NLA HA Celle Br. 50

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Kloster St. Michaelis, Lüneburg

Laufzeit

1524-1772

Bestandsdaten

Kurzbeschreibung

Urkundenabschriften, Bestellung von Professoren bei dem Gymnasium, Schreiben von Eltern, Drucke des Gymnasiums, Rechnungen von St. Benedicti und St. Michaelis
Findmittel: EDV-Findbuch
Umfang: 3,6 lfdm

Bestandsgeschichte

Der Bestand Celle Br. 50 enthält wertvolles Material nicht nur zur Geschichte des Klosters St. Michaelis in Lüneburg (und des ihm zugeordneten Gotteshauses St. Benedicti zu Lüneburg), sondern auch zur Geschichte der Ritterschule bzw. des Gymnasiums, die in der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts in den Zeiten des "Landhofmeisters" Post daselbst eingerichtet wurden.

Hinweis:
Laut Mitteilung in der Zeitschrift für Niedersächsische Familienkunde, Hamburg, 32. Jahrgang, Heft 4, Juli 1957, S. 123 vermachte Frau Propst Strasser in Uelzen dem Archiv der Zentralstelle für Niedersächsische Familienkunde, Hamburg, den handschriftlichen Nachlass ihres verstorbenen Vaters, des Kantors H. Schulz in Egestorf. Die Hauptstücke dieser Zuwendung sind 14 handschriftliche Bände, Abschriften und Regesten aus den Protokollen der Abtei und des Klosters St. Michaelis zu Lüneburg seit 1587 enthaltend. Es handelt sich um Gerichts-, Ehestiftungs- und Hofübergabeprotokolle, Zehntregister und viele sonstige kostbare Quellen.

Der Ordnungs- und Verzeichnungszustand der Abteilung war, besonders für die späteren Pakete, recht unbefriedigend. Unter den laufenden Paketnummern waren bis zu 30 und mehr Einzelbetreffe ihrerseits wiederum lediglich unter laufenden Ziffern zusammen gefasst, weder die Pakete noch die Einzelbetreffe archivmäßig genügend formiert und beschriftet. Seit dem 18. Jahrhundert war der Bestand nicht mehr bearbeitet worden. Eine Einzelverzeichnung der Einzelbetreffe war unumgänglich. Sie musste aufgrund weitgehender Einsichtnahme der Akten selbst vorgenommen werden, da sich die Registraturvermerke vielfach als ungenügend erwiesen. Die Pakete wurden mit Umschlägen versehen und beschriftet. Leider war eine Faszikulierung, Verselbständigung und sachliche Neuaufteilung der Einzelbetreffe aus Zeitgründen nicht möglich; sie wäre mit einer völligen Neubearbeitung des gesamten Bestandes

gleichbedeutend gewesen.

Insofern trägt die Neuverzeichnung den Charakter eines Kompromisses: sie hat den alten Ordnungszustand trotz seiner Unzulänglichkeit Aufrecht erhalten, versucht aber, den Bestand so weit wie notwendig zu erschließen. Dabei konnte leider weder der chronologischen Reihenfolge noch einer einwandfreien Sachgruppierung Rechnung getragen werden.

Hannover, den 19. April 1949
gez. Ohnsorge


Im Rahmen eines größeren Erschließungsprojektes ist das maschinenschriftliche Findbuch in die archivische EDV-Datenbank unter der Fachsoftware izn-AIDA übertragen worden.

Hannover, im März

2005

Informationen/Notizen

Zusatzinformationen

Abgeschlossen: Nein

teilweise verzeichnet