
Identifikation
Titel
Copiarium Literarum Parthenonis Harst nunc Rulle oder Abschrift verschiedener alten Brieffen und Uhrkunden des adelichen Gotteshauses Rulle (aus dem Anfang des 15. Jahrhunderts)
Laufzeit
1400-1450
Enthält
Urkundenabschriften von 1204-1394, u.a.:
Vor dem Osnabrücker Stadtrichter Johann Smakepeper verkauft Albert Stumme an Albert Stumme, den Sohn des verstorbenen Hermann Stumme 6 Schillinge Rente aus dem früher der Familie Lubbekinck, jetzt dem Nikolaus von Werdeich gehörigen Hause in der Dielingerstraße neben dem Hause des Johannes Vrye.
Abschrift des 14. Jahrhunderts.
25.06.1364
Propst zu Bramsche Alexander Jodraak überträgt zur Stiftung seines Seelgedächtnisses 6 Schillinge Rente aus dem Hause verstorbenen Wichmanns von Viobeck am Salzmarkt, in dem er sich auf Lebenszeit den Bezug der Rente vorbehält.
Abschrift des 14. Jahrhunderts.
24.04.1375
Der Knappe Hugo Pape quittiert über eine Zahlung von 66 Mark, welche der Propst Helmikus von Rulle im Namen des Ritters Hermann von Bramsche geleistet hat.
Abschrift des 14. Jahrhunderts.
29.09.1319
Propst Johann von Herford zu Rulle bekundet, dass Liborius Sidena, früher Pfarrer in Dringenberg auf seine Ansprüche an die Propstei verzichtet habe und verspricht, die demselben zugesagte Entschädigung einer jährlichen Rente von 5 Mark aus seinen eigenen Pfründen zu entrichten.
Abschrift des 14. Jahrhunderts.
01.02.1348
Der Ritter Hermann von Bramsche quittiert dem Kloster Rulle über die Zahlung (der in Rep 2 Nr. 217 s. 79) 200 Mark bis auf 66 Mark, die es dem Hupo Pape zu zahlen versprochen hat.
Abschrift des 14. Jahrhunderts.
28.01.1319
Vor dem Stadtrichter Johannes Flos (Blome) zu Osnabrück verfügt Heinrich Harst über eine Mark Rente aus seinem Erbe in der Kampstr., welches früher dem Heinrich Schilder gehörte zu verschiedenen Seelgedächtnissen, darunter 4 Schillinge für ein Seelgedächtnis in Rulle.
Abschrift des 14. Jahrhunderts.
08.10.1331
Pfarrer Dietrich von Haren, Herbord von Laune-Haselünne Johannes von Herzlake und Hermann von Holte bekunden dem Propste Johannes von Rulle, den Bruder Gottschalk und Heinrich v. d. Kulen, sowie Johannes Volquini bis zum nächsten Kreuzerhöhungstage 6 Mark zu zahlen schuldig zu sen.
Abschrift des 14. Jahrhunderts.
18.07.1350
Graf Bernhard von Wölpe bekundet, dass sich Bodo Maseman, Stolle Rodemunt (?) und ihre Genossen unter Vermittlung mehrerer, darunter einiger Mandelsloh und Kanne mit dem Propste Hermann von Rulle gesühnt haben; die Angreifer stehen von allen weiteren Ansprüchen gegen Zahlung von zwei Mark ab.
Abschrift des 14. Jahrhunderts.
1364
Der Freigraf Ritter Hermann von Kappeln überträgt dem Propst Henricus und der Äbtissin Alheydis von Rulle die von dem Kloster dem Goskalk von Schwalenberg und Bernhard Sudendieck für 100 Mark und 3 Pfennige abgekauften beiden Erben im Kirchspiel Rulle.
Abschrift des 14. Jahrhunderts.
07.04.1311
Der Knappe Christian von Hollaghe verkauft an den Pfarrer von Venne Wessel von Mundersetten seine Eigenhörige Kunnegund, die Tochter der Alheidis, der Tochter Jobala Anna Throst in Lechtingen für 4 Schillinge.
Abschrift des 14. Jahrhunderts.
14.04.1344
Johannes und Henricus, Gebrüder Brant, bekunden, dass die Äbtissin Alheydis von Rulle 16 Mark, welche für sie in Güter zu Lecker durch ihren Vater belegt waren und nach ihrem Tode zum Seelgedächtnisse der Familie dienen sollten, zum Ankauf der Güter Werries und Wildenesch durch Propst Heinrich von Rulle beigesteuert sind.
