NLA HA Cal. Br. 11

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel 

Reichssachen

Laufzeit 

1507-1864

Bestandsdaten

Kurzbeschreibung 

Allianzen, Bittschriften, Festungssachen, Friedensschlüsse, Fürstenkonvente, Gesandtschaften, Kaiserwahl, Kontributionssachen, Kreissteuern, Kurfürstenkollegium, Kurwürde, Münzsachen, Reichsdeputationen, Reichslehen, Reichssteuern, Religionssachen, Türkensteuer, Wahlkapitulationen
Findmittel: EDV-Findbuch
Umfang: 162,6 lfdm

Bestandsgeschichte 

Vorwort
Der umfangreiche Bestand Cal. Br. 11: Reichssachen reicht - wie der Bestand Cal. Br. 24 - über das Abschlußjahr der Abteilung Calenberg, 1705, hinaus bis ins 19. Jahrhundert, ist aber im Gegensatz zu diesem geschlossen; auch sind höchstens 5 oder 6 Aktenstücke aus anderen Beständen später hierhingebracht worden. Er konnte also ohne nennenswerte Veränderung der alten Ordnung verzeichnet werden. Nur eine Reihe Aktenstücke unter B: Fürstentum Calenberg mußten einmal nach A: Fürstentum Grubenhagen, zum andern und hauptsächlich nach C: Fürstentum Calenberg unter Wolfenbüttelscher Herrschaft gebracht werden, da sie bestenfalls als Vorakten dieser Gruppe betrachtet werden können. Die alte beziehungsweise die neue Signatur wurde jeweils vermerkt. Die Aktentitel konnten ebenfalls fast durchweg beibehalten werden, wenn sie auch in manchen Fällen zum Teil sinnentstellende Schreibfehler enthielten, die stillschweigend verbessert wurden. Nur in einzelnen Fällen, wo Wasserschäden eingetreten waren, mußten die Akten durchgesehen und mit neuen Titeln versehen werden. Dies wirkt sich auch insofern nicht aus, da der Bestand trotz seiner Bedeutung, und zwar nicht nur für Hannovers Stellung zum Reich, bisher kaum benutzt wurde. Allein die Gruppe F: Reichsgerichte ist nach 1700 kaum durchsehenswert; hier liegen aber unter Nr. 137 eine große Zahl eigenhändiger Briefe A.G. von Bernstorffs aus den Jahren 1710 bis 1713 sowie unter Nr. 402 und 422 Akten, die den Fall Berlepsch betreffen. Bis auf wenige Stücke ist der alte Bestand erhalten geblieben. Es ist aber damit zu rechnen, daß auch diese sich wiederfinden werden. An der entsprechenden Stelle wurde für späteren Nachtrag Platz gelassen
Hannover, den 12. Februar 1949
gez. Richard Drögereit

Zusatz
Die Abschrift des seinerzeit von Dr. Drögereit verfaßten Findbuches wurde 1974 angefertigt, wobei der gesamte Bestand mit

laufender Nummer durchgezählt wurde
Hannover, den 20. Januar 1975
Dr.

Scheel

Informationen/Notizen

Zusatzinformationen 

Abgeschlossen: Nein

teilweise verzeichnet