NLA HA Cal. Br. 21

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel 

Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel

Laufzeit 

1423-1853

Bestandsdaten

Kurzbeschreibung 

Mischbestand aus Akten der Calenberger, Mündener, Hildesheimer, hannoverschen und Wolfenbütteler Kanzlei mit Schwerpunkt auf der Zeit bis zum Aussterben der welfischen Linie zu Wolfenbüttel 1634/35; u. a. Verhältnis zu anderen Reichsständen, Städtesachen, Universität Helmstedt
Findmittel: EDV-Findbuch 2013
Umfang: 60,0 lfdm

Bestandsgeschichte 

Die Neuverzeichnung des Bestands Cal. Br. 21 musste im Zuge der Neufertigung der durch Kriegseinwirkung in Verlust geratenen archivalischen Hilfsmittel des Niedersächsischen Staatsarchivs in Hannover so beschleunigt wie möglich aufgrund der vorliegenden Aktenrubra durchgeführt werden. Obwohl diese weitgehend unzulänglich sind, war es bei dem Umfang des Bestandes nicht möglich, systematisch sämtliche Aktenstücke aufzubinden, einzusehen und befriedigende Aktentitel zu schaffen. Die Aktentitel konnten nur da verbessert werden, wo falsche Namensformen oder sonstige Unstimmigkeiten ohne weiteres kenntlich waren oder wo der Unterzeichnete aus sachlichen Gründen die Akten selbst überprüfte.

Der Aufbau der Designation, der offenbar provenienzmässig gedacht war, ohne dieses Prinzip konsequent durchzuführen, wurde belassen. Wesentliche Teile des Bestandes sind aus anderen Beständen, besonders der Cal. Br. 22 (vgl. die Vorbemerkung zum neuen Repertorium von Cal. Br. 22) bei der früheren Verzeichnung zusammen gezogen worden. Auch die in der Bär'schen Übersicht vorliegenden Abteilungstitel und Untergruppen sind bei der Neuverzeichnung, die nur einen Ersatz des vernichteten Findbuches bezweckte, mit voller Absicht übernommen worden. Die erforderlichen zahlreichen handschriftlichen Nachträge zu Bär zeigen indessen, dass die gedruckte Übersicht durchaus kein erschöpfendes Bild des Bestandes gewährt. Eine Abteilung B VII 1/2 Kriegssachen wurde beseitigt und als B X b zu den Miliz- und Armatursachen untergruppiert, da das Bestandsschema die Zahlen durchweg zur Bezeichnung von Untergruppen verwendet und sich auch sonst die einzelnen Gruppen der vorliegenden Ordnung nur wenig gegeneinander absetzen (vgl. z. B. C III 1 und 2). Vielfach mussten zu den signaturmäßig in Erscheinung tretenden Aktengruppen neue Bezeichnungen gesucht werden.

Die Neuverzeichnung wurde dadurch erschwert, dass das Aktenmaterial nicht in geschlossener Reihenfolge vorlag und in zunächst konstatierte Lücken später anderswo aufgefundene Stücke im Repertorium nachgetragen werden mussten. Teilweise haben die Akten durch die Überschwemmung von 1946 Schäden erlitten. Die Aktentitel konnten fast in allen Fällen, oft jedoch unter Schwierigkeiten, festgestellt werden. Einzelne Aktenstücke fehlen; mit ihrem Verlust muss gerechnet werden, sofern sie nicht noch aus anderen überschwemmten Beständen zu Tage treten. Wo empfindlichere Wasserschäden aufgetreten sind, wurde dies im Findbuch vermerkt.

Hannover, 16. Dezember 1948
gez. Ohnsorge


Nach der handschriftlichen Vorlage von Professor Dr. Ohnsorge fertigte Frau S. von Schmettow im Jahre 1970 die Maschinenschrift des Findbuchs an.

Hannover, im Dezember 1970
Dr. Günther Scheel


Im Rahmen eines größeren Erschließungsprojektes ist das maschinenschriftliche Findbuch in die archivische EDV-Datenbank unter der Fachsoftware izn-AIDA übertragen worden. Bei einem anschließenden Korrekturdurchgang sind die Formulierungen der Aktentitel zum Teil an den heutigen Sprachgebrauch angepasst worden. Der Hinweis auf Pergamentmakulatur ist nur bei den nachträglich geteilten, jetzt mit Schrägstrichnummern versehenen Bänden eingetragen worden, bei denen auch die Laufzeiten neu ermittelt werden mussten.

Die Archivalien Cal. Br. 21 Nr. 733/1, 835, 2466, 2467, 2715, 2726, 2727, 2874, 2878, 2882, 2890, 2892, 2894, 2899, 2900, 3628 und 4333 sind aus konservatorischen Gründen schutzverfilmt und werden als Mikrofiche vorgelegt.

Pattensen, im November 2012
Hildegard Krösche

Informationen/Notizen

Zusatzinformationen 

teilweise verzeichnet

Abgeschlossen: Nein