NLA HA Hann. 38 A

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Siebenjähriger Krieg

Laufzeit

1755-1762

Bestandsdaten

Kurzbeschreibung

Akten aus der Zeit des Siebenjährigen Krieges u.a. mit Korrespondenzen einzelner Generäle sowie Tagebüchern und sonstigen historischen Nachrichten über die Feldzüge

Geschichte des Bestandsbildners

Das Generalkommando entstand durch Regierungsreglement des nach England übersiedelnden Kurfürsten Georg Ludwig, welches unter anderem einem kommandierenden General die rein militärischen Aufgaben des Landesherrn übertrug. Die Organisation des Generalkommandos, das in den Staatshandbüchern nicht erscheint, ist unklar; vielleicht hat es überhaupt erst zur Zeit des Siebenjährigen Krieges festere behördliche Formen angenommen. Den überlieferten Akten wurden später, wohl zu Ende des 19. Jahrhunderts, Akten anderer Provenienz hinzugefügt und so die heutigen Teilbestände Hann. 38 A, Hann. 38 B, Hann. 38 C, Hann. 38 D und Hann. 38 E formiert.

Der Teilbestand Hann. 38 A - Siebenjähriger Krieg - stammt im Wesentlichen aus der Registratur des ehemaligen hannoverschen Generalkommandos.

Bestandsgeschichte

Zur Ordnung des Teilbestands Hann. 38 A:
Es finden sich in Hann. 38 A Akten, die aus der Registratur des Oberbefehlshabers, des Herzogs Ferdinand, stammen; weiter solche aus den Nachlässen einiger kommandierender Generale (von Spörcken, von Freytag). Andere gehörten früher einmal zur Dienstregistratur des Grafen von Wallmoden-Gimborn und zur Registratur der deutschen Kanzlei. Ein umfangreicherer Teil besteht aus Abschriften, die schon zu hannoverscher Zeit in den militärischen Archiven zu Berlin und London genommen wurden.
Wie zu erwarten, fanden sich bei weiterer Durchsicht der Bestände noch einzelne fehlende Nummern, doch zunächst nicht alle. Es fanden sich darüber hinaus noch Akten aus dem Bestand Hann. 38 A mit den Nummern K 148 - K 158, die meist schon vorhanden waren. Sie mussten also eingereiht werden. Das ließ sich bei der Nummer 156 insofern erledigen, als diese fehlte, das neu aufgefundene Aktenpaket mit dieser Nummer wohl bei der etwa 1914 stattgefundenen Umsignierung schon als Nr. 156 gedacht war. Auch die Nummer 158 fehlte, konnte also ausgenutzt werden. Die Einreihung erfolgte sodann mit a-, b- und c-Zusatz in chronologischer Ordnung bei den Nummern 157-160. Die frühere Nummer wurde am Rande vermerkt.

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang in lfd. M.

15,0 lfdm

Bearbeiter

Drögereit (bis 1968), Rautenberg, Walter

Informationen/Notizen

Zusatzinformationen

Abgeschlossen: Nein

teilweise verzeichnet

Der Bestand ist im Rahmen eines größeren Erschließungsprojektes 2013 in die archivische EDV-Datenbank unter der Fachsoftware izn-AIDA übertragen worden.