StadtA DUD Hilk

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Description

Identification (short)

Title 

Hilkerode

Fonds data

History of creator 

Die nordöstlich von Duderstadt gelegene Ortschaft Hilkerode wird erstmals in einer im Jahre 1317 erwähnt. Eine früher als Ersterwähnung angesehene Urkunde von 1224 ist nach neuerer Forschung nicht auf Hilkerode zu beziehen.

Von 1373, als die Stadt das Dorf Hilkerode mit allem Zubehör und allen Rechten durch Kauf erwarb, bis 1816 war die Ortschaft als eines der Ratsdörfer der Stadt Duderstadt juristisch, politisch und ökonomisch untertan. Als selbständige Gemeinde mit einem Bauermeister an der Spitze gehörte Hilkerode in der Zeit von 1816 bis 1885 zum Amt Gieboldehausen und von 1885-1972 zum Kreis Duderstadt.

Seit dem 01.01.1973 bildet Hilkerode zusammen mit 14 Ortsteilen die neugebildete "Stadt Duderstadt". Die örtlichen Interessen gegenüber der Stadt nimmt seitdem der aus elf Mitgliedern bestehende Ortsrat wahr. An der Spitze des Ortsrates steht der vom Ortsrat gewählte Ortsbürgermeister. Als Verbindungsglied zur Stadtverwaltung existiert außerdem eine Verwaltungsstelle, die von einem oder einer nebenamtlichen Verwaltungsstellenleiter(in) geführt wird.
(Wagner 1998, ergänzt: Fricke 2017)

Literatur: Diedrich, Rudolf: Das Dorf Hilkerode. Eine historisch-politische und sozio-ökoniomische Beschreibung. Duderstadt 1999

Custodial history 

Der Bestand Hilkerode, der den Zeitraum 1821-1990 - mit dem Schwerpunkt 1925-1970 - umfaßt, wurde 1985 und 1992 in das Stadtarchiv eingegliedert. Die Akten befanden sich in einem schlechten Zustand.

Im Jahre 1996 wurde der Bestand verzeichnet und geordnet. Da Aktentitel durchgehend fehlten, mußten diese gebildet werden. Die Klassifizierung erfolgte nach dem Aktenplan für die Landgemeinden Niedersachsens von 1955.

Alle Arbeiten bis zur Erstellung des Findbuches wurden unter Verwendung des Archivverzeichnungsprogramms "Sachav" von Archivinspektor Dieter Wagner durchgeführt.
Dieser übernahm auch die Verzeichnung der Neuzugänge bis 2015.
Die Verzeichungsdaten wurde 2017 von ALeiter Hans-Reinhard Fricke ergänzt und für die Migration nach Arcinsys bearbeitet.