Abschrift des 14. Jahrhunderts
18.10.1305
Dompropst Hugo, Domdechant Everhard und das Domkapitel bekunden einen Schiedsspruch des Domkantors Arnold und des Jüngeren Ludger von Vechta in der Streitsache des Klosters Rulle mit Alheidis, Witwe Wedder über das Erbe Stoteshus in der Bauerschaft Haste; das Kloster erhält das Erbe und zahlt der Witwe 30 Mark heraus.
Abschrift des 14. Jahrhunderts
18.06.1304
Vor Ritter Friedrich von Horne im Freigerichte verkaufen die beiden Johannes Hameking das Erbe Hamekinc in der Bauerschaft Hörsten (Kirchspiel Neuenkirchen) an der Deesberg super Dersebargh für 12 Mark und eine Kuh an das Kloster Rulle.
Abschrift des 14. Jahrhunderts.
02.09.1316
Bruder Hermann, Bischof von Belonville, Generalvikar Bischofs Engelbert von Osnabrück verleiht allen, welche zum Bau und zur Ausstattung der Klosterkirche beitragen und der Freitagsprozession (um den Kirchhof daselbst beiwohnen) Ablaß.
Abschrift des 14. Jahrhunderts.
29.03.1316
Schöffe Gerhard Hassekinch und Johannes Kikebusch bekunden, dass sie als Verwahrer des Heiligen-Geist-Spitals von Osnabrück nach einem Vermächtnisse des Johannes Drihus den Nonnen Lutgard und Elisabeth in Rulle auf Lebzeiten, nach deren Tode aber dem Kloster zur Stiftung eines Drihusschen Familienseelgedächtnisses jährlich 2 Mark aus den Spitalsrenten zu zahlen verpflichtet sind.
Abschrift des 14. Jahrhunderts.
19.05.1350
Johannes, Abt von Citenux (?) fordert das Kloster Rulle zur Entrichtung allen Cistercienser-Klöstern auferlegten Steuern, bis zum 8. August 1341 auf.
Abschrift des 14. Jahrhunderts.
01.06.1341
Ritter Hermann von Bramsche verpachtet an Johannes Zasse das Erbe "to den Brinke" in der Bauerschaft Engter.
Abschrift des 14. Jahrhunderts.
28.06.1319
Heinrich von Meppen, Ertwin von Dumstorf, Bürgermeister, Volquin von Wimmer, Hermann Slependorp und Detmar Slüter Ratmannen der Neustadt Osnabrück, bekunden, dass Johannes Brüning an Ludwig Bodeker eine Rente von 12 Schillingen aus ihrem Hause, zwischen dem Hause des Bernhard Bischof, des Beckers und Tassen von Lynen verkauft hat.
Abschrift des 14. Jahrhunderts.
15.02.1361
Vor dem Osnabrücker Stadtrichter Johannes Eifeler überträgt Drüdecke, Witwe Josephs von Dedellingdorf, ihrem Eigenhörigen dem Kloster Rulle.
Abschrift des 14. Jahrhunderts
15.09.1301
Johann Vleghel bekommt vom Propst Arnold von Rulle 20 Mark, welche er ihm in den Fansten geliehen hatte, zurück.
Abschrift.
07.10.1387
Knappe Helambert von der Horst verkauft den Testamentvollstreckern Werners von Ellerbeck, des verstorbenen Propstes zu Rulle zur Gründung einer Memoria Werners im Kloster für 80 Mark seine beiden Erben: "Ton Hardenberge" im Kirchspiel Ostercappeln.
Abschrift des 14. Jahrhunderts.
15.04.1336
Vor dem Osnabrücker Stadtrichter Johannes Scoke überträgt der Kölner Bürger Johannes Kannengheter sechs Schillinge Rente - laut der zu 31. Mai 1302 verzeichneten Verschreibung über acht Schillinge - an die Jungfrau Alheydis Kannenmekerinch.
Abschrift des 14. Jahrhunderts.
25.05.1355
Vor dem Stadtrichter Johannes Flos (Blome) verkauft Gm´selbertus de Ludernus (?) dem Bernhard von Menslage 4 Schillinge Wortgeld aus seinem Hause beim Hause des Johannes Zwolle.
Abschrift des 14. Jahrhunderts.
29.10.1311
Graf Otto von Tecklenburg gibt dem Ritter Johannes von Kappeln das Eigentum des Blutzehnten von dem Erbe "Denahus" in Sennlich (Kirchspiel Westerkappeln). Der Zehnte beträgt jährlich 2/3.
Abschrift des 14. Jahrhunderts.
10.08.1324
Baldewin von Varendorp, Drost des Bischofs Ludwig von Osnabrück, beurkundet den Verzicht des Wessel Wullede auf eine ihm aus dem Erbe Huxelort zustehende Leibzucht zu Gunsten des Klosters Rulle.
