NLA HA Hann. 74 Hildesheim

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Amt Hildesheim

Laufzeit

1524-1952

Bestandsdaten

Kurzbeschreibung

Enthält u.a. Generalia, Amtsverwaltung, Hoheitssachen, Statistik, Steuern, Abgaben und Dienste, Domänensachen, Forst- und Jagdsachen, Klostersachen, Gemeindesachen, Polizeisachen, Ablösungssachen, Landesökonomiesachen und Judensachen, Kirche und Schule
Findmittel: EDV-Findbuch in Bearbeitung
Umfang: 61,5 lfdm

Hinweis:
Wegen Pilzbefall, Verunreinigung und Beschädigungen kann es teilweise zu Benutzungsbeschränkungen kommen. Einige Archivalien werden nur noch als Mikrofiche zur Benutzung vorgelegt.

Bestandsgeschichte

I. Behördengeschichte

Die Ämterreform in der ersten Häfte des 19. Jahrhunderts bezweckte vor allem eine flächenmäßige Zusammenfassung von z. T. bisher durcheinanderliegender und verschränkter Herrschaftsbereiche zu einem einheitlichen Verwaltungsraum. Das in verschiedener Weise 1823, 1844, 1852 und 1859 gebildete Amt Hildesheim ist eine Zusammenfügung von Dörfern aus den früheren Kleinämtern Dompropstei, Steuerwald, Marienburg und Ruthe.

Noch 1740 hielt man an der alten Aufgliederung "Kleines" und "Großes Stift" fest. Hierbei gehörten zum Kleinen Stift die Ämter Dompropstei, Steuerwald, Marienburg und Peine. Dagegen umfasste das Große Stift 15 Ämter. Eines von ihnen war das Amt Ruthe. Über die Zugehörigkeit der einzelnen Dörfter vgl. J.B. Lauenstein, Historia Diplomatica Episcopatus Hildesiensis (1740) II, S. 96-98.

Die Zwischenstationen der Umbildung waren folgende:
1. am 14. Juli 1823: Vereinigung des alten Amts Marienburg mit dem Amt Steuerwald zum Amt Amt Steuerwald-Marienburg,
2. am 21. Oktober 1844: Angliederung der Dompropstei an die 1823 gebildete Verwaltungseinheit zum größeren "Amt Hildesheim",
3. am 7. August 1852: Aufteilung in die zwei neuen Ämter Hildesheim und Marienburg,
4. am 27. März und 3. August 1859: Anfügung des Amtes Ruthe an das Amt Hildesheim,
5. Umbenennung des Amtes zum Kreis Hildesheim 1885


II. Aufbau des Bestandes

Die Aktendurchsicht (1958) führte zur Feststellung grundsätzlicher Ordnungsschwierigkeiten dieses Bestandes. Infolge der verschiedenen Amtszugehörigkeiten der Dörfer erwies sich die Notwendigkeit, sich auf das von Herrn Dr. Ulrich aus behördengeschichtlichen Gründen früher dem Staatsarchiv Hannover empfohlene Grundjahr 1859 festzulegen, als unabweisbar. Entsprechend wurden die Akten jeweils den Ämtern Hildesheim und Marienburg zugewiesen. Es versteht sich, dass durch diese Zuweisung nicht das Problem der

Aktenverschränkung gelöst werden konnte und das insofern vom Benutzer beide Bestände für verschiedene Sachfragen heranzuziehen sind. Die Möglichkeit, eine einheitliche Registratur zu rekonstruieren, scheiterte auch an der (aus den jeweiligen Provenienzen und Sachbereichen) unterschiedlichen Mengen erhaltener Akten. Immerhin ließ sich erkennen, daß in späterer Zeit der "Registraturplan der Königlichen Ämter" für beide Ämter maßgeblich geworden war. Hierdurch war der Ausgangspunkt für die von Grund auf zu vollziehenden Neuordnung der noch in mehreren Akzessionen lagernden Akten gegeben. Charakterisch für eine auch früher nicht vorgenommene Einzelverzeichnung war auch die besonders große Anzahl noch nebeneinander liegender verschiedenartiger Akten in Sammelumschlägen.

Aus diesen Darlegungen ergibt sich, dass man für die Bestimmung der Archivsignatur nicht auf ein Registraturschema Rücksicht zu nehmen brauchte, das noch nicht einmal bei der Entstehung der Akten festlag. Zur administrativen Orientierung ist deshalb die alte Behördenuntergliederung belassen worden.

Hannover, im Januar 1964
gez. Rautenberg

Hinweis:
Ein Nachfolgebestand Hann. 174 Hildesheim ist nicht gebildet worden, da die Akten der jüngeren Zeitschicht (1885-1945) fast vollständig im Zweiten Weltkrieg vernichtet wurden. (siehe Beständeübersicht Bd. 3 T. 1,2, S. 453)

Informationen/Notizen

Zusatzinformationen

teilweise verzeichnet

Abgeschlossen: Nein

Georeferenzierung

Bezeichnung

Amt Hildesheim

Zeit von

1852

Zeit bis

1859

Objekt_ID

36

Ebenen_ID

6120

Georeferenzierung

Bezeichnung

Amt Hildesheim

Zeit von

1859

Zeit bis

1885

Objekt_ID

18

Ebenen_ID

6320

Georeferenzierung

Bezeichnung

Amt Hildesheim

Zeit von

1815

Zeit bis

1844

Objekt_ID

1

Ebenen_ID

7520

Georeferenzierung

Bezeichnung

Amt Hildesheim

Zeit von

1844

Zeit bis

1852

Objekt_ID

1

Ebenen_ID

7620

Georeferenzierung

Bezeichnung

Amt Ruthe

Zeit von

1815

Zeit bis

1859

Objekt_ID

6

Ebenen_ID

6420

Georeferenzierung

Bezeichnung

Amt Steuerwald

Zeit von

1815

Zeit bis

1823

Objekt_ID

7

Ebenen_ID

7420