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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel 

NLA Wolfenbüttel

Besuchsadresse

Straße 

Forstweg 2

Postleitzahl 

38302

Ort 

Wolfenbüttel

Wegbeschreibung 

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Zwischen den Bahnhöfen Braunschweig und Wolfenbüttel verkehren Busse der Linie 420. Dem Archiv am nächsten liegt die Haltestelle Forstweg.

Landkreis 

Landkreis Wolfenbüttel

Weitere Angaben (Archiv)

Telefon 

05331 935-0

Telefax 

05331 935-211

E-Mail (Poststelle) 

wolfenbuettel@nla.niedersachsen.de

Homepage 

Nds. Landesarchiv

Öffnungszeiten 

Montag 09:00 - 16:00 Uhr, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag 09:00 - 18:00 Uhr, Freitag 09:00 - 13:00 Uhr

Leitung 

Dr. Brage Bei der Wieden

Benutzung 

Bestellzeiten: 9:30 Uhr, 11:30, 13:30 Uhr, 15:00 Uhr (freitags 9:30 und 11:00 Uhr)

Enthält 

Der Standort Wolfenbüttel verwahrt 26.500 Urkunden, mehr als 14.000 lfm Akten, 40.000 Karten und Pläne. Das Archiv gliedert sich in Abteilungen und innerhalb dieser in Bestände. Die Abteilungen sind: Urkunden (Urk), Handschriften (Hs), Ältere Landesakten, bis 1807 (Alt), Akten des Köngreichs Westphalen (W), neuere Landesakten, bis 1946 (Neu), Akten von Behörden des Deutschen Reiches (R), Akten niedersächsischer Behörden und Gerichte (Nds), Akten von Bundesbehörden (B), Nichtstaatliches Schriftgut (N), Sammlungen (Slg, Kirchenbücher und Personenstandsregister (Kb), Karten und Pläne (K), Zeitungen (Z). Dazu kommt die Dienstbibliothek mit der Landschaftlichen Bibliothek, die gegen 64.000 Bände zählt.

Veröffentlichungen (Einzelwerke) 

Hermann Kleinau: Geschichte des Niedersächsischen Staatsarchivs in Wolfenbüttel. Göttingen 1953.

Die Bestände des Staatsarchivs Wolfenbüttel. Bearb. von Horst-Rüdiger Jarck. Göttingen 2005.

Inventare und kleinere Schriften des Staatsarchivs Wolfenbüttel, Heft 1 (1978) ff.

Ausstattung 

18 + 6 Arbeitsplätze in zwei Lesesälen; Lesesaalbibliothek; 2 Mikrofilmlesegeräte

Zuständigkeit 

Der Standort Wolfenbüttel ist verantwortlich für alle staatlichen Behörden und Gerichte und deren Rechts- und Funktionsvorgänger mit regionaler Zuständigkeit im Gebiet des bis 1946 selbstständigen Landes Braunschweig (Fürstentum Wolfenbüttel, Herzogtum bzw. Freistaat Braunschweig), das seit dessen Integration in das Land Niedersachsen mit dem Verwaltungsbezirk Braunschweig identisch war. Es handelt sich um die früheren Stadtkreise Braunschweig und Salzgitter, die Landkreise Goslar (seit 1941), Helmstedt (bis 1945 mit Exklave Calvörde), Holzminden (bis 1941) und Wolfenbüttel sowie die 1972 bis 1977 aufgelösten Landkreise Braunschweig (mit Exklave Thedinghausen), Gandersheim und Blankenburg, dessen Gebiet durch die Teilung Deutschlands allerdings zum größten Teil zur DDR gehörte. 1978 erhielt der nunmehrige Regierungsbezirk Braunschweig mit der Angliederung des Landkreises Gifhorn sowie der im Gebiet des aufgelösten Regierungsbezirks Hildesheim belegenen Landkreise Peine, Northeim, Göttingen, Osterode und der Stadt Wolfsburg erheblichen Zuwachs. Das bis 1978 geschlossene archivwürdige Schriftgut aus dem ehemaligen Regierungsbezirk Hildesheim gelangt weiterhin in den vorher dafür zuständigen Standort Hannover.

Der Standort Wolfenbüttel ist auch Sitz der Stiftung Niedersächsisches Wirtschaftsarchiv.