Abschrift des 14. Jahrhunderts
17.01.1303
Vor dem Osnabrücker Stadtrichter Johannes Eifeler verkauft Johannes von Vromello eine Rente von 18 Schillingen Wortgeld aus seinem Erbe neben dem Erbe "Vloghehaver" an Konrad "Kannemekere." Unter den Zeugen Hermanns Archmekere de Vorden, medicus.
Abschrift des 14. Jahrhunderts
31.05.1302
Vor Gotfrigidus von Meppen, dem Offizial des Archidiakons der Stadt, verkauft der Apotheker Gerhard an den Kantor von St. Johann Ludolff von Schüttorf eine Mark Rente für sieben Mark Kapital aus Gütern vor dem Hasetor am Gertrudenberg.
Zeugen: Domherr Hugo Bar, Vikar Rudolf Culmich
Abschrift des 15. Jahrhunderts.
Abschrift in Henseler V S. 58
12.09.1356
Graf Otto von Ravensberg bekundet, dass sein Freigraf Heinrich Lohe im "Freiding" dem Kloster Rulle auf den Eid der Äbtissin den Besitz von Ländereien in Linne, die zu dem Erbe der Gerhard von Linne gehören und dem Kloster von Heinrich von Ellerbeck streitig gemacht würden, zugesprochen habe.
Abschrift des14. Jahrhunderts
13.06.1302
Vor dem Stadtrichter Johannes Flos (Blome) zu Osnabrück überweisen der Stiftsherr Ludolf und der Rektor des Hauptaltares in der Johanneskirche Johannes als Vollstrecker des letzten Willens des Werner von Rulle dem Kloster Rulle 3 Schilling jährlicher Rente aus dem Hause des Hermann Faber zur Stiftung eines Seelgedächtnisses des Werner.
Abschrift des 14. Jahrhunderts.
01.02.1310
Der Stadtrichter Johannes Blome zu Osnabrück bekundet vorstehenden Verkauf.
Abschrift des 14. Jahrhunderts.
09.04.1338
Vor dem Domherrn Sander von Holtveld, Generalvikar des Bischofs Dietrich von Osnabrück, überträgt Gerhard Bordeke und die Begina Gertrud, seine Schwester, dem Propste Heinrich Bodecker von Rulle drei Schilling Rente aus dem Hause des Meese Fischer (piscator) in der Straße Tegelhof an Stelle einer anderen an den Vikar Johan Maghan zu St. Johann abgetretenen Rente.
Abschrift.
Abschrift in Henseler V S. 341
29.05.1389
Vor dem Osnabrücker Stadtrichter Johannes Scoke verkauft Heinrich Lubbekinch an den Osnabrücker Bürger Johannes Stumsae 6 Schillinge Wortgeld aus seinem Hause in der Dielingerstr. zwischen den Häusern des Johannes Vrighe und Wittekin Stoperati.
Abschrift des 14. Jahrhunderts.
15.07.1348
Vor dem Official des Osnabrücker Dompropstes Bernhard von Ravensberg, als städtischen Archidiakon verkauft die Witwe Mechtild Bar dem Propste Albert und dem Kloster Rulle eine Rente von 18 Schillingen für 24 Mark Kapital wiederkäuflicht auf 12 Jahre und zahlbar aus ihrem Hause in der Neustadt: prope Mertens porta sita.
Abschrift des 14. Jahrhunderts.
19.10.1331
Bischof Ludwig von Osnabrück überträgt zur Stiftung seines Seelgedachtnisses dem Kloster Rulle das Eigentum des Erbes Markendorf (Kirchspiel Buer), welches das Kloster von dem früher damit belehnten Ritter Hermann von Closinchen für 64 Mark gekauft hatte
Abschrift des 14. Jahrhunderts
26.01.1301
Vor Johannes von Bekehem, dem Official des Dompropstes als Archidiakon an der Kirche Wallenhorst und Rulle verkauft der Rullesche Eigenhörige in Wallenhorst Heinrich Hedemann an die Witwe Gertrud Konne in Rulle eine Rente von einem Malter Roggen auf ihre Lebenszeit.
Abschrift des 14. Jahrhunderts.
08.03.1340
Der Knappe Udo von Braken überweist dem Kloster Rulle eine Rente von 12 Pfennigen aus dem Erbe "Tyhus" in Sögel zur Beschaffung des Meßweines.
Abschrift des 14. Jahrhunderts
14.07.1305
Vor Ludolf von Schüttorf, dem Generalvikar des Bischofs Johann von Osnabrück, verkauft Johannes Smakepeper 6 Schillinge Rente aus einem Hause in der "Düsteren Straße" an Gyselbert von Eglonbeke, Vikar zu St. Johann.
