NLA HA Hann. 182 Weenzen

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel 

Oberförsterei Weenzen

Laufzeit 

1694-1962

Bestandsdaten

Geschichte des Bestandsbildners 

Nach Einführung der preußischen Verwaltungsorganisation im Jahre 1867 und Zugrundelegung eines mit Kabinettsordre vom 31.10.1868 genehmigten Normalplans traten an die Stelle der bisherigen Forstinspektionen die aus den Forstrevieren gebildeten Oberförstereien (vgl. Hann. 122a Nr. 1559). Im Bereich der Forstinspektion Lauenstein wurden auf diese Weise die Oberförstereien Weenzen (aus dem vormaligen Forstrevier Weenzen) und Marienhagen (aus dem vormaligen Forstrevier Marienhagen) errichtet.

Die Oberförsterei Weenzen besteht im Jahr 1874 aus den Schutzbezirken Papenkamp, Fölziehausen und Wallensen, die Oberförsterei Marienhagen aus den Schutzbezirken Deinsen, Duingen, Marienhagen und Ahrenfeld. Bereits ab 1878 sind beide Oberförstereien zu einer Oberförsterei Weenzen vereinigt, die aus den 7 Schutzbezirken Deinsen, Duingen, Papenkamp, Fölziehausen, Wallensen, Marienhagen und Ahrenfeld besteht (vgl. Staatshandbuch für die Provinz Hannover, Jahrgänge 1867, 1874, 1876, 1877, 1878). In den kommenden Jahren treten keine nennenswerten Veränderungen ein - die Oberförsterei besteht aus 6 oder 7 Bezirken mit z.T. wechselnder Benennung. Schließlich setzt sich die Oberförsterei Weenzen im Jahr 1911 nur noch aus den 6 Schutzbezirken Fölziehausen, Papenkamp, Weenzen, Marienhagen, Lübbrechtsen und Ahrenfeld zusammen (vgl. Staatshandbuch für die Provinz Hannover, Jahrgänge 1880, 1882, 1883, 1885/86, 1890, 1900, 1911 und 1914), im Jahr 1922 dann aus den 5 Förstereien Fölziehausen, Papenkamp, Weenzerbruch, Duingerberg und Ahrenfeld (Preußisches Forsthandbuch 1922 S. 88).

1934 werden die Oberförstereien in Forstämter umbenannt (vgl. Mbl. d. Preuß. Landwirtschaftsministeriums u. d. Landesforstverw.1934, Nr. 35 S. 617 ff.); somit wird aus der Oberförsterei das Forstamt Weenzen.

Das Forstamt Weenzen besteht im Jahr 1937 unverändert aus den o.g. Revierförstereien Fölziehausen, Papenkamp, Weenzerbruch, Duingerberg und Ahrenfeld (vgl. Deutsches Forsthandbuch 1937 S. 165). Auch nach 1945 existiert das Forstamt Weenzen weiter, zum 01.10.1956 wird der Name in Forstamt Duingerwald geändert (vgl. Nds. MBl. 1956/Nr. 49 S. 847).

Bestandsgeschichte 

In den vorliegenden Bestand Hann. 182 Weenzen ist bislang lediglich eine Ablieferungen des staatlichen Forstamtes - vormals Oberförsterei - Weenzen eingegangen:
Acc. 96/97.
Diese umfasst auch einige wenige Forstakten aus der vormaligen Oberförsterei Marienhagen aus der Zeit vor der Vereinigung mit der Oberförsterei Weenzen. Zudem wurden einige Akten aus der Provenienz der Forstinspektion Lauenstein an dieser Stelle mit verzeichnet, da für diese Forstinspektion kein eigener Bestand vorliegt.
Ein Teil der Akten reicht mit den Laufzeiten über 1945 hinaus, bis in die Zeit, als das Forstamt Weenzen in Forstamt Duingerwald umbenannt wurde.

Stand: Juli 2013

Enthält 

Allgemeine Verwaltung, Personalangelegenheiten, Bestandslagerbücher, Forstamtschroniken

Literatur 

Walter Kremser: Niedersächsische Forstgeschichte - eine integrierte Kulturgeschichte des nordwestdeutschen Forstwesens (Rotenburger Schriften Sonderband 32), Rotenburg (Wümme) 1990

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang in lfd. M. 

2,1

Bearbeiter 

Christiane Drewes (2013)

Informationen/Notizen

Zusatzinformationen 

Hinweis: Die Akten sind teilweise durch Beschädigungen, Pilzbefall und Verunreinigungen geschädigt und können daher nur eingeschränkt zur Benutzung vorgelegt werden.