NLA ST Rep. 5a Nr. 211

  • Drucken
  • Verlinken
  • Versenden
  • Verbessern
Alle Digitalisate anzeigen...

Beschreibung: Verzeichnung

Identifikation

Titel 

Streitsache zwischen der Prinzessin Maria Elisabeth zu Mecklenburg, Dekanissin des Reichsstifts Gandersheim, gegen Herzog Friedrich Wilhelm zu Mecklenburg-Schwerin wegen der Restitution des Klosters Rühn

Laufzeit 

1704-1705

Enthält 

In Pergament gebundenes Buch mit zahlreichen Aktenstücken zur Tätigkeit des Niedersächsischen Kreisdirektoriums in der Streitsache, darunter: Korrespondenz des Herzogs Georg Wilhelm zu Braunschweig-Lüneburg-Celle mit der bremisch-verdischen Landesregierung als Direktoren des Niedersächsischen Kreises vom 28. Juli 1704 bis 7. August 1705; Gesuch der Prinzessin Maria Elisabeth an die Kreisdirektoren vom 17. Juli 1704, mit Anlagen, u.a.: Urteile des Reichskammergerichts in der Streitsache vom 23. Juni und 20. Dezember 1702, 26. Oktober 1703 und 12. März 1704, Auszug aus dem Testament ihres Vaters, des Herzogs Adolf Friedrich von Mecklenburg-Strelitz, vom 31. Oktober 1654, weitere Urteile, Vergleiche und Schreiben seit 1662 (mit Verzeichnis (Bl. 34)); Abmahnungsschreiben der Kreisdirektoren an den Herzog Friedrich Wilhelm von Schwerin seit August 1704, mit Antwortschreiben und zahlreichen Anlagen, darunter Reichskammergerichtsurteile und Vergleiche der herzoglichen Familie, Gesuch der Konventualinnen des Klosters an den Herzog um Einsetzung einer Domina vom 2. November 1654, Instruktion des Herzogs Adolf Friedrich für seine Räte wegen Einsetzung seiner Tochter Sophie Agnes, Remonstrationsschrift des herzoglichen Anwalts in der Sache; weitere Gesuche der Prinzessin Maria Elisabeth an die Kreisdirektoren, mit Anlagen und Antwortschreiben; Korrespondenz des Anwalts der Prinzessin, Dr. Adam von Bremen, aus Wismar mit der Landesregierung seit September 1704 wegen Vollstreckung der Kammergerichtsmandate und Einweisung der Prinzessin in das Kloster; Korrespondenz der Landesregierung mit dem Stockholmer Kanzleikollegium seit Februar 1705 wegen Verbindung dieser Sache mit der Strelitz'schen Exekutionssache (siehe Rep. 5a Nr. 210);

Schreiben der Landesregierung an den Feldmarschall und Generalgouverneur in Pommern, Jürgen Graf von Mellin, vom 27. August 1705 wegen der militärischen Exekution gegen den Herzog von Schwerin; Schreiben des schwedischen Generalmajors Hans Isaac Ridderhielm an den bremisch-verdischen Generalgouverneur vom 3. September 1705 wegen Bereitstellung Wismarer Soldaten für die Exekution (weiter siehe Rep. 5a Nr. 210)

Alte Archivsignatur 

Rep. 5a Fach 33 Nr. 78

Nebenlaufzeit von 

1654

Nebenlaufzeit bis 

1703

Ergänzungen

freier Text 

Zur Beendigung der Streitsache siehe Rep. 5a Nr. 210.

Index-Gruppe

frei 

GND:100014704:Adolf Friedrich I., Herzog von Mecklenburg

GND:120067552:Mellin, Jürgen von

GEOB 

Mecklenburg-Strelitz, Herzogtum
Mecklenburg-Schwerin, Herzogtum
Rühn, Kloster

PERS 

Georg Wilhelm, Herzog zu Braunschweig-Lüneburg-Celle
Maria Elisabeth, Prinzessin von Mecklenburg, Dekanissin in Gandersheim
Adolf Friedrich, Herzog von Mecklenburg-Strelitz
Friedrich Wilhelm, Herzog von Mecklenburg-Schwerin
Mellin, Jürgen Graf von, Generalgouverneur, Pommern
Sophie Agnes, Prinzessin von Mecklenburg
Bremen, Adam von, Dr., Anwalt, Wismar
Ridderhielm, Hans Isaac, Generalmajor, Wismar

SACH 

Kreisdirektorium, Niedersächsisches
Kloster, Rühn
Kanzleikollegium, Stockholm
Exekution, militärische, Mecklenburg-Schwerin
Testament, Adolf Friedrich, Herzog von Mecklenburg-Strelitz
Reichskammergericht, Wetzlar

Repräsentationen

Aktion Typ Bezeichnung Zugang Info
Detailseite Original A 0078 / 0