Abschrift des 14. Jahrhunderts.
16.02.1357
Die Brüder Hermann und Johann Vinke bekunden dem Kloster Rulle eine Rente von 6 Schillingen, welche dem Kloster früher aus einem Garten vor dem Hegertor zu Osnabrück gezahlt wurde auf ihre Güter zu Himbergen (Kirchspiel Holte) angewiesen zu haben; zunächst soll die Rente ihrer Schwester Margarete auf Lebenszeit zustehen, nach deren Tod damit aber eine Vinkesche Familienmemorie gestiftet werden.
Abschrift des 14. Jahrhunderts.
03.07.1347
Vor dem Osnabrücker Stadtrichter Johannes Eifeler bekundet Jakob von Steinfurt, dass weder er selbst, noch sein Großvater eine Hufe in Padenpole von dem Ritter Hermann von Bramsche zu Lehn getragen, sondern vom Kloster Rulle als Pachtgut besessen habe.
Abschrift des 14. Jahrhunderts
23.05.1305
Wedekin von Rödinghausen, Propst und Alheidis von Diepholz, Äbtissin in Rulle, bekunden, dass die Einkünfte von den Gütern Uptrup zu Zuwendungen an die Nonnen an verschiedenen Festtagen, besonders zu einer Butterpräbende von der Kreuzerhöhung bis zu Fastnacht verwendet werden sollen. Gleichzeitig stiftet der Propst sein Seelgedächtnis.
Abschrift des 14. Jahrhunderts.
01.11.1338
Vor Godfrigidus von Meppen, dem Offizial des Dompropstes Otto (Bar), überweist Johannes von Herford, Propst zu Rulle, der Äbtissin und dem Konvent Rulle vier Schilling Rente aus Hemekge Vesselinchs (Besselinch) Kotten und bestimmt die Verwendung des Geldes durch die Kellnerin.
Zeugen: Heinrich von Thia, Theodorich von Vene
Abschrift.
Abschrift in Henseler V S. 91
31.03.1360
Der Propst Mauricius und der Dechant Johannes von Wildeshausen lassen gegen Erlegung einer Mark Helemburgis, die Tochter des Konrad Ledaghe auf Antrag des Propstes Heinrich von Rulle frei.
Abschrift des 14. Jahrhunderts
31.12.1308
Ritter Johannes von Kappeln verkauft dem Propst Heinrich von Rulle eine Zehntlöse (Lasetenede) von zwei Schillingen aus einem Erbe zu Sennlich für 26 Schillingen.
Abschrift des 14. Jahrhunderts
07.03.1306
Graf Otto von Tecklenburg überträgt das Eigentum des Hermann von Bramsche dem Kloster Rulle, das sind die überlassenen Güter.
Abschrift des 14. Jahrhunderts.
21.01.1319
Propst Friedrich von St. Johann bekundet, dass Lutgard Spletesche vor senem Official, dem Striftsherrn Johannes Vromundis zu St. Johann auf all ihr vermeintes Anrecht an dem "Frieden" Bredecto in Lienesch zu Gunsten des Klosters Rulle Verzicht geleistet habe.
Undatiert 1340
Abschrift des 14. Jahrhunderts.
1340
Vor dem Stadtrichter Johannes Flos (Blome) zu Osnabrück verkauft Lethard, Pfarrer zu Voltlage dem Kloster Rulle 1 Mark Rente aus dem Hause, welches Willikin Prammen bewohnt, bei der Heiligen-Geist-Kapelle für 16 Mark Kapital.
Abschrift des 14. Jahrhunderts.
12.03.1315
Ritter Friedrich von Schapen bekundet, dass Propst Werner von Rulle bei dem Inhaber des Hauptaltares im Dom Johannes zu Händen des Johannes Sore 10 Mark hinterlegt hat; welche Summe das Kloster dem Johannes schuldete und verspricht, den darüber ausgestellten Schuldbrief, der verloren ist, zurückzustellen, wenn er gefunden wird.
Abschrift des 14. Jahrhunderts.
23.06.1327
Die Äbtissin Alheydes und der Konvent Rulle bekunden, dass sie den Priester Heinrich von Leeden zu ihrem Provisor erwählt und dem Dompropst als ihren Archrdiakon präsentiert haben. Er hat ihnen geholfen, das Erbe Hamerlage zu kaufen und bezieht dafür auf Lebenszeit die Einkünfte daraus. Nach senem Tode soll das ganze Erbe an das Kloster fallen.
