beim Landesbergamt in Clausthal befinden.

Der relativ kleine Bestand (ca. 14 Fach) war durch Aus- und Umlagerungen durcheinandergekommen und ist im Dezember 1974 neu geordnet worden. 1981 hat Herr Lathwesen die Titel aufgenommen und bei dieser Gelegenheit den Bestand laufend

durchnumeriert. Das maschinenschriftliche Findbuch hat im gleichen Jahr Frau Weyer geschrieben.

Hannover, im Oktober 1981
gez. Dr. Manfred Hamann


Der Bestand ist im Rahmen eines größeren Erschließungsprojektes in die archivische EDV-Datenbank unter der Fachsoftware izn-AIDA übertragen worden.

Hannover, im November

2005

Informationen/Notizen

Zusatzinformationen 

Abgeschlossen: Nein

teilweise verzeichnet

Georeferenzierung

Bezeichnung 

Vienenburg, Stadt [Wohnplatz]

Zeit von 

1

Zeit bis 

1

Objekt_ID 

1144

Ebenen_ID 

1

Georeferenzierung

Bezeichnung 

Asse [Wohnplatz]

Zeit von 

1

Zeit bis 

1

Objekt_ID 

2318

Ebenen_ID 

1

Georeferenzierung

Bezeichnung 

Langelsheim, Stadt [Wohnplatz]

Zeit von 

1

Zeit bis 

1

Objekt_ID 

1019

Ebenen_ID 

1

Georeferenzierung

Bezeichnung 

Wöltingerode [Wohnplatz]

Zeit von 

1

Zeit bis 

1

Objekt_ID 

1149

Ebenen_ID 

1