
Identifikation
Titel
Gerhard Hemeling, Dekan der St. Stephanikirche, Merten Hemeling, Gerichtsvogt, und seine Brüder Siegfried und Cord, Bremer Bürger, verkaufen dem Kloster Lilienthal für vierzig goldene Rheinische Gulden wiederkäflich eine jährliche Rente von zweiundeinhalb Mark aus ihrem Hof in Lesumbrok.
Ausfertigung Pergament, 38,5 x 20 cm. - Rep. 3 Lilienthal, Nr. 567. - 5 Siegel angehängt, 2. und 3. fehlen: 1. Gerhard Hemeling, von rotem Wachs in gelber Schüssel, 4. Cord Hemeling, Bruchstück, alle Siegel Hemeling sind Hemeling (2) nach Trüper, Ritter und Knappen, S. 932, Siegel von grünem Wachs in gelber Schüssel, 5. Hinrich Stenowe, Siegel von schwarzem Wachs in gelber Schüssel, ein Siegelrest Siegel Hemeling lose anliegend, wohl 2. Merten Hemeling, von grünem Wachs, Siegelschüssel fehlt.
Wy Gerhardus Hemelingk, deken der kercken to sunte Steffen, Merten Hemelingk, richte vagedt, Siffridus Hemelingk unde Cordt Hemelingk,/ borger to Bremen, alle brodere, bekennen unde betugen opembare in desseme breve, dat wy mit willen unde vulbeort alle unsser ervenn/ hebben vorkofft unde vorkopen to eynem steden vasten ervekope unde laten vorth in de besittinge, egendom unde were in crafft desses breves/ der andechtigenn gestliken vrouwen Gertrude Gogreven, ebbedisse, unde deme gantsen convente des closters tome Lyliendale,/ Bremessches stichtes, unde eren nakomelingen dessulven closters vor vertich golden Rinscher guldenne, de uns deger unde all to/ willen wol betalet sinth, jarliker renthe unde tynse derdehalve Bremer marck in unde uth unssem have unnde buw ghelegen/ in deme Leszmer broke by der borch in deme Werderlande, welckeren hoff im yegenwardigen Clawes Reode Dirick telet unde buwet,/ unde vorth uthe alle siner rechticheit unde tobehoringe, nichtes utesprokenne, alle yaer uppe sunte Michaelis dach sunder lenger tydt hindere/ unde vortoch to betalende. Were ock aver sake, dat wy
Laufzeit
04.10.1491
Enthält
brodere geheten de Hemelinge alle vorbenompt offte unsse erven sodanne jarlikenn/ renthe unde tynse derdehalve Bremer marck uppe de benomden tydt jarlikes nicht en betalden, dat qweme to wo id to qweme, denne so/ vorlaten wy den vorscrevenen unssen hoff mit aller rechticheit unde tobehoringe mit crafft desses breves uthe unsser were der vorben(anten) ebdissesschen/ unde deme gantsen convente des closters vorscreven unde eren nakomelingen in ere hebbende besittende und makeliken were to flocken unde/ to flusende unde to ereme beste to brukende beth so lange on sodanne renthe unde tynse to willen vornoget unde betalet sii. Unnde wy/ brodere unde unsse erven alle vorscrevenne willen unde schullen der obgenanten ebdissen unde deme gantsen convente tom Lylyendale/ unde eren nakomelingen der vorgerorden jarliken renthe unde tynse derdehalve Bremer marck in unde uth unssem have vorscrevenne/ unde vorth uthe alle siner rechticheit unde tobehoringe, so vorg(escreven) steyt, warende wesen unde gude rechte warschup doen vor alszweme,/ wanne, wore unde wo wakenne onne des noedt unde behoeff is unde se dat van uns esschet edder esschen laten sunder unsse weddersprake./ Unde desulve ebdissessche unde dat gantse convent tom Lyliendale hebt uns broderen geheten de Hemelinge alle vorben(ant) unde unssen erven/ de gnade hir anne ghegeven, dat wy uthe unssem have de jarliken renthe unde tynse mogen wedder kopen alle jare in den achte dagen sunte/ Michaelis, wo wy on den wedderkoep thoveoren veorkundigen in den achte dagen to Paeschen deme vorscrevenen sunte Michaelis daghe/ alder negest vor kamende alse wy den wedderkoep doen willen, unde dar na in den achte dagen sunte Michaelis on unde eren medebe/screvenenne bynnen Bremen up eyner seckeren stede bereden unde vornogen de vorg(escrevenen) vertich goldenne Rinsche guldenne guth van golde unde/ wichte mit alle den nastanden renthen unde
tynsen, offte der welck upgeslagen unde nicht utekamen weren, tosamende in eyner helen/ summen. Alle articule sampt unde eyn jewelick bisunderen laven wy brodere geheten de Hemelinge vor uns unde unsse erven alle vorben(ant)/ der vorgerorden vrouwen Gertrude, ebbedissesschen, unde deme gantsen convente des closters tom Lyliendale unde eren nakomelingen/ in guden truwen stede vast unde unvorbroken wol to holdenne ane alle argelist, hulperede unde nygefunde. Des to tuge hebben wii/ Gerhardus, Marten, Syffridus unde Cordt, brodere geheten de Hemelinge, vor uns unde unsse erven unsse rechten ingesegelle/ thovoren witliken to dessem breve gehangen. Unnde desses to merer orkunde unde tuchenisse der warheit so hebbe ick Hinrick/ Stennouw, borgermester to Bremen, umme der vorscrevenenn brodere bede willen myn rechte ingesegel ock mede to dessem breve/ gehangen. Geven na godes bort vertein hundert yaer dar na in deme eyn unde negentigesten yare, ame dage Francisci confessoris.
Index-Gruppe
GEOB
Bremen, kichliche Konvente, Willehadi-Stephani
PERS
Gertrud [Gogreve], Äbtissin Kloster Lil. (1491-1499)
SACH
Hemeling, Cord
| Aktion | Typ | Bezeichnung | Zugang | Info |
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| Detailseite | Micro-/Macrofiche | U |
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| Detailseite | Original | Urkunden | 0068 / 0 |
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| Detailseite | Original | Urkunden |
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