NLA HA Hild. Or. 2 Wöltingerode

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel 

Urkunden des Klosters Wöltingerode

Laufzeit 

1174-1824

Bestandsdaten

Kurzbeschreibung 

I. Bestandsinformation:
Das Kloster Wöltingerode bei Goslar wurde durch die Grafen von Wöltingerode gegründet und 1174 durch Bischof Adelog von Hildesheim bestätigt. Es war wohl ursprünglich mit Benediktinern besetzt, die jedoch bei der Verleihung des Königsschutzes 1188 durch Zisterzienserinnen ersetzt wurden. Nach Einführung der Reformation (1568-1643) und Rekatholisierung wurde das Kloster 1809 säkularisiert.
Akten: Hild. Br. 3, 18

II. Umfang:
299 Urkunden, Wasserschäden

III. Erschließung:
EDV-Findbuch 2008

IV. Bemerkungen:
Urkunden bis 1500 sind in einem Sonderfindmittel erfasst und online recherchierbar.

Bestandsgeschichte 

I. Klostergeschichte




II. Bestandsgeschichte

Der Urkundenbestand des Klosters Wöltingerode ist sei dem Verlust aller Findmittel des Hauptstaatsarchivs Hannover im Jahr 1943 unverzeichnet geblieben. Dieser Zustand war deshalb so lange tragbar, weil die Urkunden bis zum Jahr 1397 (Nr. 1-188) bis auf eine Ausnahme sämtlich in den sechs Bänden des Urkundenbuchs des Hochstifts Hildesheim (UB HoHi), hrsg. von K. Janicke und H. Hoogeweg, 1896-1911, gedruckt, registriert oder zumindest in den Anmerkungen erwähnt worden sind. Die Urkunden des 15. bis 19. Jahrhunderts waren jedoch, abgesehen von ihrer chronologischen Ordnung, unerschlossen.

Das vorliegende Findbuch beschränkt sich darauf, für die bereits im UB HoHi veröffentlichen Stücke in Kurzregesten, denen die Kopfregesten des Urkundenbuchs zugrunde liegen, den Inhalt anzudeuten und auf den Druckort zu verweisen. Ältere Drucke, vor allem im UB der Stadt Goslar, hrsg. von G. Bode, sind bei Janicke und Hoogeweg angegeben. Für die Stücke ab Nr. 189 habe ich Kurzregesten angefertigt, die keineswegs den gesamten Inhalt oder auch nur die Orts- und Personennamen vollständig erfassen; sie sollen lediglich eine erste grobe Orientierung geben. Ausführliche Regesten bleiben wünschenswert; sie hätten allerdings mit der Erschwernis zu kämpfen, daß einige Urkunden durch das Hochwasser des Jahres 1946 stark geschädigt sind.

Bei der Bestandsaufnahme wurden einige Urkunden, die in die falschen Tüten gelangt waren, umgelegt. Die fehlenden Stücke waren durchweg schon 1950 nicht mehr vorhanden, wie sich aus den Vermerkungen auf den alten blauen Umschlägen ergibt.

Hannover, im Juli 1998
gez. Dr. Dieter Brosius


Das maschinenschriftliche Findbuch ist im Rahmen eines größeren Erschließungsprojektes in die archivische EDV-Datenbank unter der Fachsoftware izn-AIDA übertragen worden.

Hannover, im Juli

2008

Informationen/Notizen

Zusatzinformationen 

teilweise verzeichnet

Abgeschlossen: Nein