NLA HA Hann. 182 Walsrode

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Oberförsterei Walsrode

Laufzeit

1833-1958

Bestandsdaten

Geschichte des Bestandsbildners

Nach Einführung der preußischen Verwaltungsorganisation im Jahre 1867 und Zugrundelegung eines mit Kabinettsordre vom 31.10.1868 genehmigten Normalplans traten an die Stelle der bisherigen Forstinspektionen die aus den Forstrevieren gebildeten Oberförstereien (vgl. Hann. 122a Nr. 1559). Im Bereich der Forstinspektion Walsrode wurden auf diese Weise die Oberförstereien Walsrode und Fallingbostel errichtet.
Die Oberförsterei Walsrode besteht im Jahr 1874 aus den Schutzbezirken Krelingen, Ahlden, Walsrode und Fulde; an diesen Zuschnitt ändert sich bis zum Jahr 1910 nichts (vgl. Staatshandbuch für die Provinz Hannover, Jahrgänge 1867, 1874, 1880, 1881, 1885/86, 1900, 1905, 1910).
Die Oberförsterei Fallingbostel besteht im Jahr 1974 zunächst aus den Schutzbezirken Becklingerholz mit Hohne, Oberhode, Oerbke, Wense und Fallingbostel. Im Jahr 1888 ist zusätzlich der Schutzbezirk Dohnsen dabei (vgl. Staatshandbuch für die Provinz Hannover, Jahrgänge 1867, 1874, 1880, 1885/86, 1888). Um 1890 ändert sich der Name der Oberförsterei in Oberförsterei Wardböhmen, die Schutzbezirke bleiben unverändert. Um 1900 besteht die Oberförsterei schließlich aus den Schutzbezirken Wardböhmen, Oberhode, Oerbke, Wense und Fallingbostel (vgl. Staatshandbuch f. d. Provinz Hannover, Jahrgänge 1890 und 1900).
Bis zum Jahr 1910 ist keine weitere Änderung erfolgt, dann werden die beiden Oberförstereien Walsrode und Fallingbostel zur neuen Oberförsterei Walsrode vereinigt, die fortan aus den Schutzbezirken Wardböhmen, Oberhode, Oerbke, Wense, Fallingbostel, Ahlden, Walsrode und Fulde besteht (vgl. Staatshandbuch f. d. Provinz Hannover, Jahrgänge 1910, 1911, 1914). 1922 umfasst die Oberförsterei die Förstereien Walsrode, Fallingbostel, Oerbke, Grefel und Wardböhmen (Preußisches Forsthandbuch 1922 S. 90-91).

1934 werden die Oberförstereien in Forstämter umbenannt (vgl. Mbl. d. Preuß. Landwirtschaftsministeriums u. d. Landesforstverw.1934, Nr. 35 S. 617 ff.); somit wird aus der Oberförsterei das Forstamt Walsrode.
1935 werden Teile des Forstamtes an die Heeresverwaltung für den Truppenübungsplatz Bergen abgeben (vgl. Hann. 182 Walsrode Acc. 181/97 Nr. 69).
Das Forstamt Walsrode besteht im Jahr 1937 aus den Revierförstereien Fulde und Fallingbostel, den Unterförstereien Walsrode und Ahlden sowie dem Forstaufseherbezirk Frankenfelderbruch (vgl. Deutsches Forsthandbuch 1937 S. 170/171).

Bestandsgeschichte

In den vorliegenden Bestand Hann. 182 Walsrode ist bislang lediglich eine Ablieferungen des staatlichen Forstamtes - vormals Oberförsterei - Walsrode eingegangen: Acc. 181/97. Diese umfasst auch die Forstakten aus der vormaligen Oberförsterei Fallingbostel bzw. Wardböhmen, aus der Zeit vor der Vereinigung mit der Oberförsterei Walsrode.

Stand: Februar 2013

Enthält

Allgemeine Verwaltung, Personalangelegenheiten, Forstamtschroniken, Forstwesen, Jagdsachen

Literatur

Walter Kremser: Niedersächsische Forstgeschichte - eine integrierte Kulturgeschichte des nordwestdeutschen Forstwesens (Rotenburger Schriften Sonderband 32), Rotenburg (Wümme) 1990

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang in lfd. M.

6,9

Bearbeiter

Christiane Drewes (2013)

Informationen/Notizen

Zusatzinformationen

Hinweis: Die Akten sind teilweise durch Beschädigungen, Pilzbefall und Verunreinigungen geschädigt und können daher nur eingeschränkt zur Benutzung vorgelegt werden.