NLA HA BaCl Hann. 84e Lippoldsberg

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel 

Eisenwerk Lippoldsberg (BaCl)

Laufzeit 

1763-1871

Bestandsdaten

Geschichte des Bestandsbildners 

Lippoldsberg liegt im Kreis Hofgeismar in Hessen, in der Grenzlage zum Herzogtum Braunschweig besaß einen Eisenhammer, welcher an einem von der Schwülme abgestochenen Kunstgraben liegt, wurde 1555 angelegt und 1584 durch einen Blechhammer erweitert, der später wieder eingegangen ist. Das auf Staatsrechnung betriebene Werk hatte 1842 vier Feuer zur Gewinnung des Stabeisens und ein Feuer zur Gewinnung des Zaineisens, 28 Arbeiter und liefert jährlich 3000 - 4000 Zentner Stab- und Zaineisen. (Georg Landau: Beschreibung des Kurfürstenthums Kurhessen. Kassel 1842, S. 201.)
Der Eisenhammer zu Lippoldsberg wurde mit Privileg von 1555 angelegt. Lotze (Siegfried Lotze: Die Eisenhütte in Veckerhagen 1666-1903. Kunst-Geschichte-Technik. Kassel 1985, S. 16.) gibt 1581 für die Gründung von Lippoldsberg an. Das Werk wurde bis 1869 herrschaftlich betrieben, die Anlagen verkauft, und bald nach 1870 ganz stillgelegt. (Lit.: Rainer Slotta: Technische Denkmäler in der Bundesrepublik Deutschland. Band 5/1, der Eisenbergbau. Bochum 1986, S. 656 f.)

Bestandsgeschichte 

Der Bestand hat einen Umfang von 2,7 lfdm. Die Aktenführung und insbesondere die Rechnungsführung oblag zu kurhessischer Zeit dem Bergamtsinspektor des Bergamtes Veckerhagen, dem der Betrieb unterstellt war.
Die Laufzeit erstreckt sich über den Zeitraum von 1838 bis 1871, wobei das Gros der Akten 1869 endet, als das Eisenwerk privatisiert wurde. Der Bestand gelangte mit der preussischen Annexion hessischer Landesteile an das Oberbergamt in Clausthal.
Er umfasst nur noch die Rechnungsbücher und Inventarien. Die Verzeichnung erfolgte nach der bei allen ehemals kurhessischen Betrieben zu Grunde gelegten Klassifikation.

Enthält 

v.a. Rechnungsbücher und Inventare

Findmittel 

EDV-Findbuch

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang in lfd. M. 

2,8

Bearbeiter 

Wolfgang Lampe, 2008

Benutzung 

Der Bestand lagert in der Außenstelle Clausthal (Bergarchiv) des Niedersächsischen Landesarchivs. Das Archivgut kann nur dort (An der Marktkirche 9, 38678 Clausthal-Zellerfeld, Standort LBEG) unter Berücksichtigung der entsprechendenen Schutz- und Sperrfristen nach §5 Niedersächsisches Archivgesetz (NArchG) eingesehen werden.

Informationen/Notizen

Zusatzinformationen 

Abgeschlossen: Nein

teilweise verzeichnet