StadtA HI Best. 809

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Description

Identification (short)

Title 

Schriftgutbeispielsammlung

Life span 

1844-2017

Fonds data

Short description 

Beschriebene und bedruckte Papiere unterschiedlichster Art und Herkunft als Dokumentation der Alltagskultur

Contents 

In die Schriftgutbeispielsammlung werden Einzelschriftstücke aufgenommen, die als Beleg für gebräuchliche Formen des Schriftguts dienen, schriftliche Gewohnheiten im privaten und öffentlichen Leben erkennen lassen und sich in den nach Provenienz (Herkunft) geordneten Beständen gar nicht oder nur mit nicht zu rechtfertigendem Arbeitsaufwand ermitteln, einfügen und/oder verzeichnen lassen. Die Sammlung besteht vorwiegend aus Schriftstücken, die kassierten (vernichteten) amtlichen und privaten Akten entnommen wurden, und wird daraus auch weiterhin ergänzt. Ein Schwerpunkt der Sammlung widmet sich der amtlichen Schriftgutordnung und Schriftgutverwahrung. Daneben werden "Alltagsschriftstücke" der unterschiedlichsten Art und Form gesammelt, die üblicherweise nicht zu dem Schriftgut gehören, das vom Stadtarchiv übernommen wird, z.B. Werbe- und Informationsmaterial, Rechnungen, Quittungen, Speisekarten, Bierdeckel, Aktien, Eintrittskarten, Versandkataloge. Hierzu gehört auch Schriftgut, dessen Verbreitung nicht auf den Hildesheimer Raum beschränkt ist.

Die Verzeichnung des Schriftguts erfolgt nach sachlichen und formalen Gesichtspunkten. Dabei sind die Schriftstücke vorwiegend pauschal verzeichnet, wobei inhaltliche Kriterien nur in Ausnahmefällen berücksichtigt werden. Die Schriftgutbeispielsammlung grenzt sich damit von den thematisch angelegten Beständen (802 Zeitgeschichtliche Sammlung ab 1945, 803 Sammlung Drittes Reich und Zweiter Weltkrieg, 804 Sammlung Weimarer Republik, 805 Sammlung Erster Weltkrieg und 806 Sammlung vor 1914) ab und soll auch nicht mit den schon bestehenden formgebundenen Beständen (z.B. 807 Plakatsammlung, 952 Postkartensammlung) konkurrieren.

Custodial history 

Die Schriftgutbeispielsammlung wurde - nach Vorüberlegungen zum Sammlungsumfang und zu Sammlungsschwerpunkten - im Jahr 2000 von Dr. Michael Schütz angelegt und zunächst ausschließlich aus kassierten Akten bestückt. Im Februar 2010 führte Raphael Hasselberg die Verzeichnung des damals vorhandenen Materials anhand einer vorläufigen Gliederung durch.

Der Bestand dieses "Alltagsschriftguts" wurde seitdem stark erweitert. Nach Sichtung der nun verfügbaren Archivalien erfolgte 2017 anhand einer deutlich erweiterten und verfeinerten Gliederung die Neubewertung der zunächst nur provisorisch angelegten Signaturen sowie die komplette Aufarbeitung der neu hinzugekommenen Exemplare. Auch diese Version ist als vorläufig zu betrachten und wird weiterhin sukzessive ergänzt und modifiziert.

Further information (fonds)

Size in m 

101 Stück

Person in charge 

Harald Braem, Oktober 2017