NLA HA Hann. 100 Lehrte

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel 

Staatshochbauamt Lehrte vor 1945

Laufzeit 

1859-1967

Bestandsdaten

Geschichte des Bestandsbildners 

Vorbemerkung: Zur allgemeinen Geschichte der Staatshochbauämter und ihren Vorgängereinrichtungen sowie ihren Aufgaben siehe das Gruppenvorwort zum Tektonikpunkt "Staatshochbauämter".

Im Bereich des späteren Hochbauamts Lehrte wurden im Zuge der Angleichung der hannoverschen an die preußische Bauverwaltung nach der Annexion des Königreichs Hannover durch Preußen (1866) die Distrikte der Land-, Wege- und Wasserbauinspektionen zusammengelegt und zum 1. April 1871 die Kreisbauinspektionen Burgdorf und Gifhorn eingerichtet. Der Amtsbezirk der ersteren umfasste die Stadt Burgdorf und die Ämter Burgdorf, Burgwedel und Meinersen, der letzteren die Stadt Gifhorn und die Ämter Fallersleben, Gifhorn und Isenhagen. 1873/1876 entfiel für beide der Bereich der Wegebausachen, der auf die Provinzialwegebauverwaltung überging. Bereits 1877 wurde die Kreisbauinspektion Burgdorf aufgelöst, bis auf das Amt Burgwedel (zur Kreisbauinspektion Celle) wurde der Amtsbezirk der Kreisbauinspektion Gifhorn übertragen, die ihrerseits das Amt Isenhagen an die Kreisbauinspektion Uelzen weitergab.

Nach der Abgabe der Wasserbausachen 1884 wurde die Behördenbezeichnung "Hochbauinspektion Gifhorn" üblich. Nach der Kreisreform 1885 umfasste der Amtsbezirk die Kreise Burgdorf und Gifhorn, seit 1893 auch den Kreis Isenhagen. 1900 wurde der Dienstsitz von Gifhorn nach Burgdorf verlegt, wobei der Name des Dienstbezirks noch bis 1907 "Baukreis Gifhorn" lautete. 1905 ging die Betreuung des Kreises Isenhagen an die Hochbauinspektion Uelzen über.

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde die Behörde mehrfach umbenannt: 1910 in "Königliches Hochbauamt Lehrte", wohin der Dienstsitz mittlerweile verlegt worden war, 1922 in "Preußisches Hochbauamt Lehrte" und 1933 in "Preußisches Staatshochbauamt Lehrte".

Stand: Oktober 2015

Zur weiteren Geschichte des Staatshochbauamts nach 1945 siehe das Vorwort zum Bestand Nds. 240 Gifhorn.

Bestandsgeschichte 

Abgabe von Akten erfolgte durch das Staatshochbaumt Gifhorn als Nachfolgebehörde des von 1906 bis 1945 in Lehrte ansässigen Staatshochbauamtes. Dieses war zuständig für die Landkreise Burgdorf und Gifhorn. Die älteren Akten sind noch angelegt von den Vorgängerbehörden, der Kreisbauinspektion Gifhorn (bis 1899) und der Kreisbauinspektion Burgdorf (1899-1906).

Die Spezialakten dieser Ablieferung beziehen sich durchweg auf die Gebäude im Kreis Gifhorn. Die Spezialakten für den Kreis Burgdorf dürften noch bei dem seit der Nachkriegszeit zuständigen Staatshochbauamt in Celle zu suchen sein.

Der kleine Bestand ist im OKtober 2002 mit Hilfe von Praktikanten EDV-technisch erschlossen worden.

Stand: Oktober 2002

Enthält 

u.a. Generalia, Personalia, Bau- u. Bauunterhaltung für Justiz- und Gerichtsgebäude, Dienstwohungen, Damenkloster Isenhagen, Schulen, Domänen, Militär- und Polizeibauten, Forstdienstgebäude, Gesundheitsamt Gifhorn, Hoffmannshaus, Elbstrom-Bauverwaltung, Volkswagenwerk Wolfsburg, Schloss Gifhorn

Literatur 

Siehe Gruppenvorwort

Siehe

Korrespondierende Archivalien 

Nds. 240 Gifhorn

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang in lfd. M. 

2,2

Bearbeiter 

Dr. Christian Helbich (2015)

Benutzung 

Der Bestand ist wegen starker Verpilzung gesperrt.

Informationen/Notizen

Zusatzinformationen 

teilweise verzeichnet

Abgeschlossen: Nein