NLA HA Hild. Br. 3/3a

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel 

Stift St. Mariae Magdalenae im Schüsselkorb zu Hildesheim

Laufzeit 

1480-1810

Bestandsdaten

Kurzbeschreibung 

Verzeichnis der Einkünfte des Stifts, Einnahme- und Ausgaberegister, Urkundenabschriften u.a. betr. Verlehnung des Stolamtes, Obligationen der Stadt Einbeck
Findmittel: EDV-Findbuch 2004
Umfang: 0,3 lfdm

Bestandsgeschichte 

I. Stiftsgeschichte

Bischof Siegfried II. (1279-1310) erneuerte den Bischofspalast und ließ für die alte Palastkapelle aus der Zeit Hezilos einen weiter nach Norden versetzten Neubau errichten. An der Kapelle stiftete er 1307 (vermutlich Gründungsjahr des Schüsselkorbstifts) vier Kanonikate, dotiert wurden sie mit Einkünften aus der Andreaskirche, ein fünftes Kanonikat folgte 1331. Der Domvikar und Kanoniker Conolfus (1420-1430) machte sich um die Erneuerung und Reform des Stiftes verdient. 1810 wurde es aufgehoben, 1812 schloss man die Kirche für den Gottesdienst.


II. Literaturhinweise

Streich, G.: Klöster, Stifte und Kommenden in Niedersachsen vor der Reformation. Mit einem Quellen- und Literaturanhang zur kirchlichen Gliederung Niedersachsens um 1500. Hildesheim 1986 (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen, 2); hier auch weiterführende Literatur.


III. Bestandsgeschichte

Die Übernahme des fragmentarisch erhalten gebliebenen Klosterarchivbestandes erfolgte 1870. Anfang der 1960er Jahre nahm Dr. Ulrich eine Neuverzeichnung vor. Er beließ die Aktenstücke ungegliedert und legte sie nach den Anfangsjahren ab.

Im Rahmen der Neuverzeichnung wurden die alten Signaturen beibehalten, einige Laufzeiten korrigiert und Titel neu gebildet. Die Gliederung ist wegen der geringen Aktenzahl nur grob nach Urkunden (01) sowie Akten und Register (02) unterteilt. Kassationen waren nicht erforderlich.

Der Bestand umfasst Akten bzw. Register über Einnahmen und Ausgaben, Geldgeschäfte sowie Pachtsachen.


IV. Benutzungshinweise

Der Bestand ist im Rahmen der allgemeinen Benutzungsbestimmungen des Hauptstaatsarchivs benutzbar. Für die Bestellung ist die Bestellsignatur zu verwenden, also z. B. Hild. Br. 3, 3a Nr. 5.

Im Abschnitt "01 Urkunden" findet man eine Angabe über das Jahrhundert, in dem vermutlich die in der Akte

befindliche Abschrift angefertigt wurde, also z. B. 1480 September 30 (Abschrift: 17. Jahrhundert), diese Urkunde wurde folglich im 17. Jahrhundert kopiert.

Vgl. im Übrigen zu einigen Archivalien Hann. 77b XXIV l und XXIV e.

Hannover, im Oktober 2004
gez. Dr. Claudia Bei der

Wieden

Informationen/Notizen

Zusatzinformationen 

Abgeschlossen: Nein

teilweise verzeichnet