NLA HA Celle Br. 112

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel 

Grafschaften Reinstein (Regenstein) und Blankenburg

Laufzeit 

1265-1750

Bestandsdaten

Kurzbeschreibung 

Erwerbungen der Grafschaft, Hoheitsrechte, Regalien, Landschaftssachen, Lehnssachen, Forst- und Jagdsachen, Bergwerkssachen, Geistliche und Schulsachen, Kriminalia, Rechnungs- und Registersachen, Schuldensachen
Findmittel: EDV-Findbuch 2011
Umfang: 11,3 lfdm

Bestandsgeschichte 

Das Vorhandensein einer besonderen Designation "Grafschaften Reinstein/Regenstein und Blankenburg" im Rahmen des Celler Archivs (Celle Br. 112) erklärt sich - ebenso wie der Urkundenbestand Celle Or. 3 (Reinstein Blankenburg) - aus der Tatsache, dass die genannten Gebiete, die beim Aussterben des Grafenhauses 1599 zunächst an Wolfenbüttel gefallen waren, 1635 vorübergehend in den Besitz der Dannenberger Linie kamen, die erst 1651 ihre Rechte auf Blankenburg-Regenstein endgültig auf das Fürstentum Wolfenbüttel übertrug. Doch sind die in Celle Br. 112 enthaltenen Akten keineswegs auf diese kurze Periode der Verbindung Blankenburgs mit Celle-Dannenberg beschränkt. Man hat hier vielmehr ohne Rücksicht auf die Provinienz alles vereinigt, was überhaupt über die beiden Harzgrafschaften im hannoverschen Archiv zusammengekommen ist: neben die alten, z. T. bis ins 15. Jahrhundert zurückreichenden calenbergischen, wolfenbüttelschen, vielleicht auch gräflich blankenburgischen Akten sind solche getreten, die von 1599 - 1635 in Wolfenbüttel, später in Dannenberg, Celle und Hannover erwachsen sind, bis hin zu den ausgedehnten Akten der hannoverschen Kanzlei, die sich mit den weit ins 18. Jahrhundert hinreichenden reichs- und lehnsrechtlichen Streitigkeiten um Blankenburg-Regenstein befassen. Auch Akten und Amtsbücher der in Blankenburg selbst ansässigen Regierungs- und Verwaltungsbehörden sind vorhanden.

Die Untersuchung und Bestimmung dieser verschiedenen Provenienzen des im ganzen sehr wertvollen und inhaltsreichen Bestandes bleibt eine spätere Aufgabe. Ziel der im Sommer 1950 vom Angestellten H. Lathwesen unter Aufsicht des Unterzeichneten vorgenommenen Verzeichnung war lediglich die Wiederherstellung des beim Archivbrand (8./9. Okt. 1943) vernichteten Findbuches durch Aufnahme der Aktentitel am Bestand unter Verzicht auf wünschenswerte Verbesserungen und Ergänzungen, aber

unter Registrierung der aufgefundenen Abschriften von Urkunden aus der Zeit vor 1500.

Hannover, Juni 1950
gez. Dr. Georg Schnath


Der Bestand ist im Rahmen eines größeren Erschließungsprojektes in die archivische EDV-Datenbank unter der Fachsoftware izn-AIDA übertragen worden.

Hannover, im Januar

2007

Informationen/Notizen

Zusatzinformationen 

Abgeschlossen: Nein

teilweise verzeichnet