Abschrift des 14. Jahrhunderts
13.05.1304
Der Domdechant Konrad bekennt als Patron des Marienaltares im Dome, dass er von seinen Ansprüchen, welche er für den genannten Altar auf Engele Lutemanningh oder Rolvingh und ihren Sohn Johannes abstehe, nachdem Wedekin, Propst von Rulle, genügend erwiesen habe, dass sie Eigenhörige des Klosters Rulle seien.
Abschrift des 14. Jahrhunderts.
08.10.1339
Vor dem Stadtrichter Johannes Blome zu Osnabrück verzichtet Heinrich Stot auf sein Anrecht an das dem Kloster Rulle gehörige Erbe Stroteshus in der Bauerschaft Haste zu Händen des Propst Wedekin von Rulle, welcher Heinrich dann gegen eine Zahlung von 8 Schillingen aus der Eigenbehörigkeit des Klosters entläßt.
Abschrift des 14. Jahrhunderts.
14.02.1341
Vor dem Stadtrichter Johannes Flos (Blome) überträgt Giselbert von Angelbeken dem Kloster Rulle zur Aussteuer seiner Tochter Konngundis eine Mark Rente aus seinem Hause in der "Kleinen Straße" (parva strata).
Abschrift des 14. Jahrhunderts
30.06.1314
Vor dem Stadtrichter Johannes Flos (Blome) zu Osnabrück verkauft Everhard Wilhelmyngh an Gerhard Wilhelmyngh 3 Schilling Wortgelder aus seinem Hause in der Mühlenstraße für 3 !/2 Mark Kapital.
Abschrift des 14. Jahrhunderts.
14.05.1323
Vor dem Freigrafen Ritter Hermann von Kappeln verkauft der Knappe Hermann von Bramsche sein Erbe Havichorst im Kirchspiel Engter an den Pfarrer von St. Marien in Osnabrück Mathias für 24 Mark auf 6 Jahre wiederkäuflich.
Dreimalige Auflassung.
Abschrift des 14. Jahrhunderts.
10.10.1315
Der Stiftsherr Ludolf und der Pfarrer des Hauptaltares in St. Johann Johannes bezeugen, dass sie als Vollstrecker des letzten Willens des Priesters Werner von Rulle dem Kloster Rulle eine Rente von 3 Schillingen aus dem Hause in der Neustadt zu zahlen haben.
Abschrift des 14. Jahrhunderts
11.03.1306
Der Freigraf, Knappe Hermann von Kappeln verzichtet auf alle seine Rechte an 4 Äckern in Haste am Wege nach Rulle zu Gunsten der Gertrud von Hetlage und ihres Mannes Werner.
Abschrift des 14. Jahrhunderts
04.03.1303
Vor Heinrich Lochus (Lothus?), Inhaber der St. Paulus-Kapelle, dem Offizial des Dompropstes und Stadtarchidiakons verkauft der Bäcker Heinrich von Lintlo (Hinclo?) dem Propste Rudolf und dem Kloster Rulle 9 Schillinge Rente aus einem Hause an der Ecke der Dielingerstraße, welches früher dem Heinrich Wanderinch gehörte, zwischen dem Hause des Hufschmieds (safferator) Johann Borcholte auf der einen und dem Hause Hulsbassing auf der Krahnstraße auf der anderen Seite für 12 Mark.
Datierung: 25. Februar oder 22. September 1377
Abschrift des 14. Jahrhunderts in Rep 2 Nr. 217 S. 2 Anfang, S. 69 Schluß und zum 22. September ebenda S. 37
25.02.1377 - 22.09.1377
Der Dompropst Johannes als Archidiakon des Stadtbezirkes befiehlt den Pfarren am Dom, St. Johann, St. Marien und St. Katharinen: den Arnold von Steinfurt, Johannes Blome, Dietrich von Dornhem, Dietrich und Heinrich, Gebrüder Berngo und Johannes Wale, welche das Kloster Rulle wegen des Erbes Paddenpole befehdet, auch den Kolonen des Erbes Eilbert gefangen genommen hatten mit kirchlichen Strafen anzuhalten, dem Kloster Genugtuung zu leisten und im Weigerungsfalle mit Bann und Interdict vorzugehen.
Abschrift des 14. Jahrhunderts
07.03.1315
Hermann von Kappeln überträgt das Eigentum und all´ sein Anrecht an das Erbe Hamerlage, welches Heinrich von Hamerlage für einen Kotten und 32 Mark dem Kloster Rulle veräußert hat, diesem Kloster zu Händen des Propstes Heinrich und der Äbtissin Alheidis.
Abschrift des 14. Jahrhunderts
29.11.1303
Dompropst von Osnabrück überträgt als Archidiakon in Rulle dem Propst Johannes von Herford in Rulle die Seelsorge in der Pfarre Rulle.
