NLA AU Rep. 144

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Wasserbauinspektion bzw. Wasserbauamt Emden

Laufzeit

1714-1931

Bestandsdaten

Kurzbeschreibung

Die Wasserbauinspektionen entstanden nach 1814 als untere Ausführungsbehörden für alle Belange des Wasserbaus, ab 1910 hießen sie Wasserbauämter. Die Ämter in Emden, Leer, Norden und Wilhelmshaven wurden 1978 im Wasser- und Schiffahrtsamt Emden vereinigt, das seit 1984 eine reine Bundesbehörde ist und die Landesaufgaben an die Hafenämter in Emden und Norden übertragen hat.

Bestandsgeschichte

VORWORT

Laut Verfügung des Civilgouverneurs in Münster vom 04.09.1814 wurde G.H. Kettler in Emden zum Bauinspektor der Stadt Emden, des Amtes Pewsum, der Herrlichkeit Rysum, der Midlumer, Larrelter und Hinter Vogtei, der Insel Nesserland, der Herrlichkeiten Borssum, Jarssum, Up- und Wothusen, Petkum und Oldersum, der Riepster Vogtei und des Treckfahrtskanals von Emden bis Aurich (provisorisch) angestellt. 1852 umfaßte die Wasserbauinspektion Emden die Ämter Emden, Aurich, Timmel zu Aurich und vom Amt Greetsiel die Insel Borkum, ferner die Städte Emden und Aurich und den Ostfriesischen Seebau. Nach Erlaß der revidierten Amtsordnung vom 10.05.1859 gehörten die Ämter und Städte Emden und Aurich sowie der Ostfriesische Seebau zum Bereich der Wasserbauinspektion Emden. Nach Umwandlung in einen Baukreis (1871) gehörten von 1871-1884 Stadt und Amt Emden zum Baukreis Emden, während der Wasserbaukreis Emden von 1884 bis etwa 1905 für die Kreise Aurich und Emden sowie für den Stadtkreis Emden, ab 1906 (nach Bildung des Wasserbaukreises Aurich) nur noch für den Land- und Stadtkreis Emden zuständig war. Heute bildet die Osterems die Grenze des Wasser- und Schifffahrtsamtes Emden gegen das Wasser-und Schifffahrtsamt Norden, während die Grenze gegen das Wasser- und Schifffahrtsamt Leer die Ems bei Pogum kreuzt.

Zum Aufgabenbereich des Wasser- und Schifffahrtsamtes Emden gehören die Unterhaltung und Verwaltung der Ems und ihr Fahrwasser bis Pogum, die Unterhaltung des Oldersumer Seitenkanals, bestimmter Teile des Ems-Jade-Kanals, des Fehntjer und Sielmönker Tiefs, die Fachaufsicht über die Häfen Emden, Greetsiel und Borkum sowie über die im Amtsbereich liegenden Seedeich, Polder, Werften, Schleusen und Brücken, der Küstenschutz von Borkum, und schließlich die Unterhaltung und der Betrieb bestimmter Seezeichen und der Emslotsendampfer.

Der in den Jahren 1924, 1929 und 1937

an das Staatsarchiv abgegebene Bestand umgreift die Zeit von 1714-1931. Der Schwerpunkt der Akten liegt im 19. Jahrhundert.

Aurich 1948
Ladwig / König

Bemerkung:
Im September / Oktober 2005 wurde das bestehende, maschinenschriftliche Findbuch in AIDA übertragen. Dabei handelte es sich um ein Findbuch zu dem Bestand Rep. 151 (Wasser- und Schifffahrtsamt Emden). Bei der Verzeichnung weiterer Akzessionen des WSA Emden fiel auf, dass die bisher dem Bestand Rep. 151 zugeschlagenen Akten provenienzmäßig zum Wasserbauamt Emden gehörten. Daher wurden diese Akten dem eigentlich Bestand zugeschlagen.
Aurich, April 2009
Dr. Michael

Hermann

Informationen/Notizen

Zusatzinformationen

Abgeschlossen: Nein

teilweise verzeichnet