NLA HA Cal. Br. 7

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel 

Calenbergische sowie einige auswärtige Stifte und Klöster

Laufzeit 

1125-1807

Bestandsdaten

Kurzbeschreibung 

Akten der Calenbergischer bzw. Wolfenbütteler Zentralbehörden betr. Bausachen, Finanzverwaltung, Kirchen- und Schulsachen, Höfesachen, Rechnungslegung, Stiftungen, Visitationen usw. verschiedener Klöster und Stifte
Findmittel: EDV-Findbuch 2013
Umfang: 21,3 lfdm

Hinweis: Der Bestand ist komplett auf Mikrofiche verfügbar und wird aus konservatorischen Gründen nur in dieser Reproduktionsform zur Benutzung vorgelegt.

Bestandsgeschichte 

I. Behördengeschichte

Der im folgenden von mir neu verzeichnete Bestand Cal. Br. 7 enthält 27 calenbergische Stifter und Klöster betreffende Akten und einige wenige Stücke, die sich auf vier auswärtige Klöster beziehen. Sie umfassen, von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, den Zeitraum vom 15. Jahrhundert bis 1705, also bis zum Zeitpunkt der Vereinigung Calenbergs mit dem Fürstentum Celle. Ihrer Provenienz nach entstammen sie überwiegend den calenbergischen bzw. für den Zeitraum der Vereinigung mit Wolfenbüttel den wolfenbüttelschen Zentralbehörden, doch sind auch die Provenienzen der einzelnen Klöster bzw. Klosterämter in großer Zahl vertreten.


II. Bestandsgeschichte

Der vorgefundene Ordnungszustand rührt aus dem 18. Jahrhundert her, wie sich aus den Aufschriften auf den Akten und deren Signaturen sowie aus den Dienstakten ergibt (vgl. hierzu alte Dienstregistratur Hann. 1/2 Nr. 56: 1775 "Kloster-Sachen designiert"). Zwischen 1911 und 1914 wurde zwar mit einer Neuverzeichnung begonnen, diese konnte aber nur für die Klöster Barsinghausen und Bursfelde durchgeführt werden (Barsinghausen durch Dr. Vollmer und Bursfelde durch Dr. Bier).

Wenn es sich auch bei der jetzigen Neuverzeichnung, die durch den Verlust der alten Findbücher im Jahre 1943 bedingt war, im Hinblick auf die Notwendigkeit ihrer möglichst schnellen Erledigung nicht um eine grundlegende Neuordnung, sondern nur um eine Bestandsaufnahme gemäß der bisherigen Ordnung handeln konnte, so wurden doch alle Aktentitel und besonders die Jahresangaben sorgfältig überprüft und erforderlichenfalls verbessert bzw. ergänzt. Mit Ausnahme der Abteilung A (Generalia) wurde auch jeweils bei jedem Aktenstück die Provenienz angegeben.

Trotz der aus den oben genannten Gründen gebotenen Notwendigkeit einer raschen Verzeichnung erschien es unerlässlich, den außerordentlich wertvollen und z.T. durch die Aktentitel

nicht völlig erfassten Inhalt dieses Bestandes durch weitgehende Verwendung von Intusvermerken stärker aufzuschließen. Das gilt nicht zuletzt für die zahlreichen in den Akten ermittelten Urkundenabschriften, die in jedem Falle besonders verzeichnet wurden. Allerdings sind die angefertigten Regesten aus Zeitgründen denkbar knapp gehalten, zumal sie ja nur den Zweck haben sollen, auf die Urkunde hinzuweisen. Das Gleiche gilt für die Angabe der Drucke, bei denen selbstverständlich keine Vollständigkeit erstrebt werden konnte und sollte.

Die Regesten sind zusätzlich von dem Unterzeichneten verkartet und die Karten in dem chronologischen Verzeichnis der Urkunden abgestellt. Es handelt sich dabei alles in allem um 349 Abschriften und 11 Originale für die Zeit von 1125-1599, wobei noch zu bemerken ist, dass zahlreiche Urkunden bisher noch in keiner anderen Überlieferung bekannt waren. Ein chronologisches Verzeichnis der ermittelten Urkunden ist dem Findbuch vorangestellt. Wenn die für die Regestierung abschriftlicher Urkunden festgesetzte zeitliche Grenze von 1500 überschritten worden ist, so hielt ich das deshalb für notwendig, weil meines Erachtens für die Klöster und Stifter nicht das Grenzjahr 1500, sondern der Zeitpunkt ihrer Aufhebung maßgebend sein musste.

Besondere Beachtung verdient schließlich noch, dass sich in Marienrode Nr. 110 ein Wolfenbütteler Konsistorialprotokoll von 1572 befindet.

Hannover, den 5. Juli 1951
gez. Dr. Diestelkamp


Vorbemerkung zur maschinenschriftlichen Findbuchneuschrift

Die vorliegende Neuschrift ist eine leicht überarbeitete Fassung des Findbuches von 1951, das eine für die damaligen Verhältnisse erstaunlich weitgehende Erschließungstiefe aufwies, leider aber nur in einem Exemplar angefertigt worden war. Auf das dort vorangestellte chronologische Verzeichnis der im Bestand gefundenen Urkunden ist allerdings nunmehr

verzichtet worden. Dies erschien in Anbetracht des Umstandes vertretbar, dass inzwischen einige weitere Klöster (Fredelsloh, Mariengarten) eigene Urkundenbücher erhalten haben bzw. (z.B. Reinhausen, Weende) demnächst erhalten werden.

Pattensen, den 27.10.1989
Dr. Christoph Gieschen


Im Rahmen eines größeren Erschließungsprojektes ist das maschinenschriftliche Findbuch in die archivische EDV-Datenbank unter der Fachsoftware izn-AIDA übertragen worden. Dabei ist mit dem Gliederungspunkt 01 wieder eine eigene Übersicht der in dem Bestand zahlreich vorhandenen Urkundenabschriften und einigen Originalen in chronologischer Folge vorangestellt; dabei wurden auch einige Drucknachweise ergänzt (Urkundenbücher Hilwartshausen, Wülfinghausen und Weende).

Hannover/Pattensen, im Februar 2013


Der Bestand ist komplett auf Mikrofiche verfügbar und wird aus konservatorischen Gründen nur in dieser Reproduktionsform zur Benutzung

vorgelegt.

Informationen/Notizen

Zusatzinformationen 

Abgeschlossen: Nein

teilweise verzeichnet