Abschrift des 14. Jahrhunderts.
30.01.1348
Vor dem Osnabrücker Stadtrichter Johannes Eifeler verkauft der erwachsene Kleriker Tethardus, filius Renzen mit seinen Verwandten, sein Erbe beim Beginenhaus neben der Kapelle des ehemaligen Heiligengeistspitals an Dietrich Vos unter dem Ludwig der Zahlung einer Mark Wortgeld und des Verkaufsrechtes bei etwaigen Weiterverkauf.
Abschrift des 14. Jahrhunderts
06.04.1304
Vor dem Osnabrücker Stadtrichter Johannes Scoke tauscht Johannes, Propst und Alheidis, Äbtissin von Rulle und Johannes Ovenstake, der Sohn Arnolds Ländereien in Haste gegen einander aus.
Abschrift des 14. Jahrhunderts.
21.12.1351
Der Knappe Hermann von Bramsche überträgt der Genossenschaft der Inhaber der 12 Altäre im Dom seine Zehntlöse in Engter, wiederkäuflich für 11 Mark.
Bürgen: Ritter Heinrich von Strikat, Heinrich Budde von Herslage (Heslage) und Otto von Bramhorn.
Abschrift des 14. Jahrhunderts.
23.11.1312
Vor dem Stadtrichter Johannes Blome zu Osnabrück kauft der Domherr Hermann Ahus als Oboedientiar von Osterhus die Müller Dietrich v. d. Raderlage gegen Heinrich von Swastorp von Heinrich Eifeler aus. Heinrich Eifeler läßt dann Dietrich frei.
Abschrift des 14. Jahrhunderts.
20.05.1336
Vor dem Osnabrücker Stadtrichter Gerhard von Lade verkauft Rudolf Eifeler (von der Honeburg) dem Propst Arnold und dem Kloster Rulle einen Morgen Ackerland in Haste beim Walde "Hoen" als Zubehör zum Hofe des Klosters in Haste.
Abschrift des 14. Jahrhunderts.
22.01.1378
Vor dem Stadtrichter Johannes Flos (blome) zu Osnabrück verkauft Hermann Sinning dem Giselbert von Anghalbeken 3 Mark Rente für 16 Mark Kapital aus seinem Hause in der Hasestraße, wiederkäuflich auf 3 Jahre.
Abschrift des 14. Jahrhunderts
16.03.1310
Propst Heinrich und Äbtissin Alheidis von Rulle bekunden, dass sie von dem Lockumer Mönch Richard und ihrer Laienschwester Elisabeth, der Nichte des verstorbenen Propstes Hermann, zusammen 16 Mark erhalten haben, welche sie zur Erwerbung des Erbes Hamerlage verwendeten; dafür sollen auf andere Güter des Klosters Renten zur Stiftung des Seelgedächtnisses dieser Personen und ihrer Verwandten angewiesen werden.
Abschrift des 14. Jahrhunderts
14.04.1304
Der Knappe Hermann von Kappeln überträgt Heinrich von Hamerlage das von ihm bewohnte Erbe Hamerlage zu Mannlehn und verspricht, dass seine Erben nach seinem Tode das Lehn ohne Zahlung von Exuvien weiter leihen werden.
Abschrift des 14. Jahrhunderts
17.09.1303
Äbtissin Alheidis und Propst Heinrich von Rulle übertragen dem Schatzmeister der St. Johanniskirche in Osnabrück Ludolf 3 Schilling Rente für 4 Mark auf Lebenszeit; nach des Ludolfs Tode soll damit sein und seiner Verwandten Seelgedächtnis gestiftet und ein Vermerk darüber im Kalendarium des Klosters eingezeichnet werden.
Abschrift des 14. Jahrhunderts.
25.04.1314
Der Ritter Nikolaus von Bockraden überläßt der Äbtissin von Rulle seine Eigenhörigen Lutburgis Weber (textrix) zu Thiene.
Abschrift des 14. Jahrhunderts.
28.09.1320
Vor dem Stadtrichter Johannes Flos (Blome) zu Osnabrück übergibt sich Heinrich Müller (molendinarius) dem Kloster Rulle als Eigenbehöriger und überträgt demselben Kloster seine Güter.
Abschrift des 14. Jahrhunderts.
06.03.1318
Wedekin, Propst und Alheydis von Diepholz, Äbtissin von Rulle bekunden, dass die Nonnen Elisabeth Mechthilt und Mechthild von Omunde zur Gründung ihres Seelgedächtnisses dem Kloster 4 Mark zum Erwerb einer Rente von 3 Schillingen überwiesen haben. Diese Rente soll zu einer Creation am Sonntag nach Allerseelen verwendet und dafür das Frohnleichnahmsfest feierlich begangen werden.
Abschrift des 14. Jahrhunderts.
25.08.1336
Knappe Hermann der Weder bezeugt, dass er von allen Ansprüchen, welche er auf einen Speicher des Klosters Rulle gemacht habe, Abstand nehme.
Abschrift des 14. Jahrhunderts.
17.10.1379
Bruder Thomas, Vorsteher des Kölner Bezirks der Barfüßer, gewährt dem Kloster Rulle Anteil an den guten Werken seines Ordens.
tempore vapitali provintiatus
Abschrift des 14. Jahrhunderts.
1318
Mathias, Rektor der Marien-Kapelle im Dom zu Osnabrück quittiert über eine Zahlung von 24 Mark, welche ihm im Namen des Ritters Hermann von Bramsche durch Helmikus, Propst und Alheydis, Äbtissin von Rulle, geleistet ist.
Abschrift des 14. Jahrhunderts.
24.06.1319
Der Priester Everhard von Gammeclo verkauft dem Kloster Rulle Gerhard mit senen Söhnen und Albert mit seinen Söhnen mit Ausnahme zweier, die in der Twente sind.
Abschrift des 14. Jahrhunderts.
11.05.1311
Der Stiftsherr von St. Johann Ludolf von Schüttorf verkauft die von ihm am 18. September 1356 erworbene Rente von einer Mark an das Kloster Rulle.
Abschrift des 14. Jahrhunderts.
30.11.1360
Vor dem Stadtrichter Johannes Blome zu Osnabrück verkauft Themo Quateric, Knappe seinen Eigenhörigen Johannes Bose, Sohn der Sophia Saathorst (Mindischer Diöcese) an Wedekind, Propst von Rulle für 18 Schillinge.
Abschrift des 14. Jahrhunderts.
01.05.1342
Vor dem Osnabrücker Stadtrichter Johannes Eifeler überträgt Konegund Mus (dicta Musece) ihr kleines Haus in der Redlingerstr. dem Johannes, Inhaber des Primalters im Dom zu Händen des Kloster Rulle.
Abschrift des 14. Jahrhunderts
06.09.1304
Vor Graf Otto von Tecklenburg überträgt der Ritter Hermann von Bramsche seine Güter im Kirchspiel und der Mark Wallenhorst mit der Holzgrafschaft und seine Güter im Kirchspiel und der Mark Engter mit allen Gerechtsamen und Eigenhörigen tauschweise dem Kloster Rulle gegen ein Erbe und mehrere Zehnten und eine Zahlung von 200 Mark, von welcher 24 Mark an den Rektor der Marien-Kapelle am Dom, 11 an den Rektor des Servatius-Altares im Dom, der Rest aber dem Ritter Hermann gezahlt werden sollen.
Sehr umfängliches und mit allen Rechtsklauseln ausgefertigtes Dokument.
Abschrift des 14. Jahrhunderts.
20.01.1319
Bischof Ludwig von Osnabrück tauscht mit dem Ritter Johannes von Kappeln das Eigentum einer Rente von 2 Schillingen aus einem Erbe in der Bauerschaft Sennlick gegen die gleiche Rente aus einem Erbe in der Bauerschaft Hambüren aus.
Abschrift des 14. Jahrhunderts
30.03.1305
Alheidis, Äbtissin von Rulle, bekundet die Stiftung des Seelgedächtnisses des verstorbenen Propstes Werner durch die vorerwähnte Stiftung. Von den Einkünften sollen 18 Schillinge der Kämmerin, der Rest aber der Kellnerin zum Ankauf von Butter für die Nonnen zu Mittag und zur Vesper überwiesen werden.
Abschrift des 14. Jahrhunderts.
14.05.1336
Bertold von Rulle stiftet beim Kloster Rulle sein Seelgedächtnis mit einer Rente von 6 Schillingen aus seinem Erbe und Magergardeshus in der Bauerschaft Wede Kirchspiel Levern für 6 Mark Kapital.
Abschrift des 14. Jahrhunderts.
12.03.1332
Vor dem Osnabrücker Stadtrichter Johannes Scoke weist Hermann von Haren seiner Schwester Alheydis, Nonne in Rulle, 3 Schillinge Wortgeld aus dem Erbe des Kupferschlegers Johann Somerman in der Lohstr. bei der Jakobs-Kapelle auf Lebenszeit an; nach dem Tode soll die Rente der Kellnerin von Rulle zufallen.
Abschrift des 14. Jahrhunderts.
18.09.1350
Vor dem Stadtrichter Johannes Blome zu Osnabrück übertragen die Vollstrecker des letzten Willens des Werner, Propstes von Rulle und des Propstes Werner von Ellerbeck dem Kloster Rulle 2 Erbe: ton Hardenberge (Kirchspiel Ostercappeln) gegen Zahlung von 80 Mark durch das Kloster.
Abschrift des 14. Jahrhunderts.
15.04.1336
Vor dem Freigrafen Ritter Hermann von Kappeln verkauft Ritter Johannes von Kappeln den vorgenannten Zehnten für 38 Schilling an das Kloster Rulle.
Abschrift des 14. Jahrhunderts
27.01.1325
Gottschalk Verwahrer, Wessel Schuckmann, Hofmeister des Spitals zur Süntelbecke vor der Hasepforte gewähren dem Kloster Rulle auf 40 Jahre das Wiederkaufsrecht an einer Wiese in der "Hogelmersch" zwischen der Hase und der Landwehr für 40 Mark.
Abschrift.
24.12.1394
Vor dem Osnabrücker Stadtrichter Smakepeper verkauft Alheydis Kannenneckerinck an die Nonne Gerburgis von Münster zu Rulle 6 Schilling Rente aus dem früher dem Heinrich ten Büren (?) gehörigen, zwischen den Häusern des Arnold Gralman (früher Vloghehaver) und Heinrich von Eylstede in der Herrenteichstraße gelegenem Hause.
Abschrift des 14. Jahrhunderts.
13.11.1374
Vor dem Stadtrichter Johannes Flos (Blome) zu Osnabrück bekundet Hermann Stoltehoke, dass er dem Giselbert von Angelbeke 1 Mark aus dem Hause des Meisters Johann Erchmacher in der Hakenstraße unmittelbar nach der Rente, welche dem Heinrich von Melle gehört, zu zahlen schuldig sei.
Abschrift des 14. Jahrhunderts
08.04.1313
Wilhelm, Abt von Citerux gestattet dem Kloster Rulle die Feier des Fronleichnamsfestes durch 2 Messen.
tempore capitali generatio.
Abschrift des 14. Jahrhunderts.
1317
Vor Gottfried von Meppen, dem Official des Dompropstes Otto Bar zu Osnabrück als gewillkürten Richter verzichtet Johannes Varenholte, der Schuster des Klosters Rulle an sein Anrecht auf das Erbe Havinchorst (Kirchspiel Engter) zu Händen des Propstes Johannes von Herford in Rulle.
Abschrift des 14. Jahrhunderts.
17.06.1346
Vor dem Osnabrücker Stadtrichter Gerhard von Lede verkauft Jabbert Snippe an Albert Stumma, den Sohn Alberts 6 Schillinge Rente aus seinem Hause in der Lohstraße gelegen, zwischen dem Hause des Johannes Kuse des dove Taben auf 6 Jahre wiederkäuflich für 8 Mark
Abschrift des 14. Jahrhunderts.
20.09.1382
Graf Otto von Tecklenburg bekundet, dass seine Burgmänner, die Brüder Hermann und Wicher von Bramsche auf alle Rechte an dem Erbe "Lutheke Padenpol" (Kirchspiel Rulle) zu Gunsten des Klosters daselbst verzichtet und erklärt haben, in dem "Marken" genannten Wäldchen beim Kloster nicht mehr Holz schlagen oder schlagen lassen zu dürfen als die Erbaxen der Wallenhorster Mark.
Abschrift des 14. Jahrhunderts
11.06.1305
Lambert Bar, Knappe, verkauft dem Kloster Rulle den Hof zu Uptrup und die Erben Stenhus und Nederen Stenhus im Kirchspiel Engter mit den daraufwohnenden Eigenhörigen für 194 Mark.
Abschrift des 14. Jahrhunderts.
17.03.1338
Bischof Dietrich von Osnabrück beurkundet, dass der Priester Johannes de Molendino, Inhaber eines Altares in der Paulus-Kapelle zu Osnabrück, dem Konvent Rulle an dem ihm verkauften Zehnten von Lollingdorf (Kirchspiel Buer) das Rückkaufsrecht auf 20 Jahre für 70 Mark gewährt hat.
Abschrift des 14. Jahrhunderts.
21.12.1391
Johannes, Bruder Lektor des Augustiner-Eremiten-Klosters zu Osnabrück nimmt aus der ihm von Heinrich Bacellarius, dem Provinzial von Thüringen, Sachsen und Westfalen erteilten Vollmacht das Kloster Rulle in die Bruderschaft der guten Werke der Augustiner auf.
Abschrift des 14. Jahrhunderts.
25.07.1318
| Aktion | Typ | Bezeichnung | Zugang | Info |
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| Detailseite | Original | A |
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| Detailseite | Micro-/Macrofiche